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Berufsverband Kinematografie Menü zu Menü auf

Mitgliedsbescheinigung selbst erstellen

BVK, 11.07.2017

Unser Webmaster Uli Schmidt hat jetzt eine Möglichkeit eingerichtet, dass sich Mitglieder eine Mitgliedsbescheinigung selber herunterladen können. Diese Bescheinigung ist allerdings keine Beitragsbescheinigung für das Finanzamt und kein Nachweis zum Beantragen eines Presseausweises. Die Beitragsbestätigungen für das Finanzamt werden - wie gehabt - jeweils bis Ende Februar eines jeden Jahres per Post an die Mitglieder verschickt. Die Bescheinigung für den Presseausweis wird auf Anfrage und nach Prüfung vom Büro ausgestellt und zugeschickt. Die Mitgliedsbescheinigung, die selbst erstellt werden kann, dient also zum Nachweis der Mitgliedschaft im Fachverband, durch die es bei zahlreichen Unternehmen/Veranstaltern/Anbietern Vergünstigungen gibt, z.B. Anbieter von Weiterbildung, Symposien, Fotofachgeschäfte etc.



Um die Bescheinigung runterzuladen geht man folgendermaßen vor:



Als Mitglied einloggen ---> "MY BVK" anklicken ---> in der rechten Spalte bei "Einstellungen" auf "Mitgliedsbescheinigung" klicken.

+++ Vielfältige Informationen bzgl. der Corona-Krise im Bereich der Filmproduktion +++

BVK , 24.07.2020

(wird laufend aktualisiert)

Wir haben für Euch unter SERVICE einen speziellen Bereich zum Umgang mit der Corona-Krise im Bereich der Filmproduktion eingerichtet. Dort findet Ihr vielfältige Informationen, die weiterhin laufend aktualisiert werden.
Bitte informiert Euch zunächst hier, bevor Ihr individuelle Anfragen an die Geschäftsstelle richtet.

Direkter Link ►


IRT - Institut für Rundfunktechnik wird aufgelöst

BVK , 06.08.2020


Das Institut für Rundfunktechnik GmbH (IRT) ist das Forschungsinstitut aller öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Deutschlands (ARD / ZDF / DRadio), Österreichs (ORF) und der Schweiz (SRG SSR) mit Sitz auf dem BR-Fernsehgelände in München-Freimann. Das IRT verfolgt gemeinnützige Zwecke und dient der Förderung des europäischen Rundfunkwesens und der europäischen Rundfunktechnik.

Sämtliche Gesellschafter erklärten 2020, ihren Gesellschaftervertrag mit dem IRT zum 31. Dezember 2020 kündigen zu wollen. Damit wird das IRT geschlossen.

Das Institut betreibt Forschung auf dem Gebiet der Technik von Hörfunk, Fernsehen und Internet. Es verbesserte bestehende Systemlösungen für die Produktion und die Verbreitung von Rundfunkdiensten, entwickelt und beurteilt neue Technologien und begleitet deren Umsetzung in die Praxis. Das IRT vertritt die Interessen des Rundfunks durch seine Mitarbeit in verschiedenen internationalen Gremien wie z. B. EBU, ITU, DVB, WorldDAB etc.

Eine Aufstellung der jährlichen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten findet sich in den Jahresberichten des Instituts.

Das Institut ist Herausgeber der Technischen Richtlinien der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz.


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BVK Cine Talk - Hands-on SONY Venice

BVK , 30.07.2020

Wir freuen uns, unser neues Online-Web-Format zu Themen rund um die Kinematografie vorstellen zu dürfen.
Am Mittwoch, den 29.07.20 um 17 Uhr hatte unsere neue Webinarreihe Premiere:

BVK Cine Talk - Hands-on SONY Venice

Das Webinar wurde aufgezeichnet und steht über folgenden Link zur Verfügung: Webinar Sony Venice.

An dem in Zusammenarbeit mit unserem Fördermitglied SONY geplanten und durchgeführten Webinar nahmen folgende Teilnehmer teil:

Sebastian Leske - European Product Manager News & Cinematography (SONY)
Nadir Mansouri - Senior Colorist

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Teltec: Hands-on mit CANON EOS C300MK III, EOS R5 und EOS R6

BVK , 29.07.2020



Canon Hands-on
Canon Neuheiten vor Ort testen!

Jetzt NEU beim Hands-on: CANON EOS R5 & R6


Im Rahmen individueller Hands-on-Sessions können die neusten Kameras von Canon näher betrachtet und getestet werden. Während der einzelnen Demo-Termine steht das Canon-Team mit der EOS C300MK III, EOS R5 und EOS R6 für jegliche Fragen vor Ort zur Verfügung. Dabei kann Zubehör zum Testen gerne mitgebracht oder angefragt werden!

Sollten alle Termine ausgebucht sein, sprechen Sie uns an! Bei entsprechender Nachfrage können weitere Termine angeboten werden.


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Canon stellt die EOS R5 und die EOS R6 vor

BVK , 10.07.2020



Mit der neuen EOS R5 und EOS R6 stellte Canon während einer online-Produktpräsentation am 09.07.2020 zwei spiegellose Vollformatkameras vor, die das EOS R System mit dem zukunftssicheren RF Bajonett ergänzen.

Die EOS R5 hat den Profi im Blick und liefert Fotos mit 45 Megapixeln bei bis zu 20 Bildern pro Sekunde. Sie ist die erste spiegellose Vollformatkamera, die 8K-RAW-Videos mit bis zu 29,97 Bildern pro Sekunde und in 4K mit bis zu 120p intern aufzeichnen kann.

