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Alt werden im Beruf … und mit Würde.

Hans Albrecht Lusznat, 29.02.2020




Es kommt unmerklich, langsam aber gnadenlos. Am Anfang - wir sind zwischen dem 30sten und 40sten Lebensjahr - sind es vereinzelte scherzhafte Bemerkungen über erste graue Strähnen im Haar oder über eine zufällige Vergesslichkeit: Ja, das ist das Alter. Meist folgt ein Lachen, ein Axelzucken und das unausgesprochene Einverständnis, dass man nicht alt ist. Wahrscheinlich ist zu dieser Zeit der Leistungshöhepunkt schon überschritten und ein lange währender langsamer Verfall der Fähigkeiten hat bereits begonnen. Leistungssportler haben sich zu diesem Zeitpunkt schon aus ihrem Metier verabschiedet, weil sie in ihrer eng dimensionierten Disziplin mit objektiven Mess-Methoden dem Vergleich mit weniger alten Mitstreitern nicht mehr Stand halten.
In anderen Bereichen außerhalb des Sports helfen Erfahrung und soziale Kompetenz eine Position trotz fortschreitenden Alters zu behaupten und weiter auszubauen. Wenn das Alter mit seinen schleichenden Einschränkungen sich dann wirklich bemerkbar macht, wird es weggeleugnet. Es ist wie eine unheilbare Krankheit, die man verstecken muss, will man nicht ausgegrenzt werden. Altersdiskriminierung ist eine Tatsache und gerade im Bereich freiberuflicher Tätigkeit tobt ein gnadenloser Konkurrenzkampf hinter den Kulissen.




Alter ist ein Thema, Altersdiskriminierung ist ein Aspekt davon. Mich traf er völlig unvorbereitet und nicht explizit ausgesprochen, auch nicht auf die eigene Person zielend. Es traf ein älteres Teammitglied: „Bitte bring den nicht mehr mit“. An der Arbeit gab es nichts auszusetzen, im Gegenteil war sie professioneller als vieles, was jüngere Kollegen ablieferten und weshalb auch ich die eingespielte Zusammenarbeit favorisierte. Jetzt war ich sensibilisiert. An der Qualifikation gab es nichts zu beanstanden, aber bei längeren Drehtagen setzte er sich gerne einmal hin, es fehlte die Quirrlichkeit der Jugend und genau betrachtet waren Ermüdungserscheinungen zu beobachten, die in einem bestimmten Alter selbstverständlich sind, und die niemand beim gleich alten Produktionschef sich trauen würde zu beanstanden. Es gibt diese Situationen: dem Kunde ist ein Mitarbeiter nicht genehm, dann schickt man einen anderen, aber in diesem Fall war es Altersdiskriminierung. Und ich habe mitgespielt, wohlwissend: Ich bin der nächste den es trifft. Junge dynamische Kollegen poppen überall auf, bereitwillig die Aufgaben und auch das Honorar zu übernehmen. Da geht es nicht nur an die Substanz, sondern um die Existenz.




Ich gehöre noch zu der glücklichen Generation von Kameraleuten, die in dem Beruf anfing und wusste, man kann auch in dem Beruf die Rente erreichen - so man das will - und dabei ausschließlich von diesem Beruf leben. Das ist heute nicht mehr selbstverständlich und viele Kollegen kommen ohne irgendeine Berufsfremde Nebentätigkeit nicht mehr über die Runden. Dabei ändert sich unser Berufsfeld permanent, und hat über die Zeit eine Wandlung vom Spezialistentum zur Allgemeinqualifikation durchgemacht. Verschärfend werden inzwischen Tätigkeitsfelder in bestimmten Bereichen schon von Automatisierung und künstlicher Intelligenz bedroht und übernommen.




Film ist zunehmend mehr von Mode geprägt. Es ist vom Look die Rede, von bestimmten Formalien und Mitteln, und wie man sie einsetzt. Das ist sehr ähnlich wie in der Modebranche der Textilindustrie. Ein bisschen Drohne, kurze Schnitte, Weitwinkel, offene Blende. All dieses in einer bestimmten Form angewendet ergibt einen Look, der modern erscheint und den die Leute für eine bestimmte Zeit bevorzugen, um sich dann wieder anderen Mixturen zuzuwenden. Technische Neuerungen sind dabei wichtig, auch wenn die Laien oft nicht genau festmachen können, was den Look letztlich ausmacht. Durch Mode kommt ein bisher unbedeutender Faktor in kürzeren Wirkungszeiträumen ins Filmgeschäft, anders gesagt sind ältere Kollegen schnell unmodern, und was bisher eine Sicherheit und ein Plus im Beruf war, die Erfahrung, spielt immer weniger eine Rolle; ganz im Gegenteil, Erfahrung wird zum Hinderungsgrund weil sie auf der Vergangenheit beruht und der Suche nach dem Neuen im Wege steht. Die Leute wollen das bisher Unerfahrene sehen; Jeder glaubt, er könne die Dinge auch visuell unter völlig neuen bisher nie gesehenen Aspekten zeigen. Das gelingt ganz selten und die meisten Bemühungen in diese Richtung scheitern kläglich. Wir kennen alle aus Erfahrung die verzweifelten Versuche visuell Neues einzubringen. Diese kurzen, bald nervigen Trends, wie beispielsweise den Modelleisenbahn Look mit schräg gelegter Schärfenebene bei offener Blende. Wenn man die Moden nicht mitmacht, ist man schnell draußen aus dem Geschäft und der einzige Trost gegenüber denen, die mit ihrer modernen hippen Art (wie die Wollmützen Jungs) schnell ins Geschäft drängen: Wer schnell rein kommt ist auch schnell wieder draußen. Wie viele Schnelleinsteiger haben wir kommen und gehen sehen.




Mit der Videotechnik ist bei den Beteiligten die WYSIWYG Überzeugung entstanden und hat den Wert des Erfahrungsschatzes aus handwerklichem Können erheblich geschmälert. Heute hat schon jeder Abiturient mit seinem Laptop und YouTube-Filmen neun Jahre Berufserfahrung im Filmgeschäft vorzuweisen. Soviel zum Wert von Erfahrung, die uns Älteren angeblich zum Vorteil gereichen soll. Ironischer Weise war genau diese Erfahrung am Anfang meines Berufslebens der Grund, warum gleichaltrige Jung-Regisseure ältere Kamerakollegen bevorzugten und uns damals Jungen den Start ins Berufsleben erschwerten. Wir waren sehr wenige, aber es war verdammt schwer im Geschäft. Zwischen damals und heute ist ein regelrechter Jugendwahn entstanden mit einem Haufen an Jugend- und Erstlings-Förderungsprogrammen, hinter denen in vielen Fällen handfeste wirtschaftliche Interessen stehen, die eindeutig auf einer Ausnutzungsstrategie beruhen. Um den Anschluss nicht zu verlieren, mag da manch Älterer überlegen, gehe man doch einfach dahin, wo die Jugend ausgebildet wird, unterrichte, suche den Anschluss und drehe dann einen dieser prestigeträchtigen Erstlingsfilme… passiert in der Realität nur in Ausnahmefällen. Mit Kameramännern/frauen ist es wie mit den Cafés: Früher ist man mit dem Auto zum Cafe gefahren und hat einen Parkplatz gesucht. Heute sucht man einen Parkplatz, und wenn man einen findet, dann ist da auch ein Café.




