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+++ Vielfältige Informationen bzgl. der Corona-Krise im Bereich der Filmproduktion +++

BVK , 14.01.2021

(wird laufend aktualisiert)

Wir haben für Euch unter SERVICE einen speziellen Bereich zum Umgang mit der Corona-Krise im Bereich der Filmproduktion eingerichtet. Dort findet Ihr vielfältige Informationen, die weiterhin laufend aktualisiert werden.
Bitte informiert Euch zunächst hier, bevor Ihr individuelle Anfragen an die Geschäftsstelle richtet.

Direkter Link ►


Erinnerung an Franz Rath

BVK , 05.01.2021


Franz Rath BVK (1932 - 2020)
Eine traurige Nachricht: Franz Rath BVK, Urgestein des BVK, ehemaliges Vorstandsmitglied und Ehrenmitglied ist am 26. Dezember 2020 verstorben.

Franz Rath war einer der bedeutendsten Filmkameramänner unseres Landes, der zahlreiche künstlerisch und zeitgeschichtlich
wertvolle Filme mitgestaltet hat. Er hat die bundesdeutsche Filmgeschichte und auch den Berufsverband Kinematografie
über Jahrzehnte mitgeprägt. Stets loyal gegenüber seinen künstlerischen Partnerinnen und Partnern hat er es vermocht, in
persönlicher Bescheidenheit und Integrität als Chefkameramann seine Crew und alle Mitwirkenden am Set nicht nur zu
motivieren, sondern sich auch vorbildlich für deren Wohlergehen und faire Behandlung stark zu machen. Professionelle und
menschliche Solidarität prägten den Arbeitsstil von Franz Rath. Dabei war er politisch hellwach und hat es sich mehrfach
erlaubt, Filme abzulehnen, die nicht seinem humanistischen und sozialen Empfinden entsprachen. Sein Werkschaffen legt
davon Zeugnis ab. Der unkritische seichte Mainstream war nicht nach seinem Geschmack.

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Online Seminar der PKR: Buchhaltung leicht gemacht mit Lano

BVK , 15.01.2021

Im Rahmen einer neu ins Leben gerufene online Webinar-Reihe berät die Pensionskasse Rundfunk Mitglieder und Interessierte zu ihren eigenen Produkten, und unter dem Begriff "PKR Plus" zu branchenrelevanten Fragen.

Am Mittwoch, den 3. Februar 2021 stellt Lara Schmidt das Buchhaltungstool Lano vor. Das kostenlose Webinar findet über MS Teams statt - eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Beginn: 18.00 Uhr

Hier findet Ihr weitere Informationen zum Inhalt und Ablauf.


Bild-Kunst Kameragespräche / Marburger Kamerapreis

BVK , 07.01.2021

Kamerapreis im Sommer 2021

Der 20. Marburger Kamerapreis und die 22. Bild-Kunst Kameragespräche werden voraussichtlich im Sommer 2021 stattfinden.
Wir prüfen derzeit mögliche Termine und arbeiten unterschiedliche Szenarien aus, damit wir flexibel auf die Situation im Sommer reagieren und eine schöne und sichere Veranstaltung durchführen können.

Auch die Jubiläums-Filmreihe im Capitol Filmkunsttheater wird an der Stelle fortgesetzt werden, an der sie pandemiebedingt ausgesetzt werden musste. Konkrete Informationen werden so rasch wie möglich bekanntgegeben.

(Quelle: Marburger Kamerapreis)

BVK CineTalk - die Aufzeichnungen nochmal ansehen

BVK , 28.12.2020



Direkt zu den Aufzeichnungen aller bisherigen Online-Veranstaltungen:
cinetalk.kinematografie.org

Aktuelle Neuzugänge:
- setUP media - BVK Masterclass Bildgestaltung mit Michael Hammon, BVK
- Canon Cinema Raw Light - der Workflow
- KinoFlo - LED Colorimetry for Cinema
- Die Werkzeuge Canon C500 MKII und R5
- Die DNA der Canon-Objektive
- Hands-on Sony VENICE

71. Berlinale - Neues Festivalformat

BVK , 22.12.2020

Die 71. Internationalen Filmfestspiele Berlin haben aufgrund der aktuellen COVID-19-Situation ein neues Festivalformat für 2021 entwickelt und freuen sich, das Festival so für Filmindustrie und Publikum durchführen zu können

Somit wird die Berlinale 2021 ein Festival in zwei Stufen: Industry-Online-Angebot im März & Publikums-Event im Juni.