Die EOS R6 richtet sich an ambitionierte Fotografen, die auf ein spiegelloses System umstellen möchten und nach mehr Möglichkeiten suchen. Sie bietet 20,1-Megapixel-Fotos mit 20 Bildern pro Sekunde, 4K-Videos mit bis zu 60p und Full HD mit bis zu 120p.

Die vollständige Pressemitteilung unseres Fördermitglieds mit ausführlichen technischen Details findet Ihr hier.

Symposium in Mannheim fällt aus wegen Corona

BVK , 09.07.2020

Erstmalig nach 34 Jahren kann in diesem Jahr kein Film Symposium im Cinema Quadrat in Mannheim veranstaltet werden.

Kein filmkundliches Symposium im Corona-Jahr 2020


Wie immer hatten wir zu Beginn dieses Jahres begonnen, für den Oktober 2020 das alljährliche Symposium zu planen, und uns für das Thema „Filmtricks und Special Effects über 125 Jahre Filmgeschichte“ entschieden.
Nun haben wir einsehen müssen, dass zum ersten Mal nach 34 Jahren das Symposium nicht stattfinden kann, weil es – Corona-bedingt – nicht in geeigneter Form zu realisieren wäre.
Charakteristisch für die Cinema Quadrat-Symposien in Mannheim sind ja die Vorträge zu den gezeigten Filmen, die Diskussionsrunden unter Beteiligung der Zuschauer und die lebhaften Gespräche im Foyer und bei den Empfängen. Das unterscheidet unsere Symposien von Filmfestivals, bei denen die Vorstellung neuer Filme im Vordergrund steht. Genau aus diesem Grund ist eine Online-Veranstaltung, wie sie bei einigen Filmfestivals praktiziert wird, für uns auch keine Alternative.
Den Innenhof unseres neuen Kinos könnten wir nur mit Schönwettergarantie miteinbeziehen – unwahrscheinlich für Mitte Oktober. Und bei einem Abstandsgebot von 1,50 m kann der schöne größere Kinosaal von Cinema Quadrat mit 110 Sitzen auch nur mit maximal 25 – 30 Zuschauern gefüllt werden, weil jede zweite Reihe freibleiben muss und in den anderen Reihen jeweils zwei Plätze zwischen den besetzten Plätzen freigehalten werden müssen. Dialoge im Foyer auf Distanz wären im übrigen wohl ebenso trübselig wie Empfänge auf Distanz, die nach den geltenden Maßgaben der aktuellen Coronaverordnung des Landes für uns ohnehin undurchführbar sind.
Ganz abgesehen von einer möglicherweise im Herbst zu erwartenden „zweiten Corona-Welle“ sind die heute bereits absehbaren Einschränkungen daher zu gravierend, um unser traditionell lebhaftes und anspruchsvolles Symposium abhalten zu können.
So haben wir daher in einer Gremiensitzung Ende Juni einstimmig, aber schweren Herzens beschlossen, dass es 2020 kein Symposium im Cinema Quadrat geben wird. Doch wir sind zuversichtlich, dass die Pandemie überwunden wird und wir im Oktober 2021 das 35. Symposium veranstalten können! Das Thema dieses Symposiumswochenendes wollen wir dabei bewusst offenlassen.

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Ein nachdenkliches Statement

BVK , 09.07.2020

Ein nachdenkliches Statement zur Situation unserer Industrie von Marc Galerne, K 5600 (Fördermitglied des BVK)

Unabwendbarkeit - gibt es die wirklich?

Wenn es ein Gefühl gibt, das die aktuelle Pandemie kennzeichnet, dann ist es das der Hilflosigkeit. Es ist unsere Hilflosigkeit als Individuen in einer einzigartigen Situation, aber auch die von Politikern, von Wissenschaftlern und ganz allgemein auch von diejenigen, von denen wir (als Branche) abhängig sind. Dieses Gefühl der Hilflosigkeit schmeckt allerdings nach Deja Vu.

Jedenfalls erleben wir Hersteller und Vertreiber unverzichtbarer Filmausrüstung, hilflos eine Verschlechterung des Marktes mit immer geringeren Margen. Sie wirkt sich auf unsere Kapazitäten aus, in den Lagerbestand zu investieren oder Innovationen zu entwickeln und auch auf unsere Fähigkeit, unseren Job so zu machen, wie wir das sollten. Wir sind ohnmächtig, weil der Mangel an Investitionen und die Defizite bei der Erneuerung der Ausrüstung bei den Anbietern/ Dienstleistern das Ergebnis von „Deals“ mit den Produktionen ist, die in ihren Ergebnissen weit unter dem Normalwert/ den üblichen/ angemessenen Werten liegen. Während der Umsatz von Studios und Filmteams/ Dienstleistern für Dreharbeiten zwischen 2009 und 2018 um 18% stieg, ging der Umsatz von Ausrüstungsproduzenten/-Lieferanten um 83% zurück (CNC-Zahlen, Seite 210 des CNC-Berichts 2019). Laut FICAM gingen die Investitionen in die technische Industrie zwischen 2008 und 2018 um 23,5% zurück. Soweit die Erklärung der Zusammenhänge.

Laut CNC (Seite 101) verringerte sich der Anteil der Budgets für die Technik am den Filmbudgets über die Jahre um 15,5%: von durchschnittlich 109,8 Mio. EUR (gemittelt von 2010 bis 2018) auf 92,7 Mio. EUR in 2019. Tatsächlich hätte es aber eine gegenläufige Tendenz geben müssen: Die rasche Überalterung der Digitalkameras und das sich Durchsetzen (zunehmend ausgefeilter) elektronischer Beleuchtungstechnik sollte eigentlich progressive und regelmäßige Erhöhungen bei technischen Budgets der Produktionen rechtfertigen. Der Knackpunkt ist, dass es die Produzenten sehr gut verstehen, ihre Probleme in den Vordergrund zu rücken und dabei auch einen ungesunden Preiswettbewerb befeuern. Dafür sind alle Vorwände gut – mal sind es die Jahre der französischen Präsidentschaftswahlen, mal der Krieg im Irak, mal der 11. Septem­ber, die Streiks oder die Einstellung der Werbung auf öffentlichen Kanälen. Zweifellos wird auch das Argument der „Gesundheitskrise“ bei den Verhandlungen mit Vermietern und auch mit Filmteams eine enorme Rolle spielen.