Gefühlte Diskriminierung ist nur ein schmerzhafter Aspekt des Alterns. Es gibt auch reale Einschränkungen des gewohnten Leistungsvermögen, die einem mit dem Altern zu schaffen machen. Beispielsweise lässt die Nahakkommodation des Auges nach und man braucht eine Lesebrille. Mit der Kamera kann man weiterarbeiten wie bisher, aber wenn es etwas zu verstellen gibt, muss man die Brille aufsetzen um genau zu sehen, was man da verstellt. Mit der digitalen Technik sind die Verstellmöglichkeiten explodiert. Gut vierzig Parameter werden bei einer normalen Kamera im Sucher angezeigt. Seit es Ausklappdisplays und Aufsteckmonitore gibt, ist es noch schwieriger geworden, denn man braucht die Brille um das Bild zu betrachten, man braucht sie aber nicht, um in die Szene zu schauen. Das sind Kleinigkeiten, aber diese Einschränkungen machen das Leben und Arbeiten schwerer.
Das Hörspektrum nimmt mit zunehmendem Alter deutlich ab, was eine Einschränkung der rein physischen Wahrnehmung beschreibt. Verschärfend hinzu kommt, dass die ganzen Korrekturprozesse im Gehirn, die aus allen möglichen Zusatzinformationen auch vernuschelte Verbalsprache sinnvoll ergänzen, mit dem Alter träger werden und nicht mehr so schnell funktionieren. Nicht mehr alles richtig verstehen bei immer mehr Nebengeräuschen, ist eine erhebliche Herausforderung.




Das Vergessen ist ein ganz großes Thema des Alterns. Ich kenne Leute aus meiner Peergroup die immer nach irgendetwas suchen, nach Brillen oder Schlüsseln. Das Kurzzeitgedächtnis funktioniert mit zunehmendem Alter nicht mehr so gut und das fängt schon nach dem 30sten Lebensjahr an. Ist man körperlich gut beieinander, dann sind die nachlassenden Fähigkeiten des Gehirns die größte Einschränkung im Alter. Viele vergangene Missverständnisse bei der Zusammenarbeit mit älteren Regisseuren und Auftraggebern kann ich heute ganz einfach auf Vergessen zurückführen. Jüngere Leute haben es nicht auf dem Schirm, das ältere bestimmte Dinge schlicht und einfach vergessen können. Das ist keine böse Absicht, und es funktioniert dann auch nicht, ein Erinnern einzufordern. Ab einem bestimmten Punkt ist Vergessen einfach vergessen. Bei einer Vorstellungsrunde sagt jeder seinen Namen, und mit gutem Vorsatz will man sie sich merken, aber nach 10 Minuten sind sie einfach weg. Gegen das Vergessen kann man bei Zeiten Strategien entwickeln. Aufschreiben ist eine Kulturtechnik, die gegen das Vergessen hilft, und mit der neuen Telekommunikation und dem Smartphone kann man auch jedem eine Notiz schreiben und dem Vergessen vorbeugen. Termine bestätige ich heute immer per Smartphone.
Gegen das ewige Suchen von Alltagsdingen hilft eine rigorose Ordnung und ein sofortiges Zurücklegen aller Dinge an gewohnte Plätze: Schlüssel in die Tasche links, Telefon in die Tasche rechts, Stifte in der Tasche außen, alles nur an Plätzen ablegen, wo man es immer hinlegt und lieber einen weiteren Weg gehen, als das Telefon im Bücherregal ablegen, nur weil es in Reichweite ist. Alle kennen den Klassiker, dass man etwas aufs Autodach legt, weil man den Schlüssel aus der Tasche zieht, dann wegfährt und… Bei der Arbeit bin ich da ganz strikt. Alles kommt immer wieder dahin zurück, wo es hingehört, und wenn es zeitlich nicht geht, dann auf einen Haufen zu den anderen Sachen, die zur Ausrüstung gehören. In Hotelzimmern packe ich Koffer nie aus und habe da auch nie etwas vergessen. Bei Leihgeräten hat sich ein Anfangsfoto des Kofferinhalts mit dem Smartphone schon öfters als Hilfe für das Wiedereinpacken erwiesen. In dieser Beziehung sind die Möglichkeiten der neuen Kommunikationstechniken ein Segen.




Warum sind ältere Menschen vor allem in Stress-Situationen oft so unwirsch? Auch das ist oft eine Folge von überforderter Gehirnaktivität. Im Alter lässt die Fähigkeit zum sogenannten Multitasking nach. Man kann nicht mehrere Sachen gleichzeitig erledigen und wenn in einem Punkt die Aufmerksamkeit gefordert ist, werden alle anderen Anfragen ans Gehirn abgewehrt. Ähnliche Prinzipien kennen wir aus der Informationstechnik, wenn Aufgaben sukzessive nach Hierarchien abgearbeitet werden. Ich kann jetzt eine Vielfalt an Aufgaben nur konsequent linear erledigen, am liebsten nacheinander ohne Unterbrechung. Letztes Jahr habe ich eine Ausstellung gemacht und musste für die einzelnen Bilder Texte schreiben, bei denen jeweils vieles recherchiert werden musste. Dann kam ein Dreh und ich war drei Wochen weg. Als ich mich dann wieder der Ausstellung widmete, habe ich wieder mit den Texten begonnen und bei der Arbeit plötzlich gemerkt, dass ich die Fakten alle schon einmal überarbeitet hatte. „Warum habe ich das damals nicht aufgeschrieben?“ Und dann fand ich im Computer die Texte alle schon fertig. Unterbrechungen führen oft dazu, dass man mit der Arbeit wieder von vorne beginnen muss. Diesen Text hier habe ich schon vor fünf Jahren angefangen und dann immer wieder wenn ich mich dem Thema Alter gewidmet habe. Es gibt ihn in diversen Versionen mit jeweils verschiedenen Erfahrungen. Es liegt am Thema und die eigene Verstrickung darin, dass ich mich über das eigene Altern nicht gerne äußern will.




Früher habe ich mich oft über ältere Kollegen amüsiert: Jetzt wo sie in der Rente sind, haben sie plötzlich keine Zeit mehr. Auch mir läuft die Zeit davon, je mehr Zeit ich durchlebt habe. Aber es ist nicht nur das Gefühl, die Restzeit schrumpft, das da zum Tragen kommt. Ich brauche einfach für viele Dinge länger Zeit, sprich: ich bin langsamer geworden. Bei meinen Artikeln für den „Kameramann“ sitze ich manchmal einen ganzen Tag da, um ein Detail abzuklären, das sich zeitsparend durch eine verwaschene Formulierung aus der Welt schaffen ließe.
Alten Leuten kommt die Zukunft abhanden, es ist nicht mehr unsere Welt, die da vor unseren Augen kaputt gemacht wird. Das klingt schrecklich entspricht aber den Tatsachen. Deshalb sollten wir auch das wählen, was unsere Kinder und Enkel favorisieren, denn sie müssen die heutigen Entscheidungen ausbaden.




„Früher“ ist ein Wort für Leute mit gemeinsamer Erinnerungskultur. Man sollte es aus dem Wortschatz streichen, denn es schließt im Gespräch all jene aus, die nicht so alt sind. Mit „früher“ beginnen immer Sätze in denen verglichen wird mit einem anderen zurückliegenden Zustand. Oft ist der vermeintlich besser gewesen. Vielleicht ist es ganz gut so, dass jede Generation meint, sie sei die glücklichste gewesen, die den noch wahren, echten Zustand ihres Gewerkes kennengelernt habe.
Der einzig objektive Nachweis für die früher besseren Zeiten ist in unserem Beruf die Gagentabelle im Zusammenhang mit der jeweils aktuellen Kaufkraft, eine stetig sinkende Linie. Salopp würde ich die Entwicklung des Berufsbildes mit der Wandlung vom Bildkünstler zur visuellen Putzkolone beschreiben. Aber ist man nicht selber schuld? Wer sein Hobby zum Beruf macht (hat man oft von Kollegen gehört), der darf sich nicht wundern, wenn der Beruf zum Hobby wird.