Weitere Informationen findet Ihr in der Pressemitteilung der Festivalorganisatoren vom 18.12.2020.

Call for Entries – DOK.forum München 2021

BVK , 18.12.2020




Für den Marktplatz sucht das Team des DOK.forums ab sofort wieder spannende dokumentarische Projekte in Entwicklung, für die dotierten Preise im Speziellen Filmkompositionsideen, Projekte mit einem relevanten Anteil an Archivmaterial und studentische Konzepte.
Fertig gestellte innovative Projekte können eingereicht werden für DOK.digital – Preis für neue Erzählformate. Zum ersten Mal beim DOK.forum wird außerdem der DOK.series Award für besondere serielle Konzepte vergeben.

Jetzt Projekte für das DOK.forum Martkplatz einreichen bis zum 1. Februar 2021!

Jürgen Jürges wird 80

BVK , 12.12.2020


Jürgen Jürges
© Jörg Gruber

Wir gratulieren: Jürgen Jürges BVK wird 80!

Jürgen Jürges ist ohne Zweifel einer der ganz großen Kinematografen Deutschlands.

Geboren am 12. Dezember 1940 in Hannover, absolvierte Jürgen Jürges eine Ausbildung an einer Fotofachschule in Berlin und war anschließend bis 1963 als Kameravolontär bei der "art film GmbH" des Regisseurs Hans-Jürgen Pohland tätig. Ab Mitte der 1960er Jahre war er als Kameraassistent unter anderem an den Volker-Schlöndorff-Filmen "Der junge Törless" (DoP Franz Rath BVK, 1965/66) und "Mord und Totschlag" (DoP Franz Rath, 1966/67) beteiligt.

Ab 1970 arbeitete Jürgen Jürges als Kinematograf. In dieser Funktion arbeitete er in den siebziger Jahren mit einigen der wichtigsten Vertreter des Neuen Deutschen Films zusammen, wie Reinhard Hauff, Wim Wenders, Helma Sanders-Brahms und zeichnete unter anderem für die Bildgestaltung von Klassikern wie Fassbinders"Angst essen Seele auf" (1973, "Fontane Effi Briest" (1974) und "Satansbraten" (1975/76) sowie Norbert Kückelmanns "Die Angst ist ein zweiter Schatten" (1977) verantwortlich. Für seine Arbeit an Kückelmanns Jugenddrama "Die letzten Jahre der Kindheit" (1979) wurde Jürges 1980 mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet.

Seine Karriere setzte sich fort mit unzähligen Filmen, die heute zu den Highlights der Filmkunst gerechnet werden, wie das wunderbar poetische Film von Wim Wenders "In weiter Ferne so nah" (1994), Filme von Michael Haneke ("Funny Games", "Wolfzeit") u.v.a.


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#handforahand: Gezielt helfen

BVK , 03.12.2020



Lightpower und MA Lighting unterstützen #handforahand: Gezielt helfen

#handforahand ist eine Initiative, die Spenden für einen privaten Solidaritätsfonds sammelt, um freie Bühnen- und Tontechniker, Beleuchter, Stage Hands und Veranstaltungshelfer zu unterstützen. Diese Berufsgruppen sind von der aktuellen Krise am stärksten betroffen. Etliche von ihnen fallen durch die Hilfsraster von Bund, Ländern und Kommunen und sind unverschuldet auf Grundsicherung (Hartz IV) angewiesen.

Die gemeinsame Pressemitteilung des Fördermitgliedes des BVK Lightpower und MA Lighting ist im Servicebereich der Webseite hinterlegt.