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ZEISS - Neue lichtstarke Vollformat-Festbrennweiten

BVK , 02.07.2020

Eine Pressemitteilung unseres Fördermitgliedes Carl Zeiss AG


Neue lichtstarke Vollformat-Festbrennweiten erweitern die High-End-Filmobjektivreihe ZEISS Supreme Prime
ZEISS präsentiert drei weitere Brennweiten


Oberkochen, 1. Juli 2020

Drei neue lichtstarke Vollformat-Festbrennweiten – 18 mm T1.5, 40 mm T1.5 und 200 mm T2.2 – erweitern die High-End-Filmobjektivreihe ZEISS Supreme Prime. Mit der neuen 40 Millimeter Festbrennweite mit maximaler Blendenöffnung von T 1.5 erweitert ZEISS die Objektivfamilie um ein weiteres Mitglied auf nun insgesamt 14 Brennweiten. „Mit dem 40 Millimeter Objektiv präsentieren wir ein Überraschungsmitglied in der ZEISS Supreme Prime Familie,“ sagt Christophe Casenave, bei ZEISS für Cinema Products zuständig. „Seit der Vorstellung der Objektive sind wir in engem Austausch mit Kunden weltweit und arbeiten stetig weiter an der Entwicklung dieser Familie. Mit dem neuen Objektiv können wir flexibel auf den Wunsch unserer Kunden reagieren, die Lücke zwischen der 35 und 50 Millimeter Brennweite zu schließen.“ Die Objektivfamilie besteht damit aus 14 Festbrennweiten zwischen 15 und 200 Millimetern mit maximaler Blendenöffnung von T 1.5 bis T 2.2. Elf der 14 Objektive verfügen über einen schnellen T-Stop von T1.5. Die Objektivfamilie ist für höchste Qualität, ihr geringes Gewicht und einen vielseitigen Bildlook bekannt. Die neuen Objektive sind ab sofort bestellbar und werden ab September ausgeliefert.
Ein Demovideo der ZEISS Supreme Prime Brennweiten von 18 bis 200 Millimeter im Vergleich finden Sie hier. Einen Vergleich der Objektive hinsichtlich Perspektive, Fokus und Bokeh finden Sie hier.


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In Erinnerung an unseren Kollegen Jörg Jeshel BVK

BVK , 19.06.2020

Bereits am 4. Juni 2020 ist unser langjähriger BVK-Kollege Jörg Jeshel BVK verstorben, wie wir mit großem Bedauern von Kollegen und von der Deutschen Filmakademie erfahren mußten.
Jörg Jeshel
24.11.1943 - 4.6.2020


Der Regisseur Volker Heise hat - als langjähriger Wegbegleiter von Jörg Jeshel - einen bewegenden Nachruf geschrieben:

Jörg Jeshel wurde 1943 in Berlin geboren, in den Krieg hinein, was auf keine einfache Kindheit schließen lässt. Von seinem Leben hat er nur selten erzählt. Er lachte gerne und redete nicht viel. Wenn er redete, konnten seine Sätze scharf und treffend sein. Er war ein zurückhaltender, manchmal schüchterner Mann. Sein Gesicht jungenhaft. Ich konnte nie glauben, dass er 20 Jahre älter ist als ich.
Wir lernten uns 2002 kennen, da hatte er schon eine ganze Karriere hinter sich. Jörg lernte an Staatlichen Schule für Optik und Fototechnik in Berlin, in der Zeit vor den Filmakademien. Die Bilder, die er mit der Filmkamera machte, konnten immer für sich stehen, jedes einzelne. Ich werde nie das Gesicht von Traudl Herrhausen vergessen, in „Black Box BRD“ von Andres Veiel, gedreht 2001. Ein Gesicht, halb im Schatten, aus dem die Augen funkelten: ein Kunstwerk.
Die Liste der Filme, die er gemacht hat, ist lang. Es sind Spielfilme darunter und Fernsehserien, vor allem aber Dokumentarfilme, in denen sein Können besonders glänzen konnte. Er hat 1981 einen Klassiker des ethnologischen Films gedreht, „Schamanen im blinden Land“, für den er mit Michael Opitz Ende der 70er Jahre auf anstrengende Expeditionen in den Himalaya stieg, um für viele Monate unter den Menschen dort zu leben. Als ich den Film zum ersten Mal sah, waren es Jörgs Bilder - ruhig und intensiv, nah und fern zugleich - die mich in den Bann schlugen: Bilder einer fremden Welt, fern von Kitsch und Romantik, von roher Schönheit.
„Kopfleuchten“, den er mit Mischka Popp und Thomas Bergmann drehte, schloss fast zwanzig Jahre später daran an: eine Expedition in die Köpfe von Menschen, die die Welt mit anderen Augen sehen als wir, die wir uns für Normal halten. Wieder schaffte es Jörg, das Andere mit seinen Bildern so zu zeigen, dass es anders bleiben konnte - und wir, die Zuschauerinnen und Zuschauer, dem Anderen, der Fremde, doch ein wenig näherkamen.

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Richtlinien zu Reinigung und Desinfektion von Kameraequipment

BVK , 18.06.2020


Besondere Zeiten erfordern besonderes Handeln.