Die Angst des Tormanns vorm Elfmeter ist allgegenwärtig und genauso verständlich wie die Angst des Kameramanns vor dem ersten Take. Die Angst nimmt mit dem Alter zu. Mit der Erfahrung steigt auch die Akribie der Vorbereitung und damit einher geht die Sorge vor Fehlern und vor Versagen. Und dann liegt ein gestandener Kameramann die Nacht vor dem ersten Drehtag wach im Bett aus Sorge um all seine Vorbereitungen. Es gibt Kollegen, die Drehs abgesagt haben, weil sie sich vor lauter Sorgen der Aufgabe nicht mehr gewachsen sahen, die dann ein unbedarfterer Kollege mehr schlecht als recht erledigte, nur weil er in seinem Selbstvertrauen keine Skrupel kennt. Dann versteht man, daß Religion wirklich Trost sein kann, wenn man die Sorgen an Gott delegiert. „..und sorget Euch nicht“, war ein Filmtitel über Klosterbrüder, den ich vor Jahren gedreht habe.




Älter Leute kommen beim Erzählen von Einem zum Anderen und ihren Ausführungen fehlt der gradlinige Weg. Sie ergehen sich in vielen Nebensächlichkeiten, die für den Informationsfluss nicht wichtig sind, ihn aber schwierig und zeitraubend machen. Während der Erzählung werden alle Erinnerungen abgepflückt, die an den erwähnten Dingen kleben. Das mag unterhaltsam sein führt aber nicht effizient zum Ziel und immer liegt einem der Satz auf der Zunge, worum geht es jetzt? Interessant ist der Moment in dem man merkt, ich mache das auch so.



Ich, früher, 1977

Es gibt zwei Ansichten meiner selbst, die Innenansicht mit der ich aus mir heraus in die Welt blicke, und die Außenansicht, der ich beim Blick in den Spiegel begegne. Sie altern unterschiedlich. Von dem jungen Mann, der mit Enthusiasmus an der Kamera angefangen hat, habe ich mich noch nicht so weit entfernt, und gefühlt ist das auch noch nicht lange her. Aus dem Spiegel blickt ein alter Mann zurück, und diese beiden Ansichten muss man immer wieder zusammen bringen. Zum Glück bestimmt das physische Sein das Bewusstsein, wie Marx so schön sagt. Deshalb kommt es nicht zu existenziellen Konflikten zwischen dem einen, der mehr will als der andere noch kann. Schwierig wird es mit denen, die nur die Außenansicht sehen.




Bedeutungsverlust ist das Kernproblem des Alt-geworden-seins. Am härtesten trifft er angestellte Bedeutungsträger mit offizieller Position, deren Bedeutung eng mit dem von ihnen bekleideten Amt verbunden ist. Werden sie aus ihrer Position oder ihrem Amt entlassen, tritt der Verlust schlagartig ein. Ein Paradebeispiel veranschaulicht Murnaus „Der letzte Mann“. In der Filmbranche kommt der Verlust schleichend und die eigene Bedeutung bröselt einem unterm Zuschauen weg. Man kann sich in ein Zurückschauen retten, die Vergangenheit aufarbeiten: das sind sie schon gewesen, die besseren Zeiten, von denen man immer geglaubt hat, sie kommen noch. Kollegen aus den verschiedenen Gewerken schreiben dann ein Buch oder machen eine Retrospektive; unter Umständen heimst man einen Preis für das Lebenswerk ein. Defacto ist es aus und vorbei und man kann sich freuen, wenn ein vereinzelter Interessent auf eine der vielen Produktionen aus der eigenen Vergangenheit gestoßen ist, und dazu etwas wissen will. Ein Tipp an alle: Man ordne den eigenen Nachlass bei Zeiten, später tut das keiner mehr und alles wandert in einen Müllcontainer.



Im Alter ist man nicht mehr so gefragt.

Das Gute am Alter ist, dass es schleichend daherkommt. Alter ist kein Unfall, der einen schlagartig aus der Bahn wirft. „Schon mit der Geburt hat das Sterben begonnen“ hat mir mal Pater Onesimus vom Münchner Kapuzinerkloster in die Kamera gesagt. Wir haben ein Leben lang Zeit uns ans Altern zu gewöhnen. Das ist ein Prozess, der nicht ohne Schmerzen vonstattengeht. Viele Menschen bekommen dabei Depressionen.



Pater Onesimus kocht Suppe für die Essensausgabe

Am Ende ein Hinweis für alle Produzenten, Regisseure und Kollegen: Ich arbeite noch immer. Ich kann immer noch eine Kamera halten und bin noch nicht auf einen Rollator angewiesen und habe auch nicht vergessen, wie viel Spaß die Arbeit machen kann, wenn die Bedingungen stimmen.

Hans Albrecht Lusznat Februar 2020


+++ Vielfältige Informationen bzgl. der Corona-Krise im Bereich der Filmproduktion +++

BVK , 24.05.2020

(wird laufend aktualisiert)

Bitte informiert Euch zunächst hier, bevor Ihr individuelle Anfragen an den Verband richtet. Die Geschäftsstelle ist bereits voll ausgelastet. Sie arbeitet mit zusätzlichem Personal im Home Office. Leider können nicht alle Anrufe und Mails zeitnah beantwortet werden. Alles, was warten kann, bitte verschieben. Vielen Dank.

Ab sofort haben wir für Euch unter SERVICE einen speziellen Bereich dafür eingerichtet. Dort findet Ihr alle Informationen, die weiterhin laufend aktualisiert werden.

Direkter Link


Initiative "Wir wollen drehen - aber sicher!"

BVK , 06.05.2020

Die deutsche Film- und Fernsehwirtschaft möchte die Produktionsaktivitäten "hochfahren". Auch die Filmschaffenden wollen arbeiten. Dafür sind nun Schutzmaßnahmen erforderlich.

Die Berufsverbände haben am 6. Mai 2020 einen Maßnahmenkatalog vorgelegt, der erforderliche Schutzmaßnahmen beschreibt.
Ohne ausreichenden Arbeits- und Gesundheitsschutz darf nicht gearbeitet werden. Vorsätzliche oder grob fahrlässige Gefährdungen müssen unterbleiben.

Wir hoffen, mit unseren aus der Praxis und auf der Basis der RKI-Vorgaben entwickelten Maßnahmen einen Beitrag zum Re-Start unserer Filmbranche zu leisten!

Initiative "Wir wollen drehen - aber sicher!"

BVK - Berufsverband Kinematografie e.V.

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cinec 2020 - VERSCHOBEN

BVK , 25.05.2020

Wegen der Corona-Pandemie wird die cinec – Internationale Fachmesse für Cine Equipment und Technologie vom 19. – 21. September 2020 nicht stattfinden.

Das teilten die Organisatoren der Messe mit und haben folgende Meldung dazu veröffentlicht:

"Derzeit nicht bekannte und unkalkulierbare Auflagen für Messen ab 31. August 2020 ebenso wie die globalen Reisebeschränkungen stellen ein zu hohes Veranstaltungsrisiko dar.

Die Entscheidung bedauern wir außerordentlich, sie war jedoch unumgänglich, um von Ausstellern und Besuchern unerwartete Kosten und gesundheitliche Risiken abzuwenden.

Sobald eine „reale“ Messe mit internationaler Beteiligung wieder stattfinden kann, werden wir schnellstmöglich einen nächsten cinec Termin anbieten. Planungen dafür laufen bereits.


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Sony trotzt Lockdown

BVK , 15.05.2020

Trotz Corona-Zeiten tritt die Technik nicht auf der Stelle. Sony bringt im Herbst einige Neuigkeiten und Verbesserungen für die Venice und die FX9 heraus.

Sony Venice


SONY Neuigkeiten zur VENICE & FX9

Auch wenn die diesjährige NAB Messe in Las Vegas abgesagt wurde hat unser Fördermitglied SONY die Details zu den nächsten Firmwareupdates der VENICE und FX9 Kameras vorgestellt.

