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50 Jahre Farbfernsehen in Deutschland

BVK, 15.03.2017

Fachtagung Deidesheim mit Beteiligung des BVK

50 Jahre ist es her, dass Herr Kpke in den deutschen Wohnzimmern beim Verlesen der Nachrichten pltzlich in Farbe erschien!
Mit einem symbolischen Druck auf einen roten Knopf startete der damalige Vizekanzler und Auenminister Willy Brandt das Farbfernsehen auf der IFA, der Internationalen Funkausstellung, um 10:57 am 25. August 1967. Ganze 5800 Gerte zeigten am selben Abend den "Goldenen Schuss" mit Vico Torriani in Farbe!

Anllich dieses Jubilums veranstaltete das Deutsches Film- und Fototechnik Museum, DFTM, in Deidesheim in der Pfalz von Samstag, den 9.09.2017 bis Sonntag, den 10.09.2017 ein Symposium zum Thema "50 Jahre Farbfernsehen in Deutschland". Die Teilnehmer konnten sich auf interessante Referate zur Entwicklung des Farbfernsehens und historische Fersehbeitrge freuen.

An dieser Stelle mchten wir Euch den Vortrag von Norbert Lemke - stellv. Vorsitzender des Trgervereins des Museums - nicht vorenthalten:

Vortrag 50 Jahre Farbfernsehen 2017

"Damen und Herren,

50 Jahre deutsches Farbfernsehen in kurze Worte zu fassen, wre ein Kulturbruch, denn keine andere Technologie hat eine derart geistreiche Entwicklung durchlaufen, die den Menschen prgt als Homoinnovatius. Es kommt aber darauf an, was man daraus macht.
Erwarten sie kein Fachvokabular mit Expertenlyrik. Wir blicken zurck auf ein Sofamedium des Volkes in einer historischen Kurzfassung.
Leute mit Grips brauchen eben keine politischen Gene, sondern nur ein ausgeprgtes neuronales Substrat. So wie die beiden Pflzer Johannes Gutenberg und Walter Bruch. Der Eine holte das Blei aus der Flinte in den Druckerkasten, der Andere nahm die Pfalz Als Leitkultur und wurde Mister PAL. Beide lebten im geistanregenden Umfeld edler Tropfen aus der Pfalz und schufen zur Sana Kontrina, wie die Lateiner sagen, zur reinen Wahrheit, das Vehikel zur Verkndung. So bernehmen wir Dinge, die wir ohne Fernsehen nie geglaubt htten.
Zukunft braucht Rckblick auf Vorbilder statt Amtsschimmel Yoga als Streichkultur. Das behindert den Denker sich um das Wichtige zu kmmern, damit die Politiker als Fortschrittsjubilare auftreten knnen.
1954 erffnet die flimmernde Konkurrenz zum Radio nach dem Krieg erneut. Eine luftleere Glasblserkunst befllt mit elektrischen Bildern im Liliputformat hinter dickem Sicherheitsglas. Mehr Holzkasten als Bild und groen Goldumrandeten Drehknpfen. Innen Maschinenbau mit Zahnrdern, Seilzgen, Schaltwalzen und geheimnisvollem Elektrizittswerk mit Ausfallgarantie.
Der NDR sendet die erste Kochsendung aus einem Bunker in Hamburg. Die Kombse war noch nicht gesponsert und Clemens Wilmenrot kchelt ein italienisches Omlett.
Das Programm war sittsam man trug Krawatte, das Hemd in der Nietenhose und der Moderator hie noch Ansager. Als sittlich verfehlt, galt ein Schlitz im Kleid. Um Mitternacht war Schluss, das laut pfeifende Testbild weckte zur Bettruhe und man war morgens ausgeschlafen. So entstand das Wirtschaftswunder.
Bei einem Preis von ber 2500 Mark fr 40 Kg. Hochglanznussbaum, ein echter Kontokiller. Man kaufte lieber ein neues Goggomobil zum Preis von nur 2950 Mark mit dem man zwar noch nicht im 2 Takt zu viert ber die Berge nach Italien kam, aber bis nach Bayern ins Land der Heimatfilme mit den Kino Deppen.
Wer sich gleich beides gnnte, sparte bei Wstenroth, oder kaufte auf Pump mit Ratenschlitz an der Rckwand, und musste alle 2 Stunden eine Mark nach laden. Warf man Unterlegscheiben ein, war der Apparat am Monatsende weg.
Die Kneipen wurden zur goldenen Moneten Trnke. Wenn Sepp Herberger die aufgeblasene Lederhaut betrippelte und ins Tor vernetzte, gab es im Jubel kippende Glser und wieder nachgefllte Krge bis ganz nach hinten durchgereicht. Der Dursttempel im Hofbruhaus heit heute noch die Schwmme. Die Jugend sa mit der Bluna auf dem Fensterbrett und bediente den Frischluft Griff.
Aber der wichtigste Fernsehstar war der Fernsehtechniker, im weien Kittel mit Krawatte, Rhrenkoffer und Rechnungsblock , als Zeichen einer neuen Edelzunft.
Die Wirte hatten ihn zur Fuballbertragung vorsorglich eingeladen und Mtter mit Tchtern fragten, sind sie schon verheiratet?
Eine neuartige Richtantenne auf dem Dach, die mit 3 Metern Ausladung und der lngsten Stange am Kamin die Lufthoheit des Nachbarn verletzte, zeugte vom neuen Wohlstandsbeglcker in Bild und Ton. Ein Statussymbol, wenn man nicht mehr in die Kneipe musste, aber er lockte die rmere Verwandschaft an, die den Biervorrat plnderte.
Wer im Parterre wohnte hatte fter Bildausfall weil das Antennenkabel am Fensterbrett fr die Fachganoven zugnglich war. Sie steckten eine Stecknadel in die Leitung und ein Krtchen in den Briefkasten. Kein Bild kein Ton, ich komme schon.
Die Wirtschaft wundert, die Preise sinken, es soll uns billig gut gehen und die Bildrhre erreicht 53 cm, nennt sich jetzt Grundig Zauberspiegel, Philips Rafael in Teak, oder Pinu, der Fachbegriff fr Pinsel Nussbaum. Der edle Fernsehzentner blockiert die Schublade der Urlaubsfotos, aber die leuchtende Souvenir Gondel oben drauf erinnert an Venedig.
Als Hochglanz Noblesse leistete man sich die Knigin von Saba, ein sehr teurer elektrischer Sarkophag, von Klaviertrgern angeliefert. Vollgeschraubt mit Fernseher, Radio, Sendersuchlauf, Tasten fr Rundstrahlraumton, Schallkompressor, 4 Spur Tonbandgert, Dual 10 Plattenwechsler mit Schellackharfe fr 100 Platten. Alles in feinstem Gehlz, aus nachwachsendem Rohstoff.
Wer das knftige Farbfernsehen nicht abwarten wollte, dem verkaufte der Kobold Staubsauger konomikus eine bunt gefrbte Zelluloidfolie vor den Schirm. Oben blau als Himmel, brunlich gelblich in der Mitte als Hautton und unten grn als Rasen, passend zum Film Quax der Bruchpilot, nur der Persil Spot war vergilbt.
Erna Kruschke, die ltere Dame im Dachgescho erfreute sich an einem Philips Goya im 36 cm Rasierspiegel Format. Mit einem biegsamen goldenen Schmetterling, den man Zimmerantenne nannte, und abendliche Leibesbungen erforderte bis das Bild still stand.
Ein netter Trbetreter verkaufte ihr den neuesten Augenschoner, eine groe Plastik Vorsatzlinse, die Kpfe in Originalgre erscheinen lie, worauf die Dame von nun an das Hkeldeckchen und die Vase ordentlich zurechtrckte, weil um Punkt 20:00 Herr Kpke mit den Nachrichten herein schaut.
Dann endlich das zweite Programm, mit zweiter Antenne auf neuer Welle. Geplant als Adenauer Fernsehen, dann politisch zurecht gerckt als ZDF. Unterschiedlich war nur der Wetterbericht.
Der Markt ist gesttigt, die Industrie lobbysiert macht endlich Farbe, aber wie?
Amerikanisch? NTSC Nur Trash Statt Color. Franzsisch? SECAM Sehr Erbrmlich Color Als Murks. Also wir nehmen NTSC und machen daraus eine Pflzer Alternative Lsung genannt PAL. Komplizierter aber perfekt in der Farbe und kompatibel zum schwarz wei Fernsehen.
Walter Bruch hat nicht das Farbfernsehen erfunden, sondern eine Farbautomatik, die man ohne Formelballast nur mit einer Eselsbrcke erklren kann. Zunchst das NTSC. Zum besseren Verstndnis als WWC Wild West Color.
Im Saloon bestellt der Cowboy einen doppelten Whisky. Der Barkeeper fllt das Glas ohne Strich und verzittert etwas auf dem Weg zum Ballerhelden, er stellt die Flasche zum selbst nachkippen dazu, damit er nicht erschossen wird. Naive Tradition Sichert den Colt, also NTSC.
Die Flasche ist der symbolische Zusatzknopf am Empfnger zum selbst Regulieren der Hautfarbe von Indianer zu Bleichgesicht.
Dr. Walter Bruch, Sohn eines Apothekers aus Neustadt an der Weinstrae erkannte die Nebenwirkungen und erfand die Phasen Alternierende Lsung PAL.
Ein Gast bestellt in PAL einen doppelten Cognac. Der Barkeeper fllt das Messglas der 1. Zeile 20% Plus ber den Strich. Der Wirt im o.Ton, bist du verrckt, das ist der teure Bourbon.
Der Barkeeper fllt nun das Messglas der 2. Zeile 20 % Minus unter den Strich, kippt beides in den Schwenker und der Gast bekommt den korrekten Doppelten. Das ist Pansch Auf Linie, also PAL, eine Korrektur, 625 mal pro Bild und mit einem Knopf weniger den Amis voraus.
Die Franzosen scheuten die deutsche Lizenz, befragten ihren Gallischen Hahn und politisierten ihr SECAM, genannt SELTSAM EIGENES COLOR AUF MINISTERKOMPETENZ.
Dann mussten sie ihre gegockelte SECAM Krcke 4 mal nachbessern und es war immer noch SECAM, das man nicht mischen konnte. Sie produzierten also in PAL mit deutscher Technik und wandelten einen Schritt vor dem Sender mit deutschem Wandler in SECAM und der Hahn krhte Television Tricolore mit 819 Zeilen, inkompatibel zu allen Nachbarn.
Ein verzweifelter Japaner sa tagelang in Frankfurt in ein Secam Mischpult vertieft und weinte : missen in Secam is Seise.
Der Propagandamarsch auf der Secamfanfahre fr die erhoffte weltweite Lizenzschwmme bekam die Note 6, wenn Telefunken mit dem PAL Mixer daneben stand.
Nur der realsozialistische Ostblock ideologisierte ein GENOSSEN SECAM 3 B als Molotov Norm zum Schutz der Empfnger vor dem Klassenfeind, produzierte aber wie alle Secamisten in PAL. Die DDR bekam die PAL Lizenz gratis als Schrankenheber fr die Transitstrecken und der Schwarze Kanal frbte in PAL ber die Mauer. Schnitzler und Lwental gemeinsam im System des Klassenfeindes.
1964 begann die Expertenschulung an RCA Gerten aus USA im abgeschirmten Blechgehuse mit Holzfolien Dekor und runder Bildrhre nach Schillers Glocke auf Gabelstaplerpalette.
Man lernte erst, dass es gar keine Farben gibt sondern nur weies Licht, und die rote Rose daraus blau und grn konsumiert, rot aber nicht schmeckt und deshalb abstrahlt. Schwarz ist ein Wei, das nicht mehr leuchtet.
Tatschlich gibt es im gesamten Farbfernsehbertragungsweg keine Farben, sondern nur Schwingungen und Strme, die Hochspannung an der Bildrhre bersteigt ein Vielfaches vom Weidezaun, also Finger weg.
25. August 1967 es startet das Deutsche Farbfernsehen - jedenfalls nannte man das damals so. Willy Brand drckt mit politischer Trgheit verzgert einen roten, Sicherheits NOT / AUS Knopf und verfehlte den bunten Einsatz.
Zum Glck merkten das nur 1500 Farbgerte Europaweit und das Technokratenteam im NDR - Wagen in Berlin. Dort hing hinterrcks an der Garderobe die Kabel Steckverbindung fr das Farbtrgersignal, die der Bildingenieur mit Willy im Monitor synchron zusammen stecken musste, aber Willys zgerlicher Daumen hielt sich nicht an die Regie.
Der deutsche Start war gut vorbereitet, mit einer neuen 63 cm Rechteckrhre mit Abschirmung und der vllig neuen Farbautomatik PAL.
Es begann mit 59 cm Kastentiefe in Hochglanz, 30 Rhren Plus Pappzylinder auf der Rckwand. Wer viel harte DM lockert, dem winkten 60Kg. Buntfernsehen als Leimkiller der heimischen Anbauwand, und ein neues Statussymbol, das wieder rmere Besucher anlockt.
Das Bierschleppen fr die Gste war wieder da und das traute Heim wurde Umgerumt. Die Stereoboxen mssen 3 Meter weg, wegen Magnetflecken im Bild, sonst muss der Mende Spectra jede Woche entmagnetisiert werden. Der Buntkoloss ragt zu weit aus dem Schrank, das Mbel wird zu hei, der Fernsehwerker sgt ein Loch in die Rckwand.
Licht aus und das empfohlene Zubehr, ein magisches Fernsehlicht an die Rckwand mit zwei Khlschrankbirnchen gegen Kopfschmerzen und Flimmern.
Ein Segen fr den in wei bekittelten Farbfernsehstrategen, der in Folge zu Gast war und ber den Rhrengral gebeugt, seine sichere Einnahmequelle immer wieder in Gang setzte.
Viel fehlt wohl nicht, denn gestern ging er noch.
1968, ein Jahr spter gab es schon die erste Hausbesetzung in Farbe.
Der Antennenkampf um die beste Empfangsposition auf den Dchern wird unertrglich. Die Politik handelt und ernennt einen neuen Postminister, dessen Familie eine Kabelfabrik hat. Die Republik wird verkabelt mit Gebhrenzocke nach Recht und Gesetz. Ein Roter Schelm, wer hier korruptus infantibulus vermutet.
Die Sendepartei hatte ganz andere Sorgen. Die Vorbereitungen zum Farbfernsehstart forderten alle Schraubenzieher. Die erste Farbkamera mit Orthikon Rhren stand mehr auf dem Flur als im Studio.
Erst die nchste Generation mit Plumbikons aus Holland zog jahrelang durch die Sender und dann den Krzeren. Sie schaffte es auf die Briefmarke und landet auf der Titanic.
Denn die Hollnder bauten um ihr Tulpenkon die bessere Kamera, schickten dazu noch talentierte Entertainer, die aus einer Sendung in Farbe ein buntes Programm nuscheln konnten.
Die Kameras verlangten Licht und noch mehr Licht. In der Halle 8 der Bavaria Studios kocht die Klimaanlage, man braucht eine Maskerei, die auf die Hitze schminken kann und die auserwhlten wei bekittelten Farbexperten schwebten durch die mglichst graue Dekoration, blo keine Farbe und suchten die Netzstrung im Bild, die sich immer verndert, wenn die Kulissenschieber mit der Dekoration dem Regisseur folgen.
Kommentar des Lampenmeisters: Die drehen doch alle durch, beim Film hat mein Licht immer gepasst, jetzt wollen die auf einmal Kunst machen.
Rote Kamera und schwarze Lampenkabel liegen neben einander zwischen den Kulissen, hier hilft der Seemannsgang. Linkes Bein rotes Kabel nach links. Rechtes Bein schwarzes Kabel nach rechts, bis eine Berliner Stimme in die Manege schnauzt: Wat isn nu los, der Brumm is weg.
Die KOD Schwenker knnen endlich ben, das Gesicht immer in der Bildmitte halten, sonst gibt es rote und grne Backen. Die blasse Schminke ist eben Farbfernsehen, es fehlt der Mut zur Farbe. ARD und ZDF beschlieen noch keine Filme in Farbe zu Senden.
Herr Karajan erscheint im Porsche ohne zu gren. Frau Menegini bt den Text. Die Proben zur Aufzeichnung laufen an, der Boden wird gefegt und gewischt, denn der Meister liegt flach auf dem Rcken, damit er nicht ins Bild kommt, den Kopf zur Callas gedreht und gibt gestikulierend Anweisung wie sie zu atmen hat.
Am Samstag Abend blht die Farbe auf mit einem bunten Fransenei . Marika rckte noch mit 70. Jupi Hesters sang sich ins Maxim, Paul Kuhn war der Mann am Klavier. Franz Josef Strau unser Mann im Himmel schwitzte bei seinen Mammutreden im Hollywood des Farbfernsehens vor der hchst bischhflichen Farbenpracht in der ersten Reihe und rgerte sich ber den Kameramann von der Gegenpartei, der seine Schweiperlen in Groaufnahme bertrug.
Wer Abitur nachwies, durfte die Kabeltrommel halten und stand im Abspann, die Leitung der Sendung hatte.
Es gab noch deutsche Kameras und Fernsehempfnger von deutschen Arbeitspltzen.
Die Sendungen hieen damals DALLI DALLI Die Japaner kommen. WETTEN DA߄ Die Industrie schlft? DER GOLDENE SCHUSS geht nach hinten los.
Und vom Erfinderland ? Made in Germany bleibt nur noch die Made? Die deutsche Studioindustrie zelebriert Expertenstolz und entwickelt statt neuer Kameras einen 1 Video Bandlufer, der ohne teure Extras gar nicht wiedergeben kann und orientiert sich an der Rolls Roys Preisliste. Wer durch Schaden klug wird, braucht keine Bildungspolitik der sitzt auf der Zukunft von gestern.
Aber eine deutsche Filmmanufaktur, ein Name wird hier nicht genannt, hat sich Also Richtig Rein Innovatiert...