Auf seiner Webseite veröffentlicht der Hersteller und Vertreiber von Kamerazubehör SmallHD nützliche Hinweise und Richtlinien zur Reinigung und Desinfektion von Kameraequipment in den Zeiten von COVID 19:

Reinigung und Desinfektion von Kameraequipment

SONY: Austauschprogramm für Speicherkarten

BVK , 18.06.2020

Das Fördermitglied des BVK Sony hat ein Problem mit einigen SD-Speicherkarten der SF-M Serie, der SF-M Serie TOUGH Spezifikation und der SF-G Serie TOUGH Spezifikation festgestellt.

Datenproblem bei VSC-Modus

Bei Verwendung einer Kamera (Mit VSC-Modus kompatible Kameras mit V60/V90), die mit dem VSC-Modus (Video Speed Class) kompatibel ist, werden aufgezeichnete Videodaten auf der Karte möglicherweise beschädigt oder nicht optimal aufgezeichnet.

Zur Behebung dieses Problems bietet Sony für die betroffenen SD-Karten ein kostenloses Austauschprogramm an. Sony bietet diesen Service vom 18. Juni 2020 bis zum 31. März 2022.

Nähere Informationen unter Sony Austauschprogramm

Deutscher Kamerapreis an Florian Emmerich BVK

BVK , 03.06.2020

Die digitale Preisverleihung des 30. DEUTSCHEN KAMERAPREISES ist ab sofort online zu finden.
Unter den Nominierten waren mehrere BVK-Mitglieder - und gewonnen hat Florian Emmerich BVK in der Kategorie: Beste Kamera - Fernsehfilm/Serie. Der BVK gratuliert Florian sehr herzlich!
Hier findet Ihr einen Ausschnitt aus der prämierten Tatort-Folge "Unklare Lage" sowie den Preisträgerbericht.

Zur Pressemeldung geht es hier.

PETER BRAUN BVK VERSTORBEN

BVK , 03.06.2020


Peter Braun BVK (1951 - 2020)

Ein Nachruf auf Peter Braun BVK und seine Firma MAT – Mad About Technology

Unser Freund Peter Braun, langjähriges außerordentliches Mitglied des BVK, ist am Sonntag, den 24. Mai, an seiner schweren Krebserkrankung verstorben. Mit ihm verliert der BVK einen verläßlichen Partner und Förderer. Seine Firma MAT, die nach 43 Jahren aufgegeben wurde, hat über lange Zeit mitgeholfen, den BVK weiterzuentwickeln und zu stärken.
Nach einigen Jahren in der Musikszene arbeitete der leidenschaftliche Rock-Musik-Fan Peter Braun beim NDR als Requisiteur. Hier kam er mit der Kameratechnik in Berührung - und wunderte sich, dass immer noch mit festen, starren Studiokränen gearbeitet wurde. 1976 gründete er mit 25 Jahren seine Firma MAT und verschrieb sich der Verbesserung von Bewegungssystemen für die Bildgestaltung.
MAT krempelte im Lauf der kommenden Jahrzehnte mit filmtechnischen Innovationen und Ideen eine ganz Branche in Deutschland um. In den 80igern holte Peter Braun den ersten mobilen Kamerakran aus Holland nach Deutschland, es folgten die ersten Remoteköpfe, die Minimotes aus den USA. Er baute Kranschwenker auf, die sich zum ersten Mal stolz „Remote Operator“ nannten. Er bildete Techniker aus, die zum ersten Mal einen von MAT importierten Teleskopkran bedienten: der erste Technocrane in Deutschland war exklusiv nur bei MAT zu mieten! Dann holte er den „Shotmaker“ aus Los Angeles: ein amerikanisches Kamerafahrzeug für Filmeinsätze kurvte auf Deutschlands Straßen… Es folgte die „Snorkel-Kamera“, die es nur viermal auf der Welt gab – eine davon bei MAT. Dieses endoskopische Kamerasystem war eine OSCAR-prämierte Entwicklung von Paul Kenworthy aus L.A. Mit ihm verband Peter Braun eine lebenslange Freundschaft. Ebenso befreundete er sich mit Garrett Brown, dem Erfinder der „Steadycam“. Sie teilten nicht nur ihren Humor sondern auch ihre Leidenschaft für Kamerabewegung. Von ihm bekam Peter Braun weitere Erfindungen exklusiv für MAT: zuerst die „Gocam“, ein kleines flinkes Schienensystem und dann die „Flycam“, das erste Seilsystem, das in Deutschland im Einsatz war.
In den 90igern entstanden bahnbrechende MAT-Eigenentwicklungen wie Cruisecam und Speedtrack, raffinierte Schienensysteme - inzwischen Klassiker, die beim Sport am Spielfeldrand oder auf Konzertbühnen dahinsausen.
2001 folgte die Eigenkonstruktion der Liftcam - ein völlig neuartiges, weil vertikales Schienensystem. Als erstes System dieser Art damals installiert im Studio der „Tagesthemen“ - heute in modifizier Form weltweit in TV-Studios präsent.
2004 gelang der ganz große Coup: die Idee und Entwicklung der TOWERCAM. Diese platzsparende, teleskopische Kamerasäule ermöglicht Perspektiven und Kameraeinstellungen, die so bisher nicht möglich waren, wie z.B. die senkrechte Fahrt in einem Treppenhaus oder das teleskopische Eintauchen von oben in ein Set. Für diese filmechnische Innovation honorierte die Academy of Motion Pictures Arts and Sciences Peter Braun 2015 mit einem technischen OSCAR, dem „Technical Achievement Award“. Zweifelsohne ein wohlverdienter Höhepunkt in der Karriere von Peter Braun und seinem technikverrückten MAT-Team.
2011 folgte dann eine intelligente neue Version der TOWERCAM als „2 in 1“, nämlich nur eine Säule, die sowohl hoch teleskopierend als auch von oben herunterfahrend eingesetzt werden kann. Schlag auf Schlag folgten weitere Erfindungen wie der AERODOLLY, der LiZARD-DOLLY, der AVIATOR, der COSMO-DOLLY und, und, und... die Produktlinie umfasste schließlich ausgefeilte Robotic Camera Systeme, die weltweit im Einsatz sind.

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Ökologisches Bounceboard

BVK , 01.06.2020

Ökologisches Bounceboard made by Maier Bros - Die umweltfreundliche Alternative zu Styroporplatten


Der Filmtechnikdienstleister Maier Bros. hat ein ökologisches, recyclebares und dazu robustes Bounceboard entwickelt, das eine grüne Alternative zu den vielfach verwendeten Styroporplatten darstellt. Die neuartigen Pappstyros bestehen aus Pappe und Papier und können zu 100% über die Altpapierverwertung recycelt werden.

Bislang werden an Filmsets Styroporplatten (kurz „Styros“) eingesetzt um Licht zu reflektieren (engl. Bouncen). Das Problem: Styros halten nicht sehr lange, weil sie schnell brechen. So entsteht durch die Verwendung von Styros bei einem Filmdreh viel Kunststoffmüll. Um Ressourcen zu schonen und Müll zu vermeiden, hat der Lichtspezialist Maier Bros die umweltfreundlichen Pappstyros entwickelt.

Die recycelbaren Bounceboards verwenden eine 20mm starke Pappwabenplatte als Basisplatte, die mit einer Feuchtigkeitssperre ausgerüstet und dann mit einer Oberfläche aus nassfestem Papier kaschiert wird. Durch die Wabenstruktur ist die Basisplatte sehr stabil und wiegt dabei ähnlich viel wie eine Styroporplatte (1,6Kg/m²). Die reflektierenden Oberflächen sind in drei verschiedenen Weißtönen (Weiß, unbleached Muslin, aged Ultrabounce), in Schwarz oder Reflektor erhältlich. Die Oberflächen lassen sich beliebig kombinieren, so dass Pappstyros neben ihrem ökologischen Vorteil auch mehr kreativen Spielraum bieten.

Deutlich sichtbar: Die Wabenstruktur im Inneren der Platte

Mit dem Ziel, seine nachhaltige „Styro“-Alternative zügig in der Filmbranche zu etablieren, stellt Maier Bros. die Komponenten anderen Rentals zum Selbstkostenpreis zur Verfügung. Dazu gibt es ein Video-Tutorial mit der Bauanleitung sowie eine detaillierte technische Zeichnung zur Fertigung der Halter. Beide Anleitungen stellt das Kölner Unternehmen kostenfrei zur Verfügung.


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cinec 2020 - VERSCHOBEN

BVK , 25.05.2020

Wegen der Corona-Pandemie wird die cinec – Internationale Fachmesse für Cine Equipment und Technologie vom 19. – 21. September 2020 nicht stattfinden.

Das teilten die Organisatoren der Messe mit und haben folgende Meldung dazu veröffentlicht:

"Derzeit nicht bekannte und unkalkulierbare Auflagen für Messen ab 31. August 2020 ebenso wie die globalen Reisebeschränkungen stellen ein zu hohes Veranstaltungsrisiko dar.

Die Entscheidung bedauern wir außerordentlich, sie war jedoch unumgänglich, um von Ausstellern und Besuchern unerwartete Kosten und gesundheitliche Risiken abzuwenden.

Sobald eine „reale“ Messe mit internationaler Beteiligung wieder stattfinden kann, werden wir schnellstmöglich einen nächsten cinec Termin anbieten. Planungen dafür laufen bereits.


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Sony trotzt Lockdown

BVK , 15.05.2020

Trotz Corona-Zeiten tritt die Technik nicht auf der Stelle. Sony bringt im Herbst einige Neuigkeiten und Verbesserungen für die Venice und die FX9 heraus.

Sony Venice


SONY Neuigkeiten zur VENICE & FX9

Auch wenn die diesjährige NAB Messe in Las Vegas abgesagt wurde hat unser Fördermitglied SONY die Details zu den nächsten Firmwareupdates der VENICE und FX9 Kameras vorgestellt.

VENICE V6:

HFR Capabilities (w HFR license)

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EnergaCAMERIMAGE 2020

BVK , 24.03.2020




Dear Festival Goers,

The preparations for EnergaCAMERIMAGE 2020 are underway. As the COVID-19 situation evolves, we are working remotely but according to plan. Hoping all of you out there stay safe and healthy, and hoping we can all meet in Torun in November, we are announcing the call for entries and launching the official selection.

The 28th edition of EnergaCAMERIMAGE is scheduled to take place 14-21 November in Torun, Poland and all filmmakers, producers and distributors are invited to submit feature films, documentaries, music videos, TV pilots and student etudes for the festival's consideration.

In addition to the numerous out-of-competition festival sections, there will be a number of competitions included in the program. We now accept submissions for the following:


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Neuer Personengruppenschlüssel in der Sozialversicherung ab 01.01.2020

Martin Bethge , 27.12.2019

Eine wichtige Information für all diejenigen Kollegen, die überwiegend längerfristige bei Serien oder Spiel- und Fernsehfilmen tätig sind (PGRS 101) und die eventuelle Freiräume dazwischen mit kurzen Engagements in der Werbung oder tageweisen Zusatz füllen.



Bisher wurden diese kurzen Beschäftigungen als unständig Beschäftigter in der Sozialversicherung gewertet (PGRS 118), mit dem Nachteil, daß keine Beiträge zur Arbeitslosenversicherung abgeführt wurden (BERUFSMÄSSIG unständig Beschäftigte sind in der Arbeitslosenversicherung beitragsfrei) und man demzufolge diese Tage nicht angerechnet bekam.



Dieser Nachteil soll nun durch die neueingeführte Gruppe der NICHT BERUFSMÄSSIG unständig Beschäftigten (PGRS 117) beseitigt werden. In dieser Eingruppierung kann man kurze Beschäftigungen versicherungspflichtig auch in der Arbeitslosenversicherung leisten und damit die Tage für Anspruch auf Arbeitslosengeld erhöhen



Nach welchen Kriterien die neue Gruppe beurteilt wird und wie das genaue Procedere für die jeweilige Lohnbuchhaltung und die Krankenkasse ist, kann man zum jetzigen Zeitpunkt nicht verbindlich sagen, ist aber sicher durch den einzelnen Versicherten bei seiner zuständigen Krankenkasse abzufragen.





Korrekte Erfassung der Arbeitszeit wird obligatorisch!

BVK , 15.05.2019

Der Europäische Gerichtshof hat am 14. Mai 2019 entschieden, dass in allen Mitgliedsstaaten der EU die korrekte Erfassung der tatsächlichen Arbeitszeiten durch entsprechende Anpassung des nationalen Rechts gewährleistet werden muss. Auch für die deutsche Praxis werden sich Änderungen ergeben.

Wir kennen aus unserer Branche (freie Filmwirtschaft) verschiedene Beispiele der Umgehung einheitlicher und umfassender Dokumentation von Arbeitszeit - etwa was Fahr-/Shuttlezeiten, Vorbereitungszeiten, Arbeitszeit nach Drehende (wie weitere Motivbesichtigung oder Regiebesprechung, etc.) oder Abwicklungszeiten angeht. Derartige Arbeitszeiten werden weder systematisch und genau erfasst, noch zeitgenau vergütet. Zweifellos muss für derartige Zeiten ein praktikables und nachvollziehbares Mess-System entwickelt werden - inakzeptabel ist eine willkürliche Vergütung oder Nicht-Vergütung nach Gutsfrauenart.

Wir alle wissen: bei Film & TV gibt es regelmäßig mehrere abweichende Zeitnachweise. Was Filmschaffende in die Stundenzettel eintragen, wird häufig produktions-seitig und anders erfasst bzw. abgerechnet. Auch die Verschiebung arbeitszeitrechtlich unhaltbarer tatsächlicher Zeiten, um sie "passend" zu machen, kommt vor.
Darüberhinaus wird im Falle von Unfällen im Einzelfall nochmals "nachkorrigiert", um bösen Folgen von überlangen Arbeitszeiten aus dem Weg zu gehen. Kurzum: die Zeiten werden manipuliert, wie man es gerade braucht. Diese Praxis sollte nach dem Urteil des EuGH und dessen Umsetzung in nationales Recht deutlich schwieriger werden.

Der BVK begrüßt die Verpflichtung zu objektiver Zeiterfassung und konsequenter Vergütung gearbeiteter Zeiten, egal ob am Set, in der Vorbereitung, in der Abwicklung oder Postproduktion. Es kann nicht angehen, dass Filmschaffende für Drehzeiten möglichst flach und pauschal vergütet werden sollen, man aber weitere projektwichtige, individuelle Zusatzarbeiten als Dreingabe gratis erwartet.

Nachfolgend zwei Links zum EuGH-Urteil:

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BVK-Empfehlung wg. Datenerhebung und -speicherung: Vertragsergänzung Kinematografie & Standfotografie

BVK , 28.03.2019

Aufgrund der schärferen rechtlichen Bewertung von Datenerhebung/Datenspeicherung auch im audiovisuellen Bereich, empfiehlt der BVK allen DoP, Kameramännern und -frauen, Operator/Steadicam-OP, aber auch Standfotograf*inn*en sich über eine Vertragsklausel rechtlich abzusichern. Hier ist eine Empfehlung.

A1 - Bescheinigung nach dem Entsendegesetz

BVK , 11.03.2019

Seit einiger Zeit wird im EU-Ausland verstärkt kontrolliert, ob Menschen, die im Ausland arbeiten, die sogenannte A1 Bescheinigung vorweisen können. Diese Bescheinigung weist nach, dass die betreffende Person in ihrem Heimatland sozialversichert ist. Sollte die Person die Bescheinigung nicht nachweisen können, drohen saftige Strafen oder gar sofortige Ausweisung. Die Pflicht für diese Bescheinigung gibt es bereits seit 2010, es wurde aber bisher garnicht oder kaum kontrolliert.



"Entsendung: Doppelte Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen vermeiden



Das Entsendeformular A1 bescheinigt, welches Sozialsystem für einen Versicherten zuständig ist. So wird vermieden, dass bei einer Entsendung Sozialversicherungsbeiträge gleichzeitig in zwei EU-Staaten fällig werden. Das Dokument ist wichtig für Entsendete und Selbständige, die nur eine kurze Zeit im EU-Ausland arbeiten. Selbst bei kurzen Dienstreisen ins Ausland ist die Entsendebescheinigung A1 erforderlich..."
(Merkblatt Krankenkassen Deutschland)



Seit 01.01.2019 ist die elektronische Beantragung verpflichtend und muss vom Arbeitgeber bzw. vom Selbständigen (i.S. der sog. "Selbstentsendung") rechtzeitig beantragt werden.



Seit dem 1. Juli 2019 ist eine wichtige Übergangsfrist entfallen: Arbeitgeber können A1-Bescheinigungen jetzt ausschließlich elektronisch beantragen. Das Ausweichen auf Papieranträge ist nicht mehr möglich.



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Pressemitteilung des BVK zum "Boot-Urteil" des OLG Stuttgart

BVK , 27.09.2018

Nach dem OLG München hat nunmehr auch das OLG Stuttgart ein Urteil zur angemessenen Beteiligung des Bildgestalters Jost Vacano an den Erträgen und sonstigen Vorteilen aus der Nutzung seines Werkbeitrags zum Welterfolg "Das Boot" gesprochen. Der Film ist der bekannteste deutscher Film nach dem II. Weltkrieg und hat international Unsummen eingespielt. Weil die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland seit 2002 unter Verstoß gegen geltendes Urheberrecht bildgestaltende Kameraleute nicht angemessen beteiligen, kommt den Urteilen der Oberlandesgerichte eine wegweisende Bedeutung zu. Der BVK begrüßt diese Entwicklung und gratuliert seinem Gründungsmitglied Jost Vacano zu diesem wichtigen Etappensiegen auf dem Weg zu einer angemessenen Beteiligung.



Und hier ist die Pressemitteilung in Wortlaut.

Mediengruppe RTL schließt mit BVK Gemeinsame Vergütungsregeln ab

BVK , 16.01.2018

Der Berufsverband Kinematografie und die Mediengruppe RTL Deutschland haben Gemeinsame Vergütungsregeln für den Bereich "Primetime Fiction" mit Rückwirkung bis 2002 für bildgestaltende Kameraleute / DoP abgeschlossen.

Hierzu hat der Verband eine Pressemitteilung herausgegeben.



Der Volltext der GVR findet sich hier.



Damit hat der BVK nach der GVR Kino und der GVR BVK / ProSiebenSat.1 nunmehr eine dritte Gemeinsame Vergütungsregel für Kinematografen / DoP realisiert.



B V K - Berufsverband vereinbart Konditionen

Bundessozialgericht entscheidet zu "Kameraleuten"

BVK , 24.08.2017

Ein für unseren Berufsstand relevantes höchstrichterliches Urteil des Bundessozialgerichtes (BSG) soll Euch nicht vorenthalten werden, da es als Argumentationshilfe auch bei Vertragsverhandlungen hilfreich sein kann. Bei Rückfragen hierzu bitte die Geschäftsstelle des BVK kontaktieren.



Urteil des Bundessozialgerichtes vom 29.11.2016, Az.: B 3 KS 2/15 R – Kameraleute



Das Bundessozialgericht (nachfolgend: BSG) hatte über die Künstlereigenschaft von Kameraleuten zu entscheiden.



Die Klägerin war ein Unternehmen, das sowohl Film- und Videoproduktionen herstellt als auch mit tagesaktueller Berichterstattung für öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten befasst ist. In beiden unternehmerischen Bereichen setzt die Klägerin selbständige Kameraleute ein.



Die an Kameraleute gezahlten Entgelte hatte die DRV im Rahmen einer Betriebsprüfung in die Bemessungsgrundlage für die Künstlersozialabgabe einbezogen. Dagegen hatte die Firma geklagt.



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Pensionskasse Rundfunk - FAQ für Rechnungssteller

BVK , 24.07.2017

Rechnungssteller, die für Produktionen und Sender tätig sind, welche Mitglied der Pensionskasse Rundfunk sind, haben das Recht auf ihrer Rechnung an den Auftraggeber den Pensionskassenbeitrag geltend zu machen. Hierbei wird der Anstaltsanteil (7% bei Nichtmitgliedern der KSK, 4% bei KSK-Mitgliedern) sowie der Eigenanteil (7% bei Nichtmitgliedern der KSK, 4% oder 7% (optional)bei KSK-Mitgliedern)



Wir haben unter FAQ Pensionskasse Rundfunk / Rechnungssteller im Downloadbereich ein PDF bereitgestellt, in dem an Hand von Rechenbeispielen die Sache erläutert wird.



Bei Fragen bitte sich direkt an die Pensionskasse Rundfunk (PKR) wenden. Nicht an den BVK!

Abtretung an den BVK aus Bild-Kunst Ausschüttungen

BVK , 30.01.2017

Bereits auf der Mitgliederversammlung 2003 wurde beschlossen, dass ausschüttungsberechtigte Mitglieder dem BVK 20% (jedoch nicht mehr als 300,00 €) ihrer jährlichen Ansprüche aus Kameraarbeit bei der VG Bild-Kunst an den BVK abtreten sollten, um es mit diesem Beitrag dem Verband zu ermöglichen, auch in finanziell schwierigen Zeiten die berufspolitischen Ziele des BVK weiterverfolgen zu können.



Der Bundesverband Regie (BVR) verfährt bereits deutlich länger in dieser Weise, wobei die Abtretung hier verpflichtend ist. Der BVK setzt die Abtretung anonym und freiwillig um.



* Der an den BVK abgetretene Beitrag beträgt 20% der Ausschüttung, aber maximal 300,00 €! Mehr kann pro Jahr nicht abgezogen werden.



* Bitte die Abtretung nur veranlassen, wenn es individuell wirtschaftlich möglich ist!



* Die Abtretung und auch evtl. deren Widerruf bitte nur an die VG Bild-Kunst schicken!



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GVR Kino des BVK wird genutzt

BVK , 20.10.2016

Ihr Lieben,

die im März 2013 in Kraft getretene GVR Kino (Gemeinsame Vergütungsregel Kinofilm) des BVK, welche mit der bedeutendsten deutschen Kinofilmproduktion CONSTANTIN Film Produktion GmbH abgeschlossen wurde, ist mittlerweile in zahlreiche Verträge mit DoP (auch solchen, die nicht Mitglied im BVK sind - warum auch immer...) implementiert worden. Dabei handelt es sich vielfach auch um solche Produktionsfirmen, die nicht der CONSTANTIN-Gruppe angehören, was besonders erfreulich ist, da sich hier die u.a. vom namhaften Urheberrechtler Prof. Dr. Schwarz betonte Wirkung der GVR über die eigentlichen Vertragspartner hinaus bewahrheitet - im Sinne einer für die ganze Branche anzunehmenden "unwiderleglichen Vermutung der Angemessenheit".

Anhand der Verträge werden DoP-Kollegen an den zukünftig evtl. entstehenden Erträgen nach den Modalitäten der GVR des BVK mit der Constantin Film beteiligt. Das kann im Extremfall/Einzelfall sehr viel Geld sein.

Wie immer gilt: Wer Beratung in diesen Fragen wünscht, wendet sich zunächst an die Geschäftsführung des BVK. Hier gibt es individuellen Rat und Begleitung - auch und gerade in Untiefen oder Zweifelssituationen - und ggf. die Vermittlung zu urheberrechtlicher anwaltlicher Beratung (der dann individuell zu vergüten ist).

Weiterführende Informationen über die GVR des BVK und wie diese in Verträge implementiert werden können, gibt es hier in einer Zusammenfassung.


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GVR des BVK mit ProSiebenSat.1

BVK , 17.08.2016

Berufsverband Kinematografie vereinbart Gemeinsame Vergütungsregeln mit ProSiebenSat.1 TV Deutschland



Unterföhring, 17. August 2016

Zügige und konstruktive Gespräche: Der Berufsverband Kinematografie e.V. (BVK) hat sich mit der ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH auf Gemeinsame Vergütungsregeln (GVR) gemäß § 36 Urheberrechtsgesetz verständigt. Damit haben der Berufsverband der freischaffenden, bildgestaltenden Kameraleute und die Sendergruppe eine kollektivvertragliche Regelung nach dem Urhebervertragsrecht erzielt. Sie gilt für alle Sender der ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH, die sich damit – nach den Vereinbarungen mit dem VDD, dem BFFS und BVR – erneut nachhaltig zu ihrer Branchenverantwortung bekennt.



Zum ersten Mal erhalten freischaffende, bildgestaltende Kameraleute von einem privaten Sender ab einer bestimmten Zuschauerreichweite eine Erfolgsbeteiligung – dazu zählen auch Internetklicks und DVDs/BluRays. Eine Beteiligung an Vertriebserlösen wurde ebenfalls vereinbart.



Dr. Michael Neubauer, Geschäftsführer des BVK: „In vier Verhandlungsrunden haben wir auf der Basis bereits bestehender GVR auch für die Kinematografen eine Lösung gefunden. Möglich war das, weil sich ProSiebenSat.1 gegenüber dem BVK offen und fair verhalten hat. Ausgerechnet eine Sendergruppe, die ohne fließende Gebühren jeden Euro am Markt verdienen muss, ist uns in den Verhandlungen konstruktiv entgegengekommen. Die Rückwirkung bis 2002 setzt gute Maßstäbe, an denen sich öffentlich-rechtliche Sender messen lassen müssen. Mit 40 bis 50 Prozent der Beteiligung von Autoren / Regisseuren wird auch der Bedeutung der Kinematografie Rechnung getragen. Die besonderen Bedingungen, unter denen Privatsender arbeiten, wurden strukturell berücksichtigt.“



Stefan Thul, EVP Production Management & stv. kaufmännischer Geschäftsführer der ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH: „Der Weg bis zur Einigung war sehr konstruktiv. Ich freue mich, dass wir uns so zügig auf gemeinsame Vergütungsregeln verständigen konnten. Auf beiden Seiten stand bei den Verhandlungen der Wille zu einer sinnvollen Einigung im Vordergrund. Das Ergebnis: ein erfolgreicher und tragbarer Abschluss, mit dem unsere Sendergruppe erneut nachhaltig ihre Verantwortung innerhalb der Branche wahrnimmt.“

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Neue interessante Versicherungsmöglichkeiten

BVK , 30.07.2015

Um BVK-Mitgliedern adäquate Versicherungsmöglichkeiten in den Bereichen Berufs-/Betriebshaftpflicht, Privathaftpflicht und Berufsunfähigkeit/Existenzschutz zu bieten, möchten wir Euch nach einiger Recherche neue Angebote vorstellen. Der BVK vermittelt selbst keine Versicherungen, man wende sich bei Interesse direkt an den Anbieter.



Wer sich als Mitglied einloggt, kann im Bereich AKTUELLES unter dem Stichwort "Versicherung" weitere Informationen finden.

MARBURGER KAMERAPREIS 2020 abgesagt

BVK , 02.06.2020

Die Marburger Bild-Kunst Kameragespräche und Marburger Kamerapreis 2020 wird für dieses Jahr wegen der Cornoa Pandemie endgültig abgesagt.

"...nach längeren Überlegungen haben sich die Universitätsstadt Marburg und die Philipps-Universität als Ausrichter der Veranstaltung entschieden, den im März aufgrund der Corona-Situation vertagten Kamerapreis nicht im Herbst 2020 zu vergeben, sondern im März 2021 die ausgefallene Veranstaltung, erweitert um ein Jubiläumsprogramm (es ist schließlich der 20. Preis), nachzuholen. Preisträger und Programm bleiben natürlich bestehen." (Prof. Dr. Malte Hagener, Philipps-Universität Marburg, Institut für Medienwissenschaft)

Covid 19 wird uns auch im März 2021 noch erhalten bleiben. Wir hoffen dennoch, dass Philippe Rousselot AFC im März 2021 den 20. Marburger Kamerapreis im Rahmen der 22. Bild-Kunst Kameragespräche entgegen nehmen kann.