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Zum Abschied von unserem Kollegen Gernot Roll

BVK, 13.11.2020


Gernot Roll (9.4.1939 - 12.11.2020)
Foto: © privat



Der Kameramann und Regisseur Gernot Roll ist am Donnerstag nach schwerer Krankheit im Alter von 81 Jahren friedlich im Kreise seiner Familie entschlafen. Dies teilten die Angehörigen der Deutschen Presse-Agentur in München mit. Gernot Roll war einer der namhaften Kameramänner der letzten Jahrzehnte - verantwortlich für die Bildgestaltung bei Literaturverfilmungen, Publikumsfilmen bei Oscar-Gewinnern. Über Jahrzehnte war Gernot Roll Mitglied des BVK, dem er bis 2009 die Treue hielt. Er engagierte sich zunehmend als Regisseur. Von 1981 bis 1984 und von 1986 bis 1988 war Gernot Roll im Vorstand des BVK aktiv.

Der 1939 in Dresden geborene Roll begann seine Filmkarriere Mitte der 50er Jahre in Potsdam-Babelsberg bei der DEFA. 1960 siedelte Gernot in die Bundesrepublik über arbeitete ab 1961 in den Studios der Bavaria in Geiselgasteig.

Gernot Roll war als Kameramann für mehr als 120 Kinofilme, Fernsehfilme und Serien verantwortlich. Meisterwerke wie die vielfach ausgezeichnete "Heimat"-Reihe des Regisseurs Edgar Reitz zählen ebenso wie die Bildgestaltung des deutschen Oscar-Gewinners "Nirgendwo in Afrika" (2001) von Caroline Link zu seinen Werken.

Mit der Kino-Adaption von Thomas Manns "Buddenbrooks" (2007), dem dreiteiligen TV-Dokudrama "Die Manns – Ein Jahrhundertroman" (2001) und weiteren Literaturverfilmungen entwickelte sich Gernot Roll zu einem Spezialisten für Literaturverfilmungen und Filmbiografien. Aber auch populäre Publikumsfilme wie die Komödie "Der bewegte Mann" (1994), die Gesellschaftssatire "Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief" (1997) und zahlreiche Episoden für die ARD-Reihe "Tatort" finden sich in seiner umfänglichen Filmografie. 2014 wurde er für sein Lebenswerk mit dem Ehrenpreis des Bayerischen Filmpreises ausgezeichnet.

Zu seinen weiteren Auszeichnungen zählen zahlreiche Adolf-Grimme-Preise.
Dreimal wurde Gernot Roll mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet.

Mit Gernot Roll verlieren wir einen profilierten und weit über Deutschland hinaus bekannten Bildgestalter. Er mußte nun gehen - seine starken Bilder und seine Filme werden bleiben.

Wir behalten Gernot Roll in dankbarer und ehrender Erinnerung.

B V K - Berufsverband Kinematografie e.V.
Mitgliedschaft - Vorstand - Geschäftsstelle

+++ Vielfältige Informationen bzgl. der Corona-Krise im Bereich der Filmproduktion +++

BVK , 25.11.2020

(wird laufend aktualisiert)

Wir haben für Euch unter SERVICE einen speziellen Bereich zum Umgang mit der Corona-Krise im Bereich der Filmproduktion eingerichtet. Dort findet Ihr vielfältige Informationen, die weiterhin laufend aktualisiert werden.
Bitte informiert Euch zunächst hier, bevor Ihr individuelle Anfragen an die Geschäftsstelle richtet.

Direkter Link ►


#handforahand: Gezielt helfen

BVK , 03.12.2020



Lightpower und MA Lighting unterstützen #handforahand: Gezielt helfen

#handforahand ist eine Initiative, die Spenden für einen privaten Solidaritätsfonds sammelt, um freie Bühnen- und Tontechniker, Beleuchter, Stage Hands und Veranstaltungshelfer zu unterstützen. Diese Berufsgruppen sind von der aktuellen Krise am stärksten betroffen. Etliche von ihnen fallen durch die Hilfsraster von Bund, Ländern und Kommunen und sind unverschuldet auf Grundsicherung (Hartz IV) angewiesen.

Die gemeinsame Pressemitteilung des Fördermitgliedes des BVK Lightpower und MA Lighting ist im Servicebereich der Webseite hinterlegt.




31. DEUTSCHER KAMERAPREIS 2021

BVK , 01.12.2020

Wettbewerb startet am 1. Dezember 2020 - Anmeldung erstmals komplett online möglich



Köln, 26.11.2020 – Am 1. Dezember 2020 startet der Wettbewerb zum 31. DEUTSCHEN KAMERAPREIS. Bildgestalterinnen und Bildgestalter sowie Editoren und Editorinnen können ihre Beiträge dann bis zum 15. Januar 2021 in den folgenden Kategorien einreichen:

+ Spielfilm
+ Fernsehfilm/Serie
+ Kurzfilm
+ Journalistische Kurzformate
+ Dokumentarfilm

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BVK Cine Talk mit KINOFLO: LED Colorimetry for Cinema

BVK , 01.12.2020


BVK Cine Talk mit unserem langjährigen Fördermitglied KinoFlo

Frieder Hochheim (Präsident Kino Flo), Robert Oberc (Oberbeleuchter), Alexander Bergdolt (KinoFlo) und Alexander Böhle (Moderation BVK) im Gespräch via ZOOM am Donnerstag, den 10.12.2020 ab 18.00 Uhr

Die LED Technik hat in der Industrie Einzug gehalten. Mit den ersten LED Leuchten vor fast einer Dekade hatte alles begonnen. Heute sind wir auf einem qualitativen Level angekommen, das kaum noch Wünsche offen lässt. Einer, der dazu maßgeblich beigetragen hat, ist Frieder Hochheim, Gründer und Präsident der Firma Kino Flo. Wir freuen uns, dass er live aus Los Angeles das interaktive Webinar zum Thema „LED Colorimetry for Cinema“ leiten wird.