VENICE V6:

HFR Capabilities (w HFR license)

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PM zum Kurzarbeitergeld in der Filmwirtschaft

BVK , 08.05.2020

Der BVK hat eine PM aus Anlaß des drohenden Auslaufens vom Kurzarbeitsgeld in der Filmwirtschaft aufgrund einer Fehlinterpretation der "Zweckbefristung" zusammen mit anderen Verbänden an Verantwortliche in Politik und Kultur verschickt:


PM zum Kurzarbeitergeld in der Filmwirtschaft



Deutscher Wirtschaftsfilmpreis 2020

BVK , 07.05.2020

Das Ziel des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gestifteten Deutschen Wirtschaftsfilmpreises ist es, audiovisuelle Produktionen zu fördern, die Aspekte der Wirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland beleuchten und für eine breite Öffentlichkeit interessant aufbereiten. Ziel ist es vor allem aber auch, die Bedeutung der Wirtschaft für den Standort, die Innovationskraft und das Zusammenleben in Deutschland erfahrbar zu machen. Zudem sollen Innovationen aus und für die Filmwirtschaft sowie die (journalistische) Wissensvermittlung über wirtschaftliche und politische Zusammenhänge in der deutschen Gesellschaft durch audiovisuelle Medien gefördert werden. Auch in diesem Jahr werden für diesen erfolgreichen Wettbewerb die besten Filme rund um das Thema Wirtschaft gesucht - zum 53. Mal. Der Wettbewerb hat darüber hinaus das Ziel, zur Professionalisierung der Künstler und Kreativen der Filmbranche beizutragen.

Bis zum 7. Juni 2020 können Wettbewerbsbeiträge online beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle - als hauptverantwortliche Geschäftsstelle für den Wettbewerb - eingereicht werden. Bewerben können sich wieder Filmproduzenten und Kreative, Nachwuchsfilmschaffende, Agenturen und Unternehmen. Der Preis wurde weiter modernisiert und die Wettbewerbskategorien übersichtlicher und attraktiver gestaltet. Besonders erwünscht sind für alle Kategorien neue audiovisuelle Formate für digitale Medien (social media-Kanäle, youtube, blogs etc.). Aus den eingereichten Beiträgen wird der Preisrichterausschuss für den Deutschen Wirtschaftsfilmpreis die besten Beiträge in drei Kategorien nominieren (siehe auch Erlass und Ausschreibung):

+ Wirtschaft gut erklärt
+ Wirtschaft gut präsentiert
+ Nachwuchsfilme


Der Wirtschaftsfilmpreis ist eine Auszeichnung, die aus einer Urkunde für die ersten drei Plätze einer Kategorie und einer Trophäe für den ersten Platz besteht. Bis zu drei Geldpreise in Höhe von insgesamt 20.000 Euro werden in der Kategorie 3 (Nachwuchsfilme) zum Zwecke der Nachwuchsförderung verliehen. Die festliche Preisverleihung wird im Herbst in Berlin stattfinden.

CANON VERZICHTET AUF PATENTRECHTE

BVK , 07.05.2020

Canon Inc., Fördermitglied des BVK, wird Gründungsmitglied der Partnerschaft für geistiges Eigentum zur Bekämpfung der Verbreitung von COVID-19

Am 1. Mai hat Canon Inc. bekannt gegeben, dass das Unternehmen der COVID-19 Countermeasure Declaration (Gegenmaßnahmen-Erklärung) als Gründungsmitglied beigetreten ist, um zu einem raschen Ende der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus (COVID-19) beizutragen.

Zur Erläuterung des Sachverhalts gab CANON eine Pressemitteilung heraus, die wir im Download bereitstellen

Webinar „Keen to be green - Licht & Kamera“

BVK , 07.05.2020



EINLADUNG

Das Netzwerk der German Film Commissions hat erstmals eine bundesweite digitale Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen, die sich zum Ziel gesetzt hat, einzelne Gewerke im Bereich nachhaltiger Arbeitsprozesse individuell weiterzubilden.
Die Webinare für die Gewerke Licht & Kamera finden in Kooperation mit dem BVK - Berufsverband Kinematografie und dem Bundesverband Beleuchtung & Bühne e.V. statt.

Zur Berlinale 2020 wurden konkrete richtungsweisende Auflagen für Film- und TV-Produktionen verkündet, die nach Covid-19 umgesetzt werden müssen. Die Selbsterklärung der Produzenten für nachhaltiges Produzieren wird zum Bestandteil der Förderungen werden, ebenso wird der Einsatz von CO2-Rechnern verpflichtend werden und Green Consultants werden zukünftig die Produktionen verstärken und eng mit den Gewerken zusammenarbeiten. Green Filming & TV Experte Philip Gassmann wird deshalb in speziell auf die Gewerke ausgelegten Webinaren über Möglichkeiten der nachhaltigen Film- und TV- Produktion informieren. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Wir laden Sie herzlich zum Webinar „Keen to be green - Licht & Kamera“ ein. Das Webinar richtet sich an Beleuchter*innen, Kinematograf*Innen & ihre Teams. Inhalte sind u.a.: Energieverbrauch, Generatoren, Stromspeicher, große LED Einheiten, Reflektorensysteme.


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RED - Infos

BVK , 30.04.2020



Das Fördermitglied des BVK RED bietet auf einige seiner Produkte eine auf 4 Jahre erhöhte Garrantie an.
Infos dazu hier

Es lohnt sich durchaus, auf der Webseite von RED ein wenig zu stöbern. Es gibt eine Menge Verweise auf Tutorials etc. Bei NEWS findet man unter anderem einen Artikikel über die Arbeiten an dem Film "A Hidden Life" ("Ein verborgenes Leben") von Terence Malick, Bildgestaltung Jörg Widmer, BVK

"CSC Live" with the Canadian Society of Cinematographers

BVK , 29.04.2020

Am 30.04.2020 fand eine von der IMAGO und CSC, Canadian Society of Cinematographers organisierte Masterclass statt. Referent war der kanandische DoP Greg Middleton, CSC und ASC. Das Thema ist die Arbeit an dem Film "Watchman"


The Canadian Society of Cinematographers have launched their “CSC Live” programs and masterclasses.

The masterclasses will take place every Thursday. The first class coming up is with Greg Middleton CSC ASC on Thursday 30th at 12 PM EST (7 pm CET) and will focus on the making of “Watchmen” (2019).

Cinematographers can join the masterclass and find out more using the links below...

Facebook: CSC-Life / facebook


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Dedo Weigert: Unsere unterstützenden Maßnahmen

BVK , 29.04.2020



In Anbetracht der aktuell angespannten Situation hat sich unser verehrtes Mitglied - und Fördermitglied - Dedo Weigert mit einem Brief an Kollegen und Kunden gewandt, den wir hier mit Euch teilen wollen:

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

In Anbetracht der gegenwärtigen Situation hier nun unser bestes Unterstützungs-Angebot:

1.)
Unsere Garage Sale Broschüre
Unter folgendem Link finden Sie unsere Garage Sale Broschüre 04/2020 in englischer Sprache (eine deutsche Version folgt in ca. 2 Wochen): Garage-Sale-Broschüre 04/20

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Änderungen bei Beschränkungen der Corona Soforthilfen für Soloselbständige und Freiberufler gefordert

BVK , 27.04.2020

Die beschlossenen Corona-Soforthilfen für Soloselbständige und Freiberufler/Künstler usw. dürfen in den meisten Bundesländern mit Berufung auf den Bund nicht für "private" Ausgaben verwendet werden, während in einigen Ländern dies ausdrücklich möglich ist. Darin sehen die Initiatoren einer Petition eine Verletzung des Gleichbehandlungsgrundsatzes des Art. 3.1 GG. Diese Petition richtet sich an den Bundesminister für Wirtschaft und Industrie, den Bundesminister für Finanzen und die Ministerpräsident:innen der Bundesländer.

Sie fordern:
1. Ein klar definierter Teil der Soforthilfen muss zur Deckung der privaten Lebenshaltungskosten dienen dürfen. Es kann nicht sein, dass hier lediglich auf ALG2-Bezug, der nicht für alle möglich ist, verwiesen wird. Für viele wird dieser Betrag keinesfalls ausreichend sein, auch nur die zwingend vorgeschriebene und in diesen Zeiten umso notwendigere Krankenversicherung zu zahlen. Weitere Verträge laufen weiter und müssen bedient werden, die nicht durch ALG2 abgedeckt sind. Diese Kosten lassen sich nicht wesentlich reduzieren.
2. Klare Definition von "zu viel gezahlten Beträgen". Einkommen und Ausgaben variieren bei den genannten Berufsgruppen stark und lassen sich vorab schlecht beziffern.

Der BVK unterstützt diese Petition und bittet seine Mitglieder um Mitunterzeichnung.

https://weact.campact.de/petitions/corona-soforthilfen-beschrankungen-fur-soloselbstandige-und-freiberufler-andern?bucket=20200424-wae-hv-corona-soforthilfen-fuer-soloselbstaendige&share=14fc9d52-32da-45cf-8428-e31f26ab228c&source=email-share-button&utm_campaign=20200424-wae-hv-corona-soforthilfen-fuer-soloselbstaendige&utm_medium=recommendation&utm_source=email

ROSCO Softdrops Masterclasses

BVK , 23.04.2020



Seit einigen Jahren bietet das Fördermitglied des BVK ROSCO Hintersetzer an, die unter dem Namen SoftDrops vertrieben werden. Um sich mit dem Umgang und großen Nutzen dieser sehr vielseitigen Technik zu vertraut zu machen, hat ROSCO einige Filme produziert, die in einer ROSCO SoftDrop-Masterclass zusammengefasst wurden.

Rosco Digital Imaging bleibt trotz Corona optimistisch und erwartet einen raschen Anstieg von Produktionen sobald die Branche wieder beginnen kann zu arbeiten. In Anbetracht einer Produktionsschwemme nach der Unterbrechung empfiehlt ROSCO jedem, dessen Projekt derzeit auf Eis liegt und man nach einem Neustart voraussichtlich SoftDrops-Hintersetzer benötigen wird, sich eher früher als später mit der Firma in Verbindung zu setzen. Bei ROSCO für SoftDrop zuständig sind Sarah Horton und Phil Greenstreet

CANON STELLT NEUE PRODUKTE VOR

BVK , 23.04.2020


Canon EOS C300 Mark III mit Cine-Servo-Objektiv CN10X25 IAS S


Kompaktes Objektiv für Broadcast Studio-Produktionen Canon CJ18ex7.6B KASE

Am 20. April 2020 stellte unser Fördermitglied Canon neue Produkte vor:

EOS C300 Mark III mit innovativem DGO-Sensor und kompaktes Cine-Servo-Objektiv CN10X25 IAS S
• Neue EOS C300 Mark III basierend auf EOS C500 Mark II
• Neuer, innovativer DGO-Sensor in der EOS C300 Mark III
• Höherer Dynamikumfang von mehr als 16 Blendenstufen
• Neues 4K- und 8K-fähiges, vielfältig einsetzbares CN10X25 IAS S für Broadcast und Cinema
• Neue Firmware-Updates für Monitore und Kameras des Cinema EOS Systems

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Namhafter Hollywood-DoP erliegt Corona

BVK , 22.04.2020

Egal ob privat oder bei der Arbeit - Gesundheitsschutz ist elementar!
Das gilt auch für den Bereich Kinematografie - egal ob DoP oder 2nd AC.


Allen Daviau
Foto: © Michael Buckner/Getty Images


Die Plattform "Hollywood Reporter" und der ASC berichtet von einem namhaften Opfer der Pandemie aus unserem Berufsfeld. Allen Daviau, ASC, verantwortlich für die Bildgestaltung vieler großer Filme starb im Allter von 77 an den Folgen einer Infektion mit dem Corona-Virus.

Allen Daviau / Hollywood Reporter

Allen Daviau - Nachruf ASC


Bitte nehmt - egal in welcher Position und in welchem "Gewerk" - den Gesundheitsschutz sehr ernst! IHR ENTSCHEIDET, was Ihr tut, was Ihr NICHT tut - und WIE Ihr es tut!! Und IHR SEID VERANTWORTLICH - nicht nur für EUCH, sondern auch für die ANDEREN!! Und IHR DREHT DEN FILM. IHR SEID DIE OPERATEURE ganz dicht dran und immer unter Strom und mittendrin. IHR ENTSCHEIDET, WAS IHR WIE TUT!!!

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Safety first - der BVK bleibt in der Corona-Krise voll handlungsfähig

BVK , 16.04.2020

Vorstand und Geschäftsführer haben heute in einer 2,5-stündigen Videokonferenz wichtige Entscheidungen getroffen. Trotz der Corona-Krise kann der BVK weiterhin seine umfangreichen Aufgaben voll erfüllen. Gerade jetzt wird er als kompetenter Berufsverband wahrgenommen, der sich für die Interessen seiner Mitglieder erfolgreich einsetzt.
Auf diesem Screenshot sind die Teilnehmer Martin Bethge und Michael Neubauer nicht abgebildet.
Foto: © BVK



„FIRE THEM ALL“ - Rechtsanwalt Schmidt-Hug vertritt 300 Filmschaffende in Babelsberg

BVK , 31.03.2020

Im Frühjahr sollten zwei Hollywood-Drehs in Babelsberg stattfinden. Die wurden infolge der Coronakrise abgesagt. Die Filmemacher sind nun in Not.

Darüber berichten

rbb
https://www.rbb24.de/kultur/thema/2020/coronavirus/beitraege/kinoproduktion-corona-filmleute-existenz-filmwirtschaft-berlin-brandenburg.html

und der Tagesspiegel
https://www.tagesspiegel.de/berlin/feuert-sie-alle-800-filmschaffende-aus-berlin-und-brandenburg-verlieren-ihren-job/25697658.html

EnergaCAMERIMAGE 2020 OPENS FOR SUBMISSIONS

BVK , 24.03.2020




Dear Festival Goers,

The preparations for EnergaCAMERIMAGE 2020 are underway. As the COVID-19 situation evolves, we are working remotely but according to plan. Hoping all of you out there stay safe and healthy, and hoping we can all meet in Torun in November, we are announcing the call for entries and launching the official selection.

The 28th edition of EnergaCAMERIMAGE is scheduled to take place 14-21 November in Torun, Poland and all filmmakers, producers and distributors are invited to submit feature films, documentaries, music videos, TV pilots and student etudes for the festival's consideration.

In addition to the numerous out-of-competition festival sections, there will be a number of competitions included in the program. We now accept submissions for the following:


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BerufsBrief für Filmschaffende von RA Steffen Schmidt-Hug - SONDERAUSGABE 23.03.2020

BVK , 23.03.2020

Der auch dem BVK verbundene Arbeits- und Medienrechtsanwalt Steffen Schmidt-Hug faßt in einem Informationsschreiben die wesentlichsten Aspekte zur Beendigung der Mitarbeit an Filmprojekten zusammen. Hier finden sich viele gute Hinweise, wie Beschäftigte bzw. Arbeitnehmer in der aktuellen Lage verfahren sollten. Wir danken RA Schmidt-Hug für die Möglichkeit, auf dieses Schreiben auch im Rahmen des BVK verweisen zu dürfen.

Den BerufsBrief findet Ihr hier unter SERVICE

Corona-Krise: Individuelle Unterstützung der Bundesländer

BVK , 22.03.2020

Baden-Württemberg

Bayern

Berlin

Brandenburg

Bremen


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Gesundheitsschutz auch für freie Filmschaffende – Politik und Produktionsfirmen in der Verantwortung!

BVK , 18.03.2020

Pressemitteilung der VRFF vom 16.03.2020

Gesundheitsschutz auch für freie Filmschaffende – Politik und Produktionsfirmen in der Verantwortung!

Die Betriebsgruppe Freie Produktionswirtschaft der VRFF moniert unzumutbare Risiken am Set und fordert sofortige bundesweite Drehstopps zur Risikobegrenzung.

Die Mediengewerkschaft VRFF sieht die in Zeiten von COVID-19 erforderlichen Schutzmaßnahmen an den Sets in Deutschland für nicht realisierbar an. Zum Schutz der Film- und Fernsehschaffenden seien daher sämtliche Dreharbeiten sofort zu beenden.

Da in Teilen Deutschlands mit Ausnahme absolut erforderlicher Berichterstattungen wie z.B. für Nachrichten bis auf weiteres keinerlei Drehgenehmigungen von öffentlichen Stellen mehr ausgestellt werden und etwa der Freistaat Bayern den Katastrophenfall ausgerufen hat, hält die Mediengewerkschaft VRFF ein „Weiter so!“ für absolut unverantwortlich. Bundesweit ist – im Sinne des Gesundheitsschutzes – von den jeweils regional zuständigen Behörden sofort ein Drehstopp zu verfügen.


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VRFF - Die Mediengewerkschaft empfiehlt

BVK , 16.03.2020

Bei produktionsseitiger Absage der Dreharbeiten sollen Filmschaffende bitte umgehend eine Email an die Produktion schicken:

"Besten Dank für Ihre Nachricht, auch wenn diese sehr bedauerlich ist. Ich biete natürlich meinerseits gleichwohl die vereinbarte Arbeitsleistung an“.

VRFF - Die Mediengewerkschaft in Kooperation mit den Berufsverbänden


+++ CORONA: International Cinematography Days 2020 Cancelled +++

BVK , 13.03.2020



Leider müssen wir die International Cinematography Days-2020 für den geplanten Termin 4.+5. Mai absagen!

Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Wir verschieben das Konzept auf nächstes Jahr!

Sehr schade - wir hatten gerade ein cooles Programm und tolle Speaker am Start - aber selbst wenn die Pandemie sich bis Mai beruhigt haben sollte, ist die Planung des Events nicht mehr erfolgversprechend machbar, da Referenten nicht mehr reisen dürfen, etc....

Ob wir zwischenzeitlich Teilaspekte der Konferenz wie HDR auch an kleineren, weniger internationalen Veranstaltungen umsetzen werden, können ist noch nicht abzusehen.

Nähere Infos unter ICD-2020 CANCELLED

(Organisationsteam ICD-2020)

IMAGO International Award for Best Young Emerging Cinematographer

BVK , 04.03.2020

Letzte Woche hat die IMAGO den Gewinner in der Kategorie Best Young Emerging Cinematographer bekannt gegeben: mit dem IMAGO International Award wird in diesem Jahr Holger Jungnickel (BVK) für LIMBO ausgezeichnet. Der BVK gratuliert ihm sehr herzlich für diesen von ARRI gesponsortem Preis.



Sony VENICE V5 Neuerungen

BVK , 04.03.2020

Im letzten Monat wurde eine neue Version der erfolgreichen Filmkamera aus dem Hause Sony vorgestellt, welche den Funktionsumfang und auch die Flexibilität der VENICE noch weiter erhöht hat.

VENICE V5 Neuerungen

HFR up to 90fps in Full Frame (2.39:1)
HD ProRes4444 up to 29.97fps on SxS Cards
ND Up/Down via Assignable button
User Frame Line improvement
Support x1.65 de-squeeze function for Panavision lenses
Flip & Flop for Monitor Out

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Deutscher Kamerapreis 2020 - Alternative Preisverleihung

BVK , 04.03.2020

Gala zur Verleihung des DEUTSCHEN KAMERAPREISES 2020 abgesagt

Aufgrund der Absage der Gala in Köln zur Verleihung des 30. DEUTSCHEN KAMERAPREISES hat sich der Verein für eine alternative Preisverleihung entschieden.

Der 30. DEUTSCHE KAMERAPREIS wird in seinem Jubiläumsjahr aufgrund der Corona-Pandemie online verliehen. Präsentiert werden die diesjährigen Nominierten und Gewinner*innen sowie Trailer aus den preisgekrönten Filmen auf einer eigens dafür geschaffenen Plattform. Dort kommen nicht nur die Preisträger*innen selbst, sondern auch zahlreiche andere Medienschaffende und Prominente zu Wort – ab dem
Tag der ursprünglich geplanten feierlichen Gala am 29. Mai 2020 und weit darüber hinaus, unter Deutscher Kamerapreise.

Walter Demonte, Geschäftsführer des Vereins DEUTSCHER KAMERAPREIS Köln e. V., hierzu: „Wir sehen die aktuelle Krise als Chance. Erstmals hat durch unsere neu entwickelte Website eine breitere Öffentlichkeit die Möglichkeit, sich ein lebendiges Bild von den diesjährigen Preisträger*innen und ihrem Schaffen zu machen – und das auf eine einfach zugängliche, sinnliche und unmittelbare Art und Weise. Ganz bewusst werden wir
deswegen auf das Abfilmen einer Veranstaltung ohne Publikum verzichten und die Künstler in ansprechenderer und persönlicherer Form würdigen. Denn darum geht es uns im Kern: Berufsgruppen aus der Medienbranche, die meist im Hintergrund bleiben, mehr öffentliche Aufmerksamkeit zu verschaffen.“

Mit dem 30. DEUTSCHEN KAMERAPREIS werden zehn Bildgestalter*innen und Editor*innen ausgezeichnet. Auf die Verleihung des Ehrenpreises wird in diesem Jahr aufgrund der besonderen Umstände verzichtet.
Ausführliche Informationen zu den Preisträger*innen finden Sie ab dem 29. Mai 2020 unter Deutscher Kamerapreis.

CT-Scanner an Flughäfen - Vorsicht mit Filmmaterial im Handgepäck

Markus Stoffel , 02.03.2020

Vermehrt werden zur Sicherheitskontrolle von Handgepäck an Flughäfen CT-Scanner eingesetzt. Neben zahlreichen internationalen Airports sind in München diese neuen Geräte im Einsatz. Damit soll die Abfertigung schneller und sicherer werden. Allerdings sind diese CT-Scanner nicht "film safe", wie erste Versuche von Kodak und Ilford zeigen. Michael Boxrucker BVK, Repräsentant von Kodak, empfiehlt deshalb für den Transport von unbelichtem und belichtetem Filmaterial als Handgepäck, dieses von Außen mit einem deutlicht sichtbaren Aufkleber zu versehen und frühzeitig das Sicherheitspersonal um eine manuelle Kontrolle zu bitten. Dazu entsprechende Hinweise der Filmhersteller sowie einen Dunkelsack mitführen.

Weitere Infos:
Kodak Technical Information Transportation
https://www.kodak.com/DE/de/motion/support/technical_information/transportation/index.htm#

Kodak X-ray Scanning Effects on Film
https://www.kodak.com/global/en/service/tib/tib5201.shtml

Kodak aktueller Test mit Fotofilmmaterial

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Silberner Bär für Jürgen Jürges

BVK , 29.02.2020

Die 70.Berlinale ging am heutigen Abend mit der Verleihung der silbernen und des goldenen Bären zu Ende.
Gewinner des goldenen Bären ist der Film "There is no Evil" des iranischen Regisseurs Mohammad Rasoulof.

Die Jury unter der Leitung von Jeremy Irons vergab einen silbernen Bären für eine herausragende künstlerische Leistung. In diesem Jahr ging dieser an Jürgen Jürges (BVK) für seine Bild- und Lichtgestaltung in dem Projekt "DAU.Natasha" der Regisseure Ilya Khrzhanovskiy und Jekaterina Oertel.


Jeremy Irons überreicht Jürgen Jürges (BVK) den silbernen Bären
Foto: © Uli Schmidt



Silberner Bär für Jürgen Jürges (BVK)
Foto: © Uli Schmidt




Neuer Personengruppenschlüssel in der Sozialversicherung ab 01.01.2020

Martin Bethge , 27.12.2019

Eine wichtige Information für all diejenigen Kollegen, die überwiegend längerfristige bei Serien oder Spiel- und Fernsehfilmen tätig sind (PGRS 101) und die eventuelle Freiräume dazwischen mit kurzen Engagements in der Werbung oder tageweisen Zusatz füllen.



Bisher wurden diese kurzen Beschäftigungen als unständig Beschäftigter in der Sozialversicherung gewertet (PGRS 118), mit dem Nachteil, daß keine Beiträge zur Arbeitslosenversicherung abgeführt wurden (BERUFSMÄSSIG unständig Beschäftigte sind in der Arbeitslosenversicherung beitragsfrei) und man demzufolge diese Tage nicht angerechnet bekam.



Dieser Nachteil soll nun durch die neueingeführte Gruppe der NICHT BERUFSMÄSSIG unständig Beschäftigten (PGRS 117) beseitigt werden. In dieser Eingruppierung kann man kurze Beschäftigungen versicherungspflichtig auch in der Arbeitslosenversicherung leisten und damit die Tage für Anspruch auf Arbeitslosengeld erhöhen



Nach welchen Kriterien die neue Gruppe beurteilt wird und wie das genaue Procedere für die jeweilige Lohnbuchhaltung und die Krankenkasse ist, kann man zum jetzigen Zeitpunkt nicht verbindlich sagen, ist aber sicher durch den einzelnen Versicherten bei seiner zuständigen Krankenkasse abzufragen.





BVK-Empfehlung wg. Datenerhebung und -speicherung: Vertragsergänzung Kinematografie & Standfotografie

BVK , 28.03.2019

Aufgrund der schärferen rechtlichen Bewertung von Datenerhebung/Datenspeicherung auch im audiovisuellen Bereich, empfiehlt der BVK allen DoP, Kameramännern und -frauen, Operator/Steadicam-OP, aber auch Standfotograf*inn*en sich über eine Vertragsklausel rechtlich abzusichern. Hier ist eine Empfehlung.

A1 - Bescheinigung nach dem Entsendegesetz

BVK , 11.03.2019

Seit einiger Zeit wird im EU-Ausland verstärkt kontrolliert, ob Menschen, die im Ausland arbeiten, die sogenannte A1 Bescheinigung vorweisen können. Diese Bescheinigung weist nach, dass die betreffende Person in ihrem Heimatland sozialversichert ist. Sollte die Person die Bescheinigung nicht nachweisen können, drohen saftige Strafen oder gar sofortige Ausweisung. Die Pflicht für diese Bescheinigung gibt es bereits seit 2010, es wurde aber bisher garnicht oder kaum kontrolliert.



"Entsendung: Doppelte Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen vermeiden



Das Entsendeformular A1 bescheinigt, welches Sozialsystem für einen Versicherten zuständig ist. So wird vermieden, dass bei einer Entsendung Sozialversicherungsbeiträge gleichzeitig in zwei EU-Staaten fällig werden. Das Dokument ist wichtig für Entsendete und Selbständige, die nur eine kurze Zeit im EU-Ausland arbeiten. Selbst bei kurzen Dienstreisen ins Ausland ist die Entsendebescheinigung A1 erforderlich..."
(Merkblatt Krankenkassen Deutschland)



Seit 01.01.2019 ist die elektronische Beantragung verpflichtend und muss vom Arbeitgeber bzw. vom Selbständigen (i.S. der sog. "Selbstentsendung") rechtzeitig beantragt werden.



Seit dem 1. Juli 2019 ist eine wichtige Übergangsfrist entfallen: Arbeitgeber können A1-Bescheinigungen jetzt ausschließlich elektronisch beantragen. Das Ausweichen auf Papieranträge ist nicht mehr möglich.



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Pressemitteilung des BVK zum "Boot-Urteil" des OLG Stuttgart

BVK , 27.09.2018

Nach dem OLG München hat nunmehr auch das OLG Stuttgart ein Urteil zur angemessenen Beteiligung des Bildgestalters Jost Vacano an den Erträgen und sonstigen Vorteilen aus der Nutzung seines Werkbeitrags zum Welterfolg "Das Boot" gesprochen. Der Film ist der bekannteste deutscher Film nach dem II. Weltkrieg und hat international Unsummen eingespielt. Weil die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland seit 2002 unter Verstoß gegen geltendes Urheberrecht bildgestaltende Kameraleute nicht angemessen beteiligen, kommt den Urteilen der Oberlandesgerichte eine wegweisende Bedeutung zu. Der BVK begrüßt diese Entwicklung und gratuliert seinem Gründungsmitglied Jost Vacano zu diesem wichtigen Etappensiegen auf dem Weg zu einer angemessenen Beteiligung.



Und hier ist die Pressemitteilung in Wortlaut.

Mediengruppe RTL schließt mit BVK Gemeinsame Vergütungsregeln ab

BVK , 16.01.2018

Der Berufsverband Kinematografie und die Mediengruppe RTL Deutschland haben Gemeinsame Vergütungsregeln für den Bereich "Primetime Fiction" mit Rückwirkung bis 2002 für bildgestaltende Kameraleute / DoP abgeschlossen.

Hierzu hat der Verband eine Pressemitteilung herausgegeben.



Der Volltext der GVR findet sich hier.



Damit hat der BVK nach der GVR Kino und der GVR BVK / ProSiebenSat.1 nunmehr eine dritte Gemeinsame Vergütungsregel für Kinematografen / DoP realisiert.



B V K - Berufsverband vereinbart Konditionen

Bundessozialgericht entscheidet zu "Kameraleuten"

BVK , 24.08.2017

Ein für unseren Berufsstand relevantes höchstrichterliches Urteil des Bundessozialgerichtes (BSG) soll Euch nicht vorenthalten werden, da es als Argumentationshilfe auch bei Vertragsverhandlungen hilfreich sein kann. Bei Rückfragen hierzu bitte die Geschäftsstelle des BVK kontaktieren.



Urteil des Bundessozialgerichtes vom 29.11.2016, Az.: B 3 KS 2/15 R – Kameraleute



Das Bundessozialgericht (nachfolgend: BSG) hatte über die Künstlereigenschaft von Kameraleuten zu entscheiden.



Die Klägerin war ein Unternehmen, das sowohl Film- und Videoproduktionen herstellt als auch mit tagesaktueller Berichterstattung für öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten befasst ist. In beiden unternehmerischen Bereichen setzt die Klägerin selbständige Kameraleute ein.



Die an Kameraleute gezahlten Entgelte hatte die DRV im Rahmen einer Betriebsprüfung in die Bemessungsgrundlage für die Künstlersozialabgabe einbezogen. Dagegen hatte die Firma geklagt.



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Pensionskasse Rundfunk - FAQ für Rechnungssteller

BVK , 24.07.2017

Rechnungssteller, die für Produktionen und Sender tätig sind, welche Mitglied der Pensionskasse Rundfunk sind, haben das Recht auf ihrer Rechnung an den Auftraggeber den Pensionskassenbeitrag geltend zu machen. Hierbei wird der Anstaltsanteil (7% bei Nichtmitgliedern der KSK, 4% bei KSK-Mitgliedern) sowie der Eigenanteil (7% bei Nichtmitgliedern der KSK, 4% oder 7% (optional)bei KSK-Mitgliedern)



Wir haben unter FAQ Pensionskasse Rundfunk / Rechnungssteller im Downloadbereich ein PDF bereitgestellt, in dem an Hand von Rechenbeispielen die Sache erläutert wird.



Bei Fragen bitte sich direkt an die Pensionskasse Rundfunk (PKR) wenden. Nicht an den BVK!

Mitgliedsbescheinigung selbst erstellen

BVK , 11.07.2017

Unser Webmaster Uli Schmidt hat jetzt eine Möglichkeit eingerichtet, dass sich Mitglieder eine Mitgliedsbescheinigung selber herunterladen können. Diese Bescheinigung ist allerdings keine Beitragsbescheinigung für das Finanzamt und kein Nachweis zum Beantragen eines Presseausweises. Die Beitragsbestätigungen für das Finanzamt werden - wie gehabt - jeweils bis Ende Februar eines jeden Jahres per Post an die Mitglieder verschickt. Die Bescheinigung für den Presseausweis wird auf Anfrage und nach Prüfung vom Büro ausgestellt und zugeschickt. Die Mitgliedsbescheinigung, die selbst erstellt werden kann, dient also zum Nachweis der Mitgliedschaft im Fachverband, durch die es bei zahlreichen Unternehmen/Veranstaltern/Anbietern Vergünstigungen gibt, z.B. Anbieter von Weiterbildung, Symposien, Fotofachgeschäfte etc.



Um die Bescheinigung runterzuladen geht man folgendermaßen vor:



Als Mitglied einloggen ---> "MY BVK" anklicken ---> in der rechten Spalte bei "Einstellungen" auf "Mitgliedsbescheinigung" klicken.

Abtretung an den BVK aus Bild-Kunst Ausschüttungen

BVK , 30.01.2017

Bereits auf der Mitgliederversammlung 2003 wurde beschlossen, dass ausschüttungsberechtigte Mitglieder dem BVK 20% (jedoch nicht mehr als 300,00 €) ihrer jährlichen Ansprüche aus Kameraarbeit bei der VG Bild-Kunst an den BVK abtreten sollten, um es mit diesem Beitrag dem Verband zu ermöglichen, auch in finanziell schwierigen Zeiten die berufspolitischen Ziele des BVK weiterverfolgen zu können.



Der Bundesverband Regie (BVR) verfährt bereits deutlich länger in dieser Weise, wobei die Abtretung hier verpflichtend ist. Der BVK setzt die Abtretung anonym und freiwillig um.



* Der an den BVK abgetretene Beitrag beträgt 20% der Ausschüttung, aber maximal 300,00 €! Mehr kann pro Jahr nicht abgezogen werden.



* Bitte die Abtretung nur veranlassen, wenn es individuell wirtschaftlich möglich ist!



* Die Abtretung und auch evtl. deren Widerruf bitte nur an die VG Bild-Kunst schicken!



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GVR Kino des BVK wird genutzt

BVK , 20.10.2016

Ihr Lieben,

die im März 2013 in Kraft getretene GVR Kino (Gemeinsame Vergütungsregel Kinofilm) des BVK, welche mit der bedeutendsten deutschen Kinofilmproduktion CONSTANTIN Film Produktion GmbH abgeschlossen wurde, ist mittlerweile in zahlreiche Verträge mit DoP (auch solchen, die nicht Mitglied im BVK sind - warum auch immer...) implementiert worden. Dabei handelt es sich vielfach auch um solche Produktionsfirmen, die nicht der CONSTANTIN-Gruppe angehören, was besonders erfreulich ist, da sich hier die u.a. vom namhaften Urheberrechtler Prof. Dr. Schwarz betonte Wirkung der GVR über die eigentlichen Vertragspartner hinaus bewahrheitet - im Sinne einer für die ganze Branche anzunehmenden "unwiderleglichen Vermutung der Angemessenheit".

Anhand der Verträge werden DoP-Kollegen an den zukünftig evtl. entstehenden Erträgen nach den Modalitäten der GVR des BVK mit der Constantin Film beteiligt. Das kann im Extremfall/Einzelfall sehr viel Geld sein.

Wie immer gilt: Wer Beratung in diesen Fragen wünscht, wendet sich zunächst an die Geschäftsführung des BVK. Hier gibt es individuellen Rat und Begleitung - auch und gerade in Untiefen oder Zweifelssituationen - und ggf. die Vermittlung zu urheberrechtlicher anwaltlicher Beratung (der dann individuell zu vergüten ist).

Weiterführende Informationen über die GVR des BVK und wie diese in Verträge implementiert werden können, gibt es hier in einer Zusammenfassung.


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GVR des BVK mit ProSiebenSat.1

BVK , 17.08.2016

Berufsverband Kinematografie vereinbart Gemeinsame Vergütungsregeln mit ProSiebenSat.1 TV Deutschland



Unterföhring, 17. August 2016

Zügige und konstruktive Gespräche: Der Berufsverband Kinematografie e.V. (BVK) hat sich mit der ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH auf Gemeinsame Vergütungsregeln (GVR) gemäß § 36 Urheberrechtsgesetz verständigt. Damit haben der Berufsverband der freischaffenden, bildgestaltenden Kameraleute und die Sendergruppe eine kollektivvertragliche Regelung nach dem Urhebervertragsrecht erzielt. Sie gilt für alle Sender der ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH, die sich damit – nach den Vereinbarungen mit dem VDD, dem BFFS und BVR – erneut nachhaltig zu ihrer Branchenverantwortung bekennt.



Zum ersten Mal erhalten freischaffende, bildgestaltende Kameraleute von einem privaten Sender ab einer bestimmten Zuschauerreichweite eine Erfolgsbeteiligung – dazu zählen auch Internetklicks und DVDs/BluRays. Eine Beteiligung an Vertriebserlösen wurde ebenfalls vereinbart.



Dr. Michael Neubauer, Geschäftsführer des BVK: „In vier Verhandlungsrunden haben wir auf der Basis bereits bestehender GVR auch für die Kinematografen eine Lösung gefunden. Möglich war das, weil sich ProSiebenSat.1 gegenüber dem BVK offen und fair verhalten hat. Ausgerechnet eine Sendergruppe, die ohne fließende Gebühren jeden Euro am Markt verdienen muss, ist uns in den Verhandlungen konstruktiv entgegengekommen. Die Rückwirkung bis 2002 setzt gute Maßstäbe, an denen sich öffentlich-rechtliche Sender messen lassen müssen. Mit 40 bis 50 Prozent der Beteiligung von Autoren / Regisseuren wird auch der Bedeutung der Kinematografie Rechnung getragen. Die besonderen Bedingungen, unter denen Privatsender arbeiten, wurden strukturell berücksichtigt.“



Stefan Thul, EVP Production Management & stv. kaufmännischer Geschäftsführer der ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH: „Der Weg bis zur Einigung war sehr konstruktiv. Ich freue mich, dass wir uns so zügig auf gemeinsame Vergütungsregeln verständigen konnten. Auf beiden Seiten stand bei den Verhandlungen der Wille zu einer sinnvollen Einigung im Vordergrund. Das Ergebnis: ein erfolgreicher und tragbarer Abschluss, mit dem unsere Sendergruppe erneut nachhaltig ihre Verantwortung innerhalb der Branche wahrnimmt.“

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Neue interessante Versicherungsmöglichkeiten

BVK , 30.07.2015

Um BVK-Mitgliedern adäquate Versicherungsmöglichkeiten in den Bereichen Berufs-/Betriebshaftpflicht, Privathaftpflicht und Berufsunfähigkeit/Existenzschutz zu bieten, möchten wir Euch nach einiger Recherche neue Angebote vorstellen. Der BVK vermittelt selbst keine Versicherungen, man wende sich bei Interesse direkt an den Anbieter.



Wer sich als Mitglied einloggt, kann im Bereich AKTUELLES unter dem Stichwort "Versicherung" weitere Informationen finden.