31. DEUTSCHER KAMERAPREIS 2021

BVK , 01.12.2020

Wettbewerb startet am 1. Dezember 2020 - Anmeldung erstmals komplett online möglich



Köln, 26.11.2020 – Am 1. Dezember 2020 startet der Wettbewerb zum 31. DEUTSCHEN KAMERAPREIS. Bildgestalterinnen und Bildgestalter sowie Editoren und Editorinnen können ihre Beiträge dann bis zum 15. Januar 2021 in den folgenden Kategorien einreichen:

+ Spielfilm
+ Fernsehfilm/Serie
+ Kurzfilm
+ Journalistische Kurzformate
+ Dokumentarfilm

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Die Kameraaugen des Fritz Lang

Hans Albrecht Lusznat , 29.11.2020

Der Einfluss der Kameramänner auf den Film der Weimarer Republik ein Buch von unserem Kollegen Axel Block



Bücher über Kinematographen gibt es wenige im reichhaltigen Angebot der Verlage. Nimmt man Biografien über einzelne Personen und Monografien über einzelne Filmwerke aus, dann bleibt nicht viel übrig. Jetzt hat BVK Mitglied Kameramann Axel Block ein 480 Seiten starkes Buch über „Die Kameraaugen des Fritz Lang“ vorgelegt mit der Frage, was ist „der Einfluss der Kameramänner auf den Film der Weimarer Republik“. Es geht auch um das Urheberrecht, das in den Anfangsjahren des Films der Regisseur unangefochten für sich beanspruchte, und der in der Person hinter der Kamera bestenfalls einen technisch begabten Operateur sah. Fritz Lang, der sich als Künstler positionierte, hat immer die Wichtigkeit der Teamarbeit betont und mit sehr verschiedenen Kinematographen gearbeitet. Auf die Zusammenarbeit Langs mit fünf Kameramännern fokussiert sich das Buch, auf eine Zeitspanne von 1922 bis 1934:
Carl Hoffmann Dr. Mabuse, der Spieler 1922
Karl Freund Metropolis 1926
Günter Rittau Metropolis 1926 (Trickszenen)
Fritz Arno Wagner M – Eine Stadt sucht einen Mörder 1931
Rudolph Maté Liliom 1934


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Diebstahl bei Cine-Mobil

BVK , 26.11.2020

Im Laufe diesen Jahres wurde von verschiedenen Drehorten und CINE-MOBIL Standorten Equipment entwendet. Der Link führt zum Download der im Service-Bereich der Webseite unter Technik hinterlegten PDF-Datei.

Alle Diebstähle sind polizeilich gemeldet und werden strafrechtlich verfolgt. Sollte Kolleginnen oder Kollegen Equipment aus der beigefügten Liste zum Kauf oder zur Miete angeboten werden, informiert bitte die Firma CINE-MOBIL oder umgehend die Polizei.

Also Vorsicht bei "super-günstigen" Second-Hand-Angeboten!!!


BVFK - TEAMPREIS 1000+

BVK , 03.11.2020


Pressemitteilung des BVFK vom 29.10.2020

Der Bundesverband der Fernsehkameraleute (BVFK) e.V. hat unter dem Claim „TEAMPREIS 1000+“ ein Projekt gestartet, mit dem er Kameraleuten eine klare Empfehlung für die Preisgestaltung bei Teameinsätzen an die Hand geben will.

Der BVFK spricht diese Empfehlung auf der Grundlage seiner bereits benannten BVFK-Honorarempfehlungen für Kameraleute und EB-Techniker/innen bei Einzeleinsätzen aus und setzt sich damit auch bei Teameinsätzen für die gerechte Bezahlung der Akteure sowie fachkundiges Personal und eine rechtssichere Abrechnung für den Kunden ein.

Zur Zeit gelten folgende Empfehlungen für Honorare:
mindestens 450,00 EUR/Tag für Kameraleute
mindestens 315,00 EUR/Tag für EB-Techniker/innen

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OHNE AUSKUNFT KEINE ANGEMESSENE VERGÜTUNG

BVK , 25.10.2020


Der BVK hat mit anderen Filmverbänden eine Pressemitteilung herausgegeben, um den deutschen Gesetzgeber aufzufordern, Transparenz über Verwertungshandlungen in die nationale Urhberrechts-Gesetzgebung aufzunehmen. Die europäische Kommissions-Vorgabe zum "Digital Single Market" muß bis Mitte 2021 in deutsches Recht umgesetzt werden. Darum toben aktuell heftige Kämpfe zwischen der Verwerterseite und den Urheber-Verbänden...

Die PM findet man hier

ZEISS Technologie für Filmproduktion gewinnt in Hollywood

BVK , 21.10.2020


Pressemitteilung der Carl Zeiss AG, Fördermitglied des BVK

ZEISS eXtended Metadaten-Technologie für vereinfachte Prozesse in der Bildverarbeitung mit dem HPA Engineering Excellence Award ausgezeichnet

Oberkochen, Germany / White Plains, NY, USA | 20. Oktober 2020

ZEISS wurde für die Entwicklung der ZEISS eXtended Data (XD) Technologie von der Hollywood Professional Association (HPA) mit dem HPA Award for Engineering Excellence 2020 ausgezeichnet. Die Metadaten-Technologie wurde 2017 zusammen mit den ZEISS CP.3 XD Objektiven vorgestellt. Sie ist auch in den nachfolgenden Objektivserien ZEISS Supreme Prime sowie ZEISS Supreme Prime Radiance enthalten und wird zudem in den Premista Zooms von Fujinon integriert.

Weitere Informationen

ARRI stellt neuen EF-Mount (LBUS) vor

BVK , 21.10.2020


Pressemitteilung von ARRI, Fördermitglied des BVK

ARRI stellt neuen EF-Mount (LBUS) für Large-Format-und Super-35-Kameras vor

+ EF-Mount-Objektive verwendbar mit ALEXA Mini LF, ALEXA Mini und AMIRA
+ Lichtmaske mit größerer Öffnung deckt Large-Format- und Super-35-Sensoren ab
+ Zusätzliche LBUS-Verbindung gibt EXT-Anschluss der Kamera frei

München, 19. Oktober 2020

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"Unlimited Hope" Fritz Bauer & Raphael Lemkin Menschenrechts-Filmpreis

BVK , 26.08.2020

Die BUXUS STIFTUNG (Bochum) und das Berg Institute (Madrid) geben aus Anlass des Starts ihrer gemeinsamen Buchreihe „Literatur und Menschenrechte“ bekannt, dass im Dezember 2021 erstmals der Fritz Bauer & Raphael Lemkin Menschenrechts-Filmpreis „Unlimited Hope/ Unbegrenzte Hoffnung“ vergeben wird.

Der mit Blick auf die außergewöhnlichen Biografien der Juristen Fritz Bauer und Raphael Lemkin ausgelobte Preis bringt das Anliegen der beiden Einrichtungen zum Ausdruck. Im Geiste Lemkins, der den Begriff Genozid prägte und die UN-Konvention gegen Völkermord ins Leben rief, und Bauers, der Auschwitz und die NS-Justiz vor Gericht brachte, geht es um die aktuelle Bestärkung des Engagements für Menschenrechte. Bauers und Lemkins Handeln zeugen von außergewöhnlichem Mut. Der Filmpreis würdigt ihren aufopferungsvollen Widerstand, indem er Filme auszeichnet, die sich in herausragender Weise für Menschenrechte, Demokratie und Dialog einsetzen.

Die Filme erzählen Geschichten vom Überleben und Widerstand. Geschichten von Menschen, die Genozid, Krieg und soziale Ungerechtigkeit überlebt haben. Sie erforschen das Schicksal der Überlebenden und ihrer Angehörigen nicht nur dokumentarisch, sondern erzählen es künstlerisch und emotional weiter.

Die Jury des Human Rights Film Award 2021 besteht aus der Journalistin und Autorin Karina Sainz-Borgo aus Venezuela, dem spanische Regisseur Gabe Ibáñez, dessen Science-Fiction-Film Autómata mit Antonio Banderas in der Hauptrolle 2014 in der offiziellen Sektion des Filmfestivals von San Sebastian uraufgeführt wurde. Dazu kommen die Filmemacher Pamela Yates und Paco de Onis aus New York, deren Produktion Witness to War mit einem Oscar ausgezeichnet wurde und die mit weiteren Dokumentarfilmen wie 500 YEARS, Granito: How to Nail a Dictator und State of Fear für große internationale Beachtung sorgten. Aus Deutschland sind die Dokumentarfilmerin Gabriele Wengler, die für ihre historischen TV-Dokumentationen wie den Arte-Dreiteiler über Karl den Großen bekannt ist und der Filmemacher, Fotograf und Hochschullehrer Franz Birkner BVK (Hochschule für angewandte Wissenschaften München) vertreten.

- Zum Wettbewerb können Kino-, Fernseh- und Filmproduktionen von professionell arbeitenden Regisseur*innen, Autor*innen und von nicht-kommerziell tätigen Filmemacher*innen eingereicht werden.
- Die Fachjury von „Unlimited Hope“ vergibt den Preis alle zwei Jahre.

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Korrekte Erfassung der Arbeitszeit wird obligatorisch!

BVK , 15.05.2019

Der Europäische Gerichtshof hat am 14. Mai 2019 entschieden, dass in allen Mitgliedsstaaten der EU die korrekte Erfassung der tatsächlichen Arbeitszeiten durch entsprechende Anpassung des nationalen Rechts gewährleistet werden muss. Auch für die deutsche Praxis werden sich Änderungen ergeben.

Wir kennen aus unserer Branche (freie Filmwirtschaft) verschiedene Beispiele der Umgehung einheitlicher und umfassender Dokumentation von Arbeitszeit - etwa was Fahr-/Shuttlezeiten, Vorbereitungszeiten, Arbeitszeit nach Drehende (wie weitere Motivbesichtigung oder Regiebesprechung, etc.) oder Abwicklungszeiten angeht. Derartige Arbeitszeiten werden weder systematisch und genau erfasst, noch zeitgenau vergütet. Zweifellos muss für derartige Zeiten ein praktikables und nachvollziehbares Mess-System entwickelt werden - inakzeptabel ist eine willkürliche Vergütung oder Nicht-Vergütung nach Gutsfrauenart.

Wir alle wissen: bei Film & TV gibt es regelmäßig mehrere abweichende Zeitnachweise. Was Filmschaffende in die Stundenzettel eintragen, wird häufig produktions-seitig und anders erfasst bzw. abgerechnet. Auch die Verschiebung arbeitszeitrechtlich unhaltbarer tatsächlicher Zeiten, um sie "passend" zu machen, kommt vor.
Darüberhinaus wird im Falle von Unfällen im Einzelfall nochmals "nachkorrigiert", um bösen Folgen von überlangen Arbeitszeiten aus dem Weg zu gehen. Kurzum: die Zeiten werden manipuliert, wie man es gerade braucht. Diese Praxis sollte nach dem Urteil des EuGH und dessen Umsetzung in nationales Recht deutlich schwieriger werden.

Der BVK begrüßt die Verpflichtung zu objektiver Zeiterfassung und konsequenter Vergütung gearbeiteter Zeiten, egal ob am Set, in der Vorbereitung, in der Abwicklung oder Postproduktion. Es kann nicht angehen, dass Filmschaffende für Drehzeiten möglichst flach und pauschal vergütet werden sollen, man aber weitere projektwichtige, individuelle Zusatzarbeiten als Dreingabe gratis erwartet.

Nachfolgend zwei Links zum EuGH-Urteil:

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BVK-Empfehlung wg. Datenerhebung und -speicherung: Vertragsergänzung Kinematografie & Standfotografie

BVK , 28.03.2019

Aufgrund der schärferen rechtlichen Bewertung von Datenerhebung/Datenspeicherung auch im audiovisuellen Bereich, empfiehlt der BVK allen DoP, Kameramännern und -frauen, Operator/Steadicam-OP, aber auch Standfotograf*inn*en sich über eine Vertragsklausel rechtlich abzusichern. Hier ist eine Empfehlung.

A1 - Bescheinigung nach dem Entsendegesetz

BVK , 11.03.2019

Seit einiger Zeit wird im EU-Ausland verstärkt kontrolliert, ob Menschen, die im Ausland arbeiten, die sogenannte A1 Bescheinigung vorweisen können. Diese Bescheinigung weist nach, dass die betreffende Person in ihrem Heimatland sozialversichert ist. Sollte die Person die Bescheinigung nicht nachweisen können, drohen saftige Strafen oder gar sofortige Ausweisung. Die Pflicht für diese Bescheinigung gibt es bereits seit 2010, es wurde aber bisher garnicht oder kaum kontrolliert.



"Entsendung: Doppelte Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen vermeiden



Das Entsendeformular A1 bescheinigt, welches Sozialsystem für einen Versicherten zuständig ist. So wird vermieden, dass bei einer Entsendung Sozialversicherungsbeiträge gleichzeitig in zwei EU-Staaten fällig werden. Das Dokument ist wichtig für Entsendete und Selbständige, die nur eine kurze Zeit im EU-Ausland arbeiten. Selbst bei kurzen Dienstreisen ins Ausland ist die Entsendebescheinigung A1 erforderlich..."
(Merkblatt Krankenkassen Deutschland)



Seit 01.01.2019 ist die elektronische Beantragung verpflichtend und muss vom Arbeitgeber bzw. vom Selbständigen (i.S. der sog. "Selbstentsendung") rechtzeitig beantragt werden.



Seit dem 1. Juli 2019 ist eine wichtige Übergangsfrist entfallen: Arbeitgeber können A1-Bescheinigungen jetzt ausschließlich elektronisch beantragen. Das Ausweichen auf Papieranträge ist nicht mehr möglich.



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Pressemitteilung des BVK zum "Boot-Urteil" des OLG Stuttgart

BVK , 27.09.2018

Nach dem OLG München hat nunmehr auch das OLG Stuttgart ein Urteil zur angemessenen Beteiligung des Bildgestalters Jost Vacano an den Erträgen und sonstigen Vorteilen aus der Nutzung seines Werkbeitrags zum Welterfolg "Das Boot" gesprochen. Der Film ist der bekannteste deutscher Film nach dem II. Weltkrieg und hat international Unsummen eingespielt. Weil die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland seit 2002 unter Verstoß gegen geltendes Urheberrecht bildgestaltende Kameraleute nicht angemessen beteiligen, kommt den Urteilen der Oberlandesgerichte eine wegweisende Bedeutung zu. Der BVK begrüßt diese Entwicklung und gratuliert seinem Gründungsmitglied Jost Vacano zu diesem wichtigen Etappensiegen auf dem Weg zu einer angemessenen Beteiligung.



Und hier ist die Pressemitteilung in Wortlaut.

Mediengruppe RTL schließt mit BVK Gemeinsame Vergütungsregeln ab

BVK , 16.01.2018

Der Berufsverband Kinematografie und die Mediengruppe RTL Deutschland haben Gemeinsame Vergütungsregeln für den Bereich "Primetime Fiction" mit Rückwirkung bis 2002 für bildgestaltende Kameraleute / DoP abgeschlossen.

Hierzu hat der Verband eine Pressemitteilung herausgegeben.



Der Volltext der GVR findet sich hier.



Damit hat der BVK nach der GVR Kino und der GVR BVK / ProSiebenSat.1 nunmehr eine dritte Gemeinsame Vergütungsregel für Kinematografen / DoP realisiert.



B V K - Berufsverband vereinbart Konditionen

Bundessozialgericht entscheidet zu "Kameraleuten"

BVK , 24.08.2017

Ein für unseren Berufsstand relevantes höchstrichterliches Urteil des Bundessozialgerichtes (BSG) soll Euch nicht vorenthalten werden, da es als Argumentationshilfe auch bei Vertragsverhandlungen hilfreich sein kann. Bei Rückfragen hierzu bitte die Geschäftsstelle des BVK kontaktieren.



Urteil des Bundessozialgerichtes vom 29.11.2016, Az.: B 3 KS 2/15 R – Kameraleute



Das Bundessozialgericht (nachfolgend: BSG) hatte über die Künstlereigenschaft von Kameraleuten zu entscheiden.



Die Klägerin war ein Unternehmen, das sowohl Film- und Videoproduktionen herstellt als auch mit tagesaktueller Berichterstattung für öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten befasst ist. In beiden unternehmerischen Bereichen setzt die Klägerin selbständige Kameraleute ein.



Die an Kameraleute gezahlten Entgelte hatte die DRV im Rahmen einer Betriebsprüfung in die Bemessungsgrundlage für die Künstlersozialabgabe einbezogen. Dagegen hatte die Firma geklagt.



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Pensionskasse Rundfunk - FAQ für Rechnungssteller

BVK , 24.07.2017

Rechnungssteller, die für Produktionen und Sender tätig sind, welche Mitglied der Pensionskasse Rundfunk sind, haben das Recht auf ihrer Rechnung an den Auftraggeber den Pensionskassenbeitrag geltend zu machen. Hierbei wird der Anstaltsanteil (7% bei Nichtmitgliedern der KSK, 4% bei KSK-Mitgliedern) sowie der Eigenanteil (7% bei Nichtmitgliedern der KSK, 4% oder 7% (optional)bei KSK-Mitgliedern)



Wir haben unter FAQ Pensionskasse Rundfunk / Rechnungssteller im Downloadbereich ein PDF bereitgestellt, in dem an Hand von Rechenbeispielen die Sache erläutert wird.



Bei Fragen bitte sich direkt an die Pensionskasse Rundfunk (PKR) wenden. Nicht an den BVK!

Mitgliedsbescheinigung selbst erstellen

BVK , 11.07.2017

Unser Webmaster Uli Schmidt hat jetzt eine Möglichkeit eingerichtet, dass sich Mitglieder eine Mitgliedsbescheinigung selber herunterladen können. Diese Bescheinigung ist allerdings keine Beitragsbescheinigung für das Finanzamt und kein Nachweis zum Beantragen eines Presseausweises. Die Beitragsbestätigungen für das Finanzamt werden - wie gehabt - jeweils bis Ende Februar eines jeden Jahres per Post an die Mitglieder verschickt. Die Bescheinigung für den Presseausweis wird auf Anfrage und nach Prüfung vom Büro ausgestellt und zugeschickt. Die Mitgliedsbescheinigung, die selbst erstellt werden kann, dient also zum Nachweis der Mitgliedschaft im Fachverband, durch die es bei zahlreichen Unternehmen/Veranstaltern/Anbietern Vergünstigungen gibt, z.B. Anbieter von Weiterbildung, Symposien, Fotofachgeschäfte etc.



Um die Bescheinigung runterzuladen geht man folgendermaßen vor:



Als Mitglied einloggen ---> "MY BVK" anklicken ---> in der rechten Spalte bei "Einstellungen" auf "Mitgliedsbescheinigung" klicken.

Abtretung an den BVK aus Bild-Kunst Ausschüttungen

BVK , 30.01.2017

Bereits auf der Mitgliederversammlung 2003 wurde beschlossen, dass ausschüttungsberechtigte Mitglieder dem BVK 20% (jedoch nicht mehr als 300,00 €) ihrer jährlichen Ansprüche aus Kameraarbeit bei der VG Bild-Kunst an den BVK abtreten sollten, um es mit diesem Beitrag dem Verband zu ermöglichen, auch in finanziell schwierigen Zeiten die berufspolitischen Ziele des BVK weiterverfolgen zu können.

Der Bundesverband Regie (BVR) verfährt bereits deutlich länger in dieser Weise, wobei die Abtretung hier verpflichtend ist. Der BVK setzt die Abtretung anonym und freiwillig um.

* Der an den BVK abgetretene Beitrag beträgt 20% der Ausschüttung, aber maximal 300,00 €! Mehr kann pro Jahr nicht abgezogen werden.
* Bitte die Abtretung nur veranlassen, wenn es individuell wirtschaftlich möglich ist!
* Die Abtretung und auch evtl. deren Widerruf bitte nur an die VG Bild-Kunst schicken!
* Der BVK erhält keinerlei Daten zu Abtretungen, Widerrufen oder Einzelzahlungen.


Hier kann man die Abtretungserklärung herunterladen.



GVR Kino des BVK wird genutzt

BVK , 20.10.2016

Ihr Lieben,

die im März 2013 in Kraft getretene GVR Kino (Gemeinsame Vergütungsregel Kinofilm) des BVK, welche mit der bedeutendsten deutschen Kinofilmproduktion CONSTANTIN Film Produktion GmbH abgeschlossen wurde, ist mittlerweile in zahlreiche Verträge mit DoP (auch solchen, die nicht Mitglied im BVK sind - warum auch immer...) implementiert worden. Dabei handelt es sich vielfach auch um solche Produktionsfirmen, die nicht der CONSTANTIN-Gruppe angehören, was besonders erfreulich ist, da sich hier die u.a. vom namhaften Urheberrechtler Prof. Dr. Schwarz betonte Wirkung der GVR über die eigentlichen Vertragspartner hinaus bewahrheitet - im Sinne einer für die ganze Branche anzunehmenden "unwiderleglichen Vermutung der Angemessenheit".

Anhand der Verträge werden DoP-Kollegen an den zukünftig evtl. entstehenden Erträgen nach den Modalitäten der GVR des BVK mit der Constantin Film beteiligt. Das kann im Extremfall/Einzelfall sehr viel Geld sein.

Wie immer gilt: Wer Beratung in diesen Fragen wünscht, wendet sich zunächst an die Geschäftsführung des BVK. Hier gibt es individuellen Rat und Begleitung - auch und gerade in Untiefen oder Zweifelssituationen - und ggf. die Vermittlung zu urheberrechtlicher anwaltlicher Beratung (der dann individuell zu vergüten ist).

Weiterführende Informationen über die GVR des BVK und wie diese in Verträge implementiert werden können, gibt es hier in einer Zusammenfassung.


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GVR des BVK mit ProSiebenSat.1

BVK , 17.08.2016

Berufsverband Kinematografie vereinbart Gemeinsame Vergütungsregeln mit ProSiebenSat.1 TV Deutschland



Unterföhring, 17. August 2016

Zügige und konstruktive Gespräche: Der Berufsverband Kinematografie e.V. (BVK) hat sich mit der ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH auf Gemeinsame Vergütungsregeln (GVR) gemäß § 36 Urheberrechtsgesetz verständigt. Damit haben der Berufsverband der freischaffenden, bildgestaltenden Kameraleute und die Sendergruppe eine kollektivvertragliche Regelung nach dem Urhebervertragsrecht erzielt. Sie gilt für alle Sender der ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH, die sich damit – nach den Vereinbarungen mit dem VDD, dem BFFS und BVR – erneut nachhaltig zu ihrer Branchenverantwortung bekennt.



Zum ersten Mal erhalten freischaffende, bildgestaltende Kameraleute von einem privaten Sender ab einer bestimmten Zuschauerreichweite eine Erfolgsbeteiligung – dazu zählen auch Internetklicks und DVDs/BluRays. Eine Beteiligung an Vertriebserlösen wurde ebenfalls vereinbart.



Dr. Michael Neubauer, Geschäftsführer des BVK: „In vier Verhandlungsrunden haben wir auf der Basis bereits bestehender GVR auch für die Kinematografen eine Lösung gefunden. Möglich war das, weil sich ProSiebenSat.1 gegenüber dem BVK offen und fair verhalten hat. Ausgerechnet eine Sendergruppe, die ohne fließende Gebühren jeden Euro am Markt verdienen muss, ist uns in den Verhandlungen konstruktiv entgegengekommen. Die Rückwirkung bis 2002 setzt gute Maßstäbe, an denen sich öffentlich-rechtliche Sender messen lassen müssen. Mit 40 bis 50 Prozent der Beteiligung von Autoren / Regisseuren wird auch der Bedeutung der Kinematografie Rechnung getragen. Die besonderen Bedingungen, unter denen Privatsender arbeiten, wurden strukturell berücksichtigt.“



Stefan Thul, EVP Production Management & stv. kaufmännischer Geschäftsführer der ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH: „Der Weg bis zur Einigung war sehr konstruktiv. Ich freue mich, dass wir uns so zügig auf gemeinsame Vergütungsregeln verständigen konnten. Auf beiden Seiten stand bei den Verhandlungen der Wille zu einer sinnvollen Einigung im Vordergrund. Das Ergebnis: ein erfolgreicher und tragbarer Abschluss, mit dem unsere Sendergruppe erneut nachhaltig ihre Verantwortung innerhalb der Branche wahrnimmt.“

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Neue interessante Versicherungsmöglichkeiten

BVK , 30.07.2015

Um BVK-Mitgliedern adäquate Versicherungsmöglichkeiten in den Bereichen Berufs-/Betriebshaftpflicht, Privathaftpflicht und Berufsunfähigkeit/Existenzschutz zu bieten, möchten wir Euch nach einiger Recherche neue Angebote vorstellen. Der BVK vermittelt selbst keine Versicherungen, man wende sich bei Interesse direkt an den Anbieter.



Wer sich als Mitglied einloggt, kann im Bereich AKTUELLES unter dem Stichwort "Versicherung" weitere Informationen finden.