Donnerstag, 10.12.2020 ab 18.00 Uhr

Komplexe Inhalte werden mit dem Anspruch behandelt, das vermittelte Wissen für den alltäglichen Set-Gebrauch nutzbar zu machen.
Unter anderem wird auf folgende Themen im Detail eingegangen


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Einladung zu "Keen to be green - Licht & Kamera"

BVK , 30.11.2020


Die bundesweite Nachhaltigkeitsinitiative der German Film Commissions geht in die nächste Runde.

Keen to be green - #Take2

Bei der Online-Netzwerkveranstaltung stehen aktuelle Entwicklungen, Erfahrungsaustausch sowie Best Practice Beispiele aus den jeweiligen Gewerken im Vordergrund. Moderiert wird die Veranstaltung von Green Filming & TV Experte Philip Gassmann, der zu dem Thema "Aktuelle & nachhaltige Technologien" Gäste aus Film- & TV-Produktionen, Hersteller*innen und Dienstleister eingeladen hat.

"Keen to be green - Licht & Kamera"
Montag, 21.12.2020 von 18:00 - 20:00 Uhr via Zoom


Eine Anmeldung ist erforderlich. Der Zoom-Link geht Euch nach erfolgreicher Anmeldung zu. Die Netzwerkveranstaltung für Beleuchter*innen, Kinematograf*innen & ihre Teams findet in Kooperation mit dem Bundesverband Beleuchtung und Bühne e.V. sowie dem BVK statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen findet Ihr hier.

Die Kameraaugen des Fritz Lang

Hans Albrecht Lusznat , 29.11.2020

Der Einfluss der Kameramänner auf den Film der Weimarer Republik ein Buch von unserem Kollegen Axel Block



Bücher über Kinematographen gibt es wenige im reichhaltigen Angebot der Verlage. Nimmt man Biografien über einzelne Personen und Monografien über einzelne Filmwerke aus, dann bleibt nicht viel übrig. Jetzt hat BVK Mitglied Kameramann Axel Block ein 480 Seiten starkes Buch über „Die Kameraaugen des Fritz Lang“ vorgelegt mit der Frage, was ist „der Einfluss der Kameramänner auf den Film der Weimarer Republik“. Es geht auch um das Urheberrecht, das in den Anfangsjahren des Films der Regisseur unangefochten für sich beanspruchte, und der in der Person hinter der Kamera bestenfalls einen technisch begabten Operateur sah. Fritz Lang, der sich als Künstler positionierte, hat immer die Wichtigkeit der Teamarbeit betont und mit sehr verschiedenen Kinematographen gearbeitet. Auf die Zusammenarbeit Langs mit fünf Kameramännern fokussiert sich das Buch, auf eine Zeitspanne von 1922 bis 1934:
Carl Hoffmann Dr. Mabuse, der Spieler 1922
Karl Freund Metropolis 1926
Günter Rittau Metropolis 1926 (Trickszenen)
Fritz Arno Wagner M – Eine Stadt sucht einen Mörder 1931
Rudolph Maté Liliom 1934


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Diebstahl bei Cine-Mobil

BVK , 26.11.2020

Im Laufe diesen Jahres wurde von verschiedenen Drehorten und CINE-MOBIL Standorten Equipment entwendet. Der Link führt zum Download der im Service-Bereich der Webseite unter Technik hinterlegten PDF-Datei.

Alle Diebstähle sind polizeilich gemeldet und werden strafrechtlich verfolgt. Sollte Kolleginnen oder Kollegen Equipment aus der beigefügten Liste zum Kauf oder zur Miete angeboten werden, informiert bitte die Firma CINE-MOBIL oder umgehend die Polizei.

Also Vorsicht bei "super-günstigen" Second-Hand-Angeboten!!!


setUP media Stuttgart - u.a. Masterclass mit Michael Hammon BVK

BVK , 18.11.2020



Vom 2. bis 6. Dezember 2020 richtet sich die Filmschau Baden-Württemberg zum vierten Mal mit einem Fachprogramm an die Schaffenden der Film- und Kreativbranche. Unter dem Namen setUP media / Creative Industries Exchange veranstaltet das Filmbüro Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit mehreren Verbänden das Filmforum setUP media.

Aus dem breiten Spektrum der Angebote möchten wir an dieser Stelle besonders auf die Masterclass Bildgestaltung mit Michael Hammon BVK hinweisen.

BVK Masterclass Bildgestaltung
"Realismus und beeindruckende Authentizität sind die bestimmenden Elemente von Kameramann Michael Hammon. Durch seine Bilder schafft er es, den Zuschauer förmlich in die Geschichte hineinzuziehen. Wie nähert man sich inhaltlich und visuell den Figuren? Welchen technischen und gestalterischen Herausforderungen muss man sich stellen? Michael Hammon gibt Einblicke in seine bildgestalterische Arbeit."

Moderation
Alexander Böhle BVK
Termin

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Markus Eckert BVK 1977 - 2020

BVK , 13.11.2020


Markus Eckert

Mit Bestürzung haben wir Anfang November vom Tod unseres Kollegen Markus Eckert BVK erfahren. Er war seit 2004 als Steadicam Operator ein geschätztes und in der Branche hoch respektiertes Mitglied unseres Berufsverbandes.

Wir verlieren mit Markus einen begnadeten und perfekten Steadicam Operator, der sich für seine Projekte mit ganzer Kraft und umfassendem Können einsetzte. Viele verlieren nicht nur einen außergewöhnlichen Kollegen, sondern einen Freund.

Der BVK wird Markus Eckert nicht vergessen. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie - die Erinnerung und Dankbarkeit gilt ihm.

Wir sind sehr traurig.

BVK - Berufsverband Kinematografie e.V.
Mitgliedschaft, Vorstand und Geschäftsstelle

Markus Eckert bei Dreharbeiten in den USA


BVK & CANON online Seminare

BVK , 12.11.2020



Online-Seminare - 3x BVK CineTalk mit unserem Fördermitglied CANON:

Achtung, neuer Termin: 17.12.2020
Cinema Raw Light - der Workflow
mit Rainer Bültert BVK und Arne Stadler, CANON
Beginn 17:00 Uhr
Der Zugangslink zu dem Seminar von Rainer Bültert und Arne Stadler wird gesondert und rechtzeitig bekanntgegeben.



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BVFK - TEAMPREIS 1000+

BVK , 03.11.2020


Pressemitteilung des BVFK vom 29.10.2020

Der Bundesverband der Fernsehkameraleute (BVFK) e.V. hat unter dem Claim „TEAMPREIS 1000+“ ein Projekt gestartet, mit dem er Kameraleuten eine klare Empfehlung für die Preisgestaltung bei Teameinsätzen an die Hand geben will.

Der BVFK spricht diese Empfehlung auf der Grundlage seiner bereits benannten BVFK-Honorarempfehlungen für Kameraleute und EB-Techniker/innen bei Einzeleinsätzen aus und setzt sich damit auch bei Teameinsätzen für die gerechte Bezahlung der Akteure sowie fachkundiges Personal und eine rechtssichere Abrechnung für den Kunden ein.

Zur Zeit gelten folgende Empfehlungen für Honorare:
mindestens 450,00 EUR/Tag für Kameraleute
mindestens 315,00 EUR/Tag für EB-Techniker/innen

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OHNE AUSKUNFT KEINE ANGEMESSENE VERGÜTUNG

BVK , 25.10.2020


Der BVK hat mit anderen Filmverbänden eine Pressemitteilung herausgegeben, um den deutschen Gesetzgeber aufzufordern, Transparenz über Verwertungshandlungen in die nationale Urhberrechts-Gesetzgebung aufzunehmen. Die europäische Kommissions-Vorgabe zum "Digital Single Market" muß bis Mitte 2021 in deutsches Recht umgesetzt werden. Darum toben aktuell heftige Kämpfe zwischen der Verwerterseite und den Urheber-Verbänden...

Die PM findet man hier

ZEISS Technologie für Filmproduktion gewinnt in Hollywood

BVK , 21.10.2020


Pressemitteilung der Carl Zeiss AG, Fördermitglied des BVK

ZEISS eXtended Metadaten-Technologie für vereinfachte Prozesse in der Bildverarbeitung mit dem HPA Engineering Excellence Award ausgezeichnet

Oberkochen, Germany / White Plains, NY, USA | 20. Oktober 2020

ZEISS wurde für die Entwicklung der ZEISS eXtended Data (XD) Technologie von der Hollywood Professional Association (HPA) mit dem HPA Award for Engineering Excellence 2020 ausgezeichnet. Die Metadaten-Technologie wurde 2017 zusammen mit den ZEISS CP.3 XD Objektiven vorgestellt. Sie ist auch in den nachfolgenden Objektivserien ZEISS Supreme Prime sowie ZEISS Supreme Prime Radiance enthalten und wird zudem in den Premista Zooms von Fujinon integriert.

Weitere Informationen

ARRI stellt neuen EF-Mount (LBUS) vor

BVK , 21.10.2020


Pressemitteilung von ARRI, Fördermitglied des BVK

ARRI stellt neuen EF-Mount (LBUS) für Large-Format-und Super-35-Kameras vor

+ EF-Mount-Objektive verwendbar mit ALEXA Mini LF, ALEXA Mini und AMIRA
+ Lichtmaske mit größerer Öffnung deckt Large-Format- und Super-35-Sensoren ab
+ Zusätzliche LBUS-Verbindung gibt EXT-Anschluss der Kamera frei

München, 19. Oktober 2020

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Stellungnahme des BVK zu `Vielfalt im Film`

BVK , 16.10.2020





Der BVK unterstützt die Branchenumfrage der Initiative "Vielfalt im Film". Die Umfrage wird von einem breiten Bündnis verschiedener Filmverbände und Zusammenschlüssen initiiert. Finanziert wird sie von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, dem Kulturwerk / VG Bild-Kunst, der MFG, Bündnis 90 / DIE GRÜNEN, Pensionskasse Rundfunk, Netflix und Hessenfilm. Die Umfrage wird durchgeführt vom Filmschaffenden-Netzwerk Crew United.

Wertschätzung von Vielfalt in der Filmbranche, Geschlechtergerechtigkeit und Inklusion sind Schlagworte, die neben anderen die derzeitigen medialen Debatten bestimmen. Wir möchten als Berufsverband dazu beitragen, aufzuklären, was Vielfalt für die von uns vertretenen Berufsgruppen in ihrem jeweiligen Arbeitsumfeld bedeutet und wie wir Diskriminierung begegnen.

Festverwurzelte Denkmuster unserer Gesellschaft lassen noch immer zu viel Spielraum für Geschlechter- und Altersdiskriminierung sowie verschiedene Formen von Rassismus. Strukturelle Probleme der Filmbranche und prekäre Arbeitsbedingungen verstärken diesen Effekt. Auch die Folgen der Coronapandemie können zu neuen Formen der Diskriminierung führen, zum Beispiel durch den Ausschluss von Risikogruppen wie älteren Filmschaffenden.

Mangelnde Vielfalt in der Filmbranche führt auf der inhaltlichen Ebene zu ständiger Reproduktion von Inhalten, Mutlosigkeit und zur Nicht-Ausschöpfung des kreativen Potentials mit Auswirkungen auf die Wirtschaftslage. Die Filmbranche ist ein Kreativmarkt und ist – um Bestand zu haben – auf Wandel und Innovation angewiesen. Als Filmschaffende tragen wir, – sowohl vor, als auch hinter der Kamera – die Verantwortung für ein weltweit konsumiertes Unterhaltungs-, Informations-, und Bildungsmedium. Die von uns geschaffenen Inhalte und Werke stehen in Wechselwirkung mit der Gesellschaft: wir schaffen Bilder, die wir leben und leben das, was wir abbilden.

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PRO QUOTE FILM - UMFRAGE

BVK , 08.10.2020


Diesen Aufruf zu einer Umfrage von "PRO QUOTE FILM" geben wir gerne weiter:


Liebe Kolleginnen und Kollegen aus der Kultur- und Medienbranche,

am Runden Tisch zur Gründung der Themis Vertrauensstelle für sexuelle Belästigung und Gewalt hat Pro Quote Film die Forderung einer Studie eingebracht. Unsere Vorsitzend Barbara Rohm hat sie dann in ihrer Funktion als Vorstand der Themis weiter vorangetrieben.

Diese Studie wird nun vom Bundeskanzleramt und dem Programm „Wirksam regieren“ innerhalb der gesamten Kultur- und Medienbranche durchgeführt.

Unter diesem LINK könnt Ihr teilnehmen:

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Pressemitteilung der UrheberAllianz vom 7. Oktober 2020

BVK , 07.10.2020

Folgende Pressemitteilung hat der BVK unter dem Dach der UrheberAllianz Film & Fernsehen heute an über 200 Pressevertreter verschickt. Es geht um die Vereinbarung von NETFLIX mit den Arbeitnehmer-Gewerkschaften ver.di und BFFS, die angeblich auch für Filmurheber gelten soll.


Filmtechnik: ARRI-Signature-Zoom-Objektive

BVK , 24.09.2020

Pressemitteilung von ARRI, Fördermitglied des BVK:

ARRI Signature Zoom 45 - 135 mm

Vier ARRI-Signature-Zoom-Objektive bilden neues Cine-Zoom-System

+ Signifikante Erweiterung von ARRIs Signature-Objektivfamilie mit demselben zeitlosen Look wie die Signature Primes
+ Größter kombinierter Cine-Zoom-Brennweitenbereich auf dem Markt
+ Universell kompatibel mit jeder Large-Format- und Super-35-Kamera
+ Zukunftssicheres Design für HDR und 8K-Auflösung
+ 45-135/T2.8 und 65-300/T2.8 (plus 1.7x-Extender) im ersten Quartal 2021 erhältlich, 16-32/T2.8 und 24-75/T2.8 folgen im Jahresverlauf


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Die Zukunft des dokumentarischen Arbeitens - Regionalgruppe Ost der AG DOK gegründet

Markus Stoffel , 22.09.2020


© Foto: AG Dok OST/dok2media/Alexej Hermann


© Foto: AG Dok OST/dok2media/Alexej Hermann


Nancy Brandt und Christian H. Schulz (Sprecher der AG DOK Regionalgruppe Ost); links: Dr. Ulrich Brochhagen (MDR)
© Foto: AG Dok OST/dok2media/Alexej Hermann


Zum 40. Jubiläum der AG DOK fand am 19.09.2020 im Graben der Moritzburg in Halle/S. die zentrale Veranstaltung der bundesweiten LetsDok-Reihe statt. Ein schöner Rahmen zur Gründung der Regionalgruppe Ost, dem Infektionsschutz entsprechend an der frischen Luft und mit nötigem Sitzabstand. Damit wird künftig dieser Verband endlich auch in Mitteldeutschland einen Ankerpunkt haben. Zu Sprechern der Region wurden Nancy Brandt und Christian H. Schulz gewählt.

Der BVK, seit drei Jahren an diesem Filmstandort sichtbar und tätig, war zu der Veranstaltung als Gast eingeladen worden. Markus Stoffel, Mitglied des Vorstands und Organisator der regionalen Aktivitäten, sprach in seinem Redebeitrag über die Zukunft dokumentarischer Filmarbeit in Mitteldeutschland. Weitere Teilnehmer der Diskussionsrunde waren u.a. Thomas Frickel (langjähriger Vorstand der AG DOK), Dr. Ulrich Brochhagen (MDR, Geschichte und Dokumentationen), Annegret Richter (AG Animationsfilm), Holm Taddiken (Mitteldeutscher Produzentenverband MFFV) sowie als Vertreterin der Landesregierung Dr. Henrike Franz.

Nach einem Abend voller guter Gespräche und interessanter Kurzfilme stand fest: der dokumentarische Film hat in Mitteldeutschland viele Gesichter und Führsprecher, doch gibt es noch zahlreichen Verbesserungsbedarf bei den Rahmenbedingungen für Produzenten und Filmschaffende. Die Abhängigkeit vom MDR ist groß und die Unterstützung der mitteldeutschen Filmwirtschaft hängt von drei Landesregierungen und deren Prioritäten ab. Viel Lob gab es hingegen für die vielfältigen Förderangebote der MDM.

In Mitteldeutschland wollen AG DOK und BVK im Dialog bleiben, um regionale Herausforderungen möglichst gemeinsam anzugehen.

Link: Redebeitrag von Markus Stoffel BVK



ARRIGRUPPE ERÖFFNET WEITEREN STANDORT

BVK , 10.09.2020


ARRI zieht in InnZeit-Liegenschaft auf dem Gelände von „Dahoam im Inntal“


(Brannenburg/Oberbayern, September 2020)
Innovativ, inspirierend und immer am Zeitgeist – mit dem Verkauf der Liegenschaft in der Flintsbacher Straße 1–5, im Südosten des Mehrgenerationenquartiers „Dahoam im Inntal“ in Brannenburg, an die ARRI AG hat die InnZeit GmbH & Co. KG einen Nachfolger für den Standort gefunden, der sich durch dieselben Attribute auszeichnet wie die eigenständige Projektgesellschaft. Voraussichtlich ab Oktober 2020 übernimmt das weltweit agierende Filmtechnikunternehmen das Bürogebäude mit mehr als 3.300 m² Nutzfläche, die über 5.000 m² umfassende Logistikhalle und das Parkhaus mit mehr als 140 PKW-Stellplätzen. Dabei sind alle Gebäudeteile durch überdachte Verbindungsbauten witterungsunabhängig erreichbar. Zuletzt war in dem Quartier am Fuße des Wendelsteins, welches zentral und gut erreichbar zwischen den Städten Rosenheim, München, Salzburg und Innsbruck liegt, die Escape Clothing GmbH TIMEZONE ansässig.

Die aus den Geschäftsbereichen Camera Systems, Lighting, Media und Rental bestehende ARRI-Gruppe wurde 1917 in München gegründet, wo sich noch heute der Hauptsitz befindet. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 1.400 Mitarbeiter und hat weitere Niederlassungen in Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Australien. Das Inntal ist ARRI nicht fremd. Bereits in den 40er- und 50er-Jahren fand in Brannenburg (Schwarzlack) vorübergehend die Produktion statt. Seitdem hat sich die Gegend weiterentwickelt und ARRI sichert sich im Ortsteil Sägmühle jetzt einen Standort, der nur 20 Fahrminuten vom ARRI-Lighting-Werk in Stephanskirchen entfernt ist. Der Gebäudekomplex in Brannenburg soll als zusätzlicher Standort für das Licht-Geschäft dienen. „Der Geschäftsbereich Lighting hat sich zu einer wichtigen Säule von ARRI entwickelt, die wir mit dieser Investition weiter ausbauen wollen. Wir freuen uns sehr über die für uns ideale Liegenschaft in Brannenburg. Damit schließt sich der Kreis“, betont ARRI-Vorstand Markus Zeiler.

„Das Quartier verfügt über erstklassige infrastrukturelle Voraussetzungen, gerade für Unternehmen und deren Beschäftigte“, erklärt Rupert Voß, Geschäftsführer der InnZeit GmbH & Co. KG. Doch es ist weitaus mehr, was „Dahoam im Inntal“ und ARRI symbiotisch miteinander verbindet. Denn die Vision von Investor Wolfgang Endler ist es seit jeher, mit „Dahoam im Inntal“ einen Ort zu schaffen, an dem Raum für Innovation vorhanden ist und neue Dinge entstehen können. „Wir wollen den Bewohnern hier ein echtes Zuhause bieten, in dem sie sich erfüllt fühlen und ihre innere Heimat finden“, so der Unternehmer. Seine Auffassung sei es daher, Innovation nicht zu suchen, sondern zu finden. Diesen Ansatz verfolgt auch ARRI. Dabei ermöglichen gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die notwendige Prozessautomation dem Unternehmen, an seinen traditionellen Standorten zu produzieren und die Produkte in Deutschland herzustellen.


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"Unlimited Hope" Fritz Bauer & Raphael Lemkin Menschenrechts-Filmpreis

BVK , 26.08.2020

Die BUXUS STIFTUNG (Bochum) und das Berg Institute (Madrid) geben aus Anlass des Starts ihrer gemeinsamen Buchreihe „Literatur und Menschenrechte“ bekannt, dass im Dezember 2021 erstmals der Fritz Bauer & Raphael Lemkin Menschenrechts-Filmpreis „Unlimited Hope/ Unbegrenzte Hoffnung“ vergeben wird.

Der mit Blick auf die außergewöhnlichen Biografien der Juristen Fritz Bauer und Raphael Lemkin ausgelobte Preis bringt das Anliegen der beiden Einrichtungen zum Ausdruck. Im Geiste Lemkins, der den Begriff Genozid prägte und die UN-Konvention gegen Völkermord ins Leben rief, und Bauers, der Auschwitz und die NS-Justiz vor Gericht brachte, geht es um die aktuelle Bestärkung des Engagements für Menschenrechte. Bauers und Lemkins Handeln zeugen von außergewöhnlichem Mut. Der Filmpreis würdigt ihren aufopferungsvollen Widerstand, indem er Filme auszeichnet, die sich in herausragender Weise für Menschenrechte, Demokratie und Dialog einsetzen.

Die Filme erzählen Geschichten vom Überleben und Widerstand. Geschichten von Menschen, die Genozid, Krieg und soziale Ungerechtigkeit überlebt haben. Sie erforschen das Schicksal der Überlebenden und ihrer Angehörigen nicht nur dokumentarisch, sondern erzählen es künstlerisch und emotional weiter.

Die Jury des Human Rights Film Award 2021 besteht aus der Journalistin und Autorin Karina Sainz-Borgo aus Venezuela, dem spanische Regisseur Gabe Ibáñez, dessen Science-Fiction-Film Autómata mit Antonio Banderas in der Hauptrolle 2014 in der offiziellen Sektion des Filmfestivals von San Sebastian uraufgeführt wurde. Dazu kommen die Filmemacher Pamela Yates und Paco de Onis aus New York, deren Produktion Witness to War mit einem Oscar ausgezeichnet wurde und die mit weiteren Dokumentarfilmen wie 500 YEARS, Granito: How to Nail a Dictator und State of Fear für große internationale Beachtung sorgten. Aus Deutschland sind die Dokumentarfilmerin Gabriele Wengler, die für ihre historischen TV-Dokumentationen wie den Arte-Dreiteiler über Karl den Großen bekannt ist und der Filmemacher, Fotograf und Hochschullehrer Franz Birkner BVK (Hochschule für angewandte Wissenschaften München) vertreten.

- Zum Wettbewerb können Kino-, Fernseh- und Filmproduktionen von professionell arbeitenden Regisseur*innen, Autor*innen und von nicht-kommerziell tätigen Filmemacher*innen eingereicht werden.
- Die Fachjury von „Unlimited Hope“ vergibt den Preis alle zwei Jahre.

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Neuer Personengruppenschlüssel in der Sozialversicherung ab 01.01.2020

Martin Bethge , 27.12.2019

Eine wichtige Information für all diejenigen Kollegen, die überwiegend längerfristige bei Serien oder Spiel- und Fernsehfilmen tätig sind (PGRS 101) und die eventuelle Freiräume dazwischen mit kurzen Engagements in der Werbung oder tageweisen Zusatz füllen.



Bisher wurden diese kurzen Beschäftigungen als unständig Beschäftigter in der Sozialversicherung gewertet (PGRS 118), mit dem Nachteil, daß keine Beiträge zur Arbeitslosenversicherung abgeführt wurden (BERUFSMÄSSIG unständig Beschäftigte sind in der Arbeitslosenversicherung beitragsfrei) und man demzufolge diese Tage nicht angerechnet bekam.



Dieser Nachteil soll nun durch die neueingeführte Gruppe der NICHT BERUFSMÄSSIG unständig Beschäftigten (PGRS 117) beseitigt werden. In dieser Eingruppierung kann man kurze Beschäftigungen versicherungspflichtig auch in der Arbeitslosenversicherung leisten und damit die Tage für Anspruch auf Arbeitslosengeld erhöhen



Nach welchen Kriterien die neue Gruppe beurteilt wird und wie das genaue Procedere für die jeweilige Lohnbuchhaltung und die Krankenkasse ist, kann man zum jetzigen Zeitpunkt nicht verbindlich sagen, ist aber sicher durch den einzelnen Versicherten bei seiner zuständigen Krankenkasse abzufragen.





Korrekte Erfassung der Arbeitszeit wird obligatorisch!

BVK , 15.05.2019

Der Europäische Gerichtshof hat am 14. Mai 2019 entschieden, dass in allen Mitgliedsstaaten der EU die korrekte Erfassung der tatsächlichen Arbeitszeiten durch entsprechende Anpassung des nationalen Rechts gewährleistet werden muss. Auch für die deutsche Praxis werden sich Änderungen ergeben.

Wir kennen aus unserer Branche (freie Filmwirtschaft) verschiedene Beispiele der Umgehung einheitlicher und umfassender Dokumentation von Arbeitszeit - etwa was Fahr-/Shuttlezeiten, Vorbereitungszeiten, Arbeitszeit nach Drehende (wie weitere Motivbesichtigung oder Regiebesprechung, etc.) oder Abwicklungszeiten angeht. Derartige Arbeitszeiten werden weder systematisch und genau erfasst, noch zeitgenau vergütet. Zweifellos muss für derartige Zeiten ein praktikables und nachvollziehbares Mess-System entwickelt werden - inakzeptabel ist eine willkürliche Vergütung oder Nicht-Vergütung nach Gutsfrauenart.

Wir alle wissen: bei Film & TV gibt es regelmäßig mehrere abweichende Zeitnachweise. Was Filmschaffende in die Stundenzettel eintragen, wird häufig produktions-seitig und anders erfasst bzw. abgerechnet. Auch die Verschiebung arbeitszeitrechtlich unhaltbarer tatsächlicher Zeiten, um sie "passend" zu machen, kommt vor.
Darüberhinaus wird im Falle von Unfällen im Einzelfall nochmals "nachkorrigiert", um bösen Folgen von überlangen Arbeitszeiten aus dem Weg zu gehen. Kurzum: die Zeiten werden manipuliert, wie man es gerade braucht. Diese Praxis sollte nach dem Urteil des EuGH und dessen Umsetzung in nationales Recht deutlich schwieriger werden.

Der BVK begrüßt die Verpflichtung zu objektiver Zeiterfassung und konsequenter Vergütung gearbeiteter Zeiten, egal ob am Set, in der Vorbereitung, in der Abwicklung oder Postproduktion. Es kann nicht angehen, dass Filmschaffende für Drehzeiten möglichst flach und pauschal vergütet werden sollen, man aber weitere projektwichtige, individuelle Zusatzarbeiten als Dreingabe gratis erwartet.

Nachfolgend zwei Links zum EuGH-Urteil:

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BVK-Empfehlung wg. Datenerhebung und -speicherung: Vertragsergänzung Kinematografie & Standfotografie

BVK , 28.03.2019

Aufgrund der schärferen rechtlichen Bewertung von Datenerhebung/Datenspeicherung auch im audiovisuellen Bereich, empfiehlt der BVK allen DoP, Kameramännern und -frauen, Operator/Steadicam-OP, aber auch Standfotograf*inn*en sich über eine Vertragsklausel rechtlich abzusichern. Hier ist eine Empfehlung.

A1 - Bescheinigung nach dem Entsendegesetz

BVK , 11.03.2019

Seit einiger Zeit wird im EU-Ausland verstärkt kontrolliert, ob Menschen, die im Ausland arbeiten, die sogenannte A1 Bescheinigung vorweisen können. Diese Bescheinigung weist nach, dass die betreffende Person in ihrem Heimatland sozialversichert ist. Sollte die Person die Bescheinigung nicht nachweisen können, drohen saftige Strafen oder gar sofortige Ausweisung. Die Pflicht für diese Bescheinigung gibt es bereits seit 2010, es wurde aber bisher garnicht oder kaum kontrolliert.



"Entsendung: Doppelte Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen vermeiden



Das Entsendeformular A1 bescheinigt, welches Sozialsystem für einen Versicherten zuständig ist. So wird vermieden, dass bei einer Entsendung Sozialversicherungsbeiträge gleichzeitig in zwei EU-Staaten fällig werden. Das Dokument ist wichtig für Entsendete und Selbständige, die nur eine kurze Zeit im EU-Ausland arbeiten. Selbst bei kurzen Dienstreisen ins Ausland ist die Entsendebescheinigung A1 erforderlich..."
(Merkblatt Krankenkassen Deutschland)



Seit 01.01.2019 ist die elektronische Beantragung verpflichtend und muss vom Arbeitgeber bzw. vom Selbständigen (i.S. der sog. "Selbstentsendung") rechtzeitig beantragt werden.



Seit dem 1. Juli 2019 ist eine wichtige Übergangsfrist entfallen: Arbeitgeber können A1-Bescheinigungen jetzt ausschließlich elektronisch beantragen. Das Ausweichen auf Papieranträge ist nicht mehr möglich.



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Pressemitteilung des BVK zum "Boot-Urteil" des OLG Stuttgart

BVK , 27.09.2018

Nach dem OLG München hat nunmehr auch das OLG Stuttgart ein Urteil zur angemessenen Beteiligung des Bildgestalters Jost Vacano an den Erträgen und sonstigen Vorteilen aus der Nutzung seines Werkbeitrags zum Welterfolg "Das Boot" gesprochen. Der Film ist der bekannteste deutscher Film nach dem II. Weltkrieg und hat international Unsummen eingespielt. Weil die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland seit 2002 unter Verstoß gegen geltendes Urheberrecht bildgestaltende Kameraleute nicht angemessen beteiligen, kommt den Urteilen der Oberlandesgerichte eine wegweisende Bedeutung zu. Der BVK begrüßt diese Entwicklung und gratuliert seinem Gründungsmitglied Jost Vacano zu diesem wichtigen Etappensiegen auf dem Weg zu einer angemessenen Beteiligung.



Und hier ist die Pressemitteilung in Wortlaut.

Mediengruppe RTL schließt mit BVK Gemeinsame Vergütungsregeln ab

BVK , 16.01.2018

Der Berufsverband Kinematografie und die Mediengruppe RTL Deutschland haben Gemeinsame Vergütungsregeln für den Bereich "Primetime Fiction" mit Rückwirkung bis 2002 für bildgestaltende Kameraleute / DoP abgeschlossen.

Hierzu hat der Verband eine Pressemitteilung herausgegeben.



Der Volltext der GVR findet sich hier.



Damit hat der BVK nach der GVR Kino und der GVR BVK / ProSiebenSat.1 nunmehr eine dritte Gemeinsame Vergütungsregel für Kinematografen / DoP realisiert.



B V K - Berufsverband vereinbart Konditionen

Bundessozialgericht entscheidet zu "Kameraleuten"

BVK , 24.08.2017

Ein für unseren Berufsstand relevantes höchstrichterliches Urteil des Bundessozialgerichtes (BSG) soll Euch nicht vorenthalten werden, da es als Argumentationshilfe auch bei Vertragsverhandlungen hilfreich sein kann. Bei Rückfragen hierzu bitte die Geschäftsstelle des BVK kontaktieren.



Urteil des Bundessozialgerichtes vom 29.11.2016, Az.: B 3 KS 2/15 R – Kameraleute



Das Bundessozialgericht (nachfolgend: BSG) hatte über die Künstlereigenschaft von Kameraleuten zu entscheiden.



Die Klägerin war ein Unternehmen, das sowohl Film- und Videoproduktionen herstellt als auch mit tagesaktueller Berichterstattung für öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten befasst ist. In beiden unternehmerischen Bereichen setzt die Klägerin selbständige Kameraleute ein.



Die an Kameraleute gezahlten Entgelte hatte die DRV im Rahmen einer Betriebsprüfung in die Bemessungsgrundlage für die Künstlersozialabgabe einbezogen. Dagegen hatte die Firma geklagt.



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Pensionskasse Rundfunk - FAQ für Rechnungssteller

BVK , 24.07.2017

Rechnungssteller, die für Produktionen und Sender tätig sind, welche Mitglied der Pensionskasse Rundfunk sind, haben das Recht auf ihrer Rechnung an den Auftraggeber den Pensionskassenbeitrag geltend zu machen. Hierbei wird der Anstaltsanteil (7% bei Nichtmitgliedern der KSK, 4% bei KSK-Mitgliedern) sowie der Eigenanteil (7% bei Nichtmitgliedern der KSK, 4% oder 7% (optional)bei KSK-Mitgliedern)



Wir haben unter FAQ Pensionskasse Rundfunk / Rechnungssteller im Downloadbereich ein PDF bereitgestellt, in dem an Hand von Rechenbeispielen die Sache erläutert wird.



Bei Fragen bitte sich direkt an die Pensionskasse Rundfunk (PKR) wenden. Nicht an den BVK!

Mitgliedsbescheinigung selbst erstellen

BVK , 11.07.2017

Unser Webmaster Uli Schmidt hat jetzt eine Möglichkeit eingerichtet, dass sich Mitglieder eine Mitgliedsbescheinigung selber herunterladen können. Diese Bescheinigung ist allerdings keine Beitragsbescheinigung für das Finanzamt und kein Nachweis zum Beantragen eines Presseausweises. Die Beitragsbestätigungen für das Finanzamt werden - wie gehabt - jeweils bis Ende Februar eines jeden Jahres per Post an die Mitglieder verschickt. Die Bescheinigung für den Presseausweis wird auf Anfrage und nach Prüfung vom Büro ausgestellt und zugeschickt. Die Mitgliedsbescheinigung, die selbst erstellt werden kann, dient also zum Nachweis der Mitgliedschaft im Fachverband, durch die es bei zahlreichen Unternehmen/Veranstaltern/Anbietern Vergünstigungen gibt, z.B. Anbieter von Weiterbildung, Symposien, Fotofachgeschäfte etc.



Um die Bescheinigung runterzuladen geht man folgendermaßen vor:



Als Mitglied einloggen ---> "MY BVK" anklicken ---> in der rechten Spalte bei "Einstellungen" auf "Mitgliedsbescheinigung" klicken.

Abtretung an den BVK aus Bild-Kunst Ausschüttungen

BVK , 30.01.2017

Bereits auf der Mitgliederversammlung 2003 wurde beschlossen, dass ausschüttungsberechtigte Mitglieder dem BVK 20% (jedoch nicht mehr als 300,00 €) ihrer jährlichen Ansprüche aus Kameraarbeit bei der VG Bild-Kunst an den BVK abtreten sollten, um es mit diesem Beitrag dem Verband zu ermöglichen, auch in finanziell schwierigen Zeiten die berufspolitischen Ziele des BVK weiterverfolgen zu können.

Der Bundesverband Regie (BVR) verfährt bereits deutlich länger in dieser Weise, wobei die Abtretung hier verpflichtend ist. Der BVK setzt die Abtretung anonym und freiwillig um.

* Der an den BVK abgetretene Beitrag beträgt 20% der Ausschüttung, aber maximal 300,00 €! Mehr kann pro Jahr nicht abgezogen werden.
* Bitte die Abtretung nur veranlassen, wenn es individuell wirtschaftlich möglich ist!
* Die Abtretung und auch evtl. deren Widerruf bitte nur an die VG Bild-Kunst schicken!
* Der BVK erhält keinerlei Daten zu Abtretungen, Widerrufen oder Einzelzahlungen.


Hier kann man die Abtretungserklärung herunterladen.



GVR Kino des BVK wird genutzt

BVK , 20.10.2016

Ihr Lieben,

die im März 2013 in Kraft getretene GVR Kino (Gemeinsame Vergütungsregel Kinofilm) des BVK, welche mit der bedeutendsten deutschen Kinofilmproduktion CONSTANTIN Film Produktion GmbH abgeschlossen wurde, ist mittlerweile in zahlreiche Verträge mit DoP (auch solchen, die nicht Mitglied im BVK sind - warum auch immer...) implementiert worden. Dabei handelt es sich vielfach auch um solche Produktionsfirmen, die nicht der CONSTANTIN-Gruppe angehören, was besonders erfreulich ist, da sich hier die u.a. vom namhaften Urheberrechtler Prof. Dr. Schwarz betonte Wirkung der GVR über die eigentlichen Vertragspartner hinaus bewahrheitet - im Sinne einer für die ganze Branche anzunehmenden "unwiderleglichen Vermutung der Angemessenheit".

Anhand der Verträge werden DoP-Kollegen an den zukünftig evtl. entstehenden Erträgen nach den Modalitäten der GVR des BVK mit der Constantin Film beteiligt. Das kann im Extremfall/Einzelfall sehr viel Geld sein.

Wie immer gilt: Wer Beratung in diesen Fragen wünscht, wendet sich zunächst an die Geschäftsführung des BVK. Hier gibt es individuellen Rat und Begleitung - auch und gerade in Untiefen oder Zweifelssituationen - und ggf. die Vermittlung zu urheberrechtlicher anwaltlicher Beratung (der dann individuell zu vergüten ist).

Weiterführende Informationen über die GVR des BVK und wie diese in Verträge implementiert werden können, gibt es hier in einer Zusammenfassung.


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GVR des BVK mit ProSiebenSat.1

BVK , 17.08.2016

Berufsverband Kinematografie vereinbart Gemeinsame Vergütungsregeln mit ProSiebenSat.1 TV Deutschland



Unterföhring, 17. August 2016

Zügige und konstruktive Gespräche: Der Berufsverband Kinematografie e.V. (BVK) hat sich mit der ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH auf Gemeinsame Vergütungsregeln (GVR) gemäß § 36 Urheberrechtsgesetz verständigt. Damit haben der Berufsverband der freischaffenden, bildgestaltenden Kameraleute und die Sendergruppe eine kollektivvertragliche Regelung nach dem Urhebervertragsrecht erzielt. Sie gilt für alle Sender der ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH, die sich damit – nach den Vereinbarungen mit dem VDD, dem BFFS und BVR – erneut nachhaltig zu ihrer Branchenverantwortung bekennt.



Zum ersten Mal erhalten freischaffende, bildgestaltende Kameraleute von einem privaten Sender ab einer bestimmten Zuschauerreichweite eine Erfolgsbeteiligung – dazu zählen auch Internetklicks und DVDs/BluRays. Eine Beteiligung an Vertriebserlösen wurde ebenfalls vereinbart.



Dr. Michael Neubauer, Geschäftsführer des BVK: „In vier Verhandlungsrunden haben wir auf der Basis bereits bestehender GVR auch für die Kinematografen eine Lösung gefunden. Möglich war das, weil sich ProSiebenSat.1 gegenüber dem BVK offen und fair verhalten hat. Ausgerechnet eine Sendergruppe, die ohne fließende Gebühren jeden Euro am Markt verdienen muss, ist uns in den Verhandlungen konstruktiv entgegengekommen. Die Rückwirkung bis 2002 setzt gute Maßstäbe, an denen sich öffentlich-rechtliche Sender messen lassen müssen. Mit 40 bis 50 Prozent der Beteiligung von Autoren / Regisseuren wird auch der Bedeutung der Kinematografie Rechnung getragen. Die besonderen Bedingungen, unter denen Privatsender arbeiten, wurden strukturell berücksichtigt.“



Stefan Thul, EVP Production Management & stv. kaufmännischer Geschäftsführer der ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH: „Der Weg bis zur Einigung war sehr konstruktiv. Ich freue mich, dass wir uns so zügig auf gemeinsame Vergütungsregeln verständigen konnten. Auf beiden Seiten stand bei den Verhandlungen der Wille zu einer sinnvollen Einigung im Vordergrund. Das Ergebnis: ein erfolgreicher und tragbarer Abschluss, mit dem unsere Sendergruppe erneut nachhaltig ihre Verantwortung innerhalb der Branche wahrnimmt.“

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Neue interessante Versicherungsmöglichkeiten

BVK , 30.07.2015

Um BVK-Mitgliedern adäquate Versicherungsmöglichkeiten in den Bereichen Berufs-/Betriebshaftpflicht, Privathaftpflicht und Berufsunfähigkeit/Existenzschutz zu bieten, möchten wir Euch nach einiger Recherche neue Angebote vorstellen. Der BVK vermittelt selbst keine Versicherungen, man wende sich bei Interesse direkt an den Anbieter.



Wer sich als Mitglied einloggt, kann im Bereich AKTUELLES unter dem Stichwort "Versicherung" weitere Informationen finden.

MARBURGER KAMERAPREIS 2020 abgesagt

BVK , 02.06.2020

Die Marburger Bild-Kunst Kameragespräche und Marburger Kamerapreis 2020 wird für dieses Jahr wegen der Cornoa Pandemie endgültig abgesagt.

"...nach längeren Überlegungen haben sich die Universitätsstadt Marburg und die Philipps-Universität als Ausrichter der Veranstaltung entschieden, den im März aufgrund der Corona-Situation vertagten Kamerapreis nicht im Herbst 2020 zu vergeben, sondern im März 2021 die ausgefallene Veranstaltung, erweitert um ein Jubiläumsprogramm (es ist schließlich der 20. Preis), nachzuholen. Preisträger und Programm bleiben natürlich bestehen." (Prof. Dr. Malte Hagener, Philipps-Universität Marburg, Institut für Medienwissenschaft)

Covid 19 wird uns auch im März 2021 noch erhalten bleiben. Wir hoffen dennoch, dass Philippe Rousselot AFC im März 2021 den 20. Marburger Kamerapreis im Rahmen der 22. Bild-Kunst Kameragespräche entgegen nehmen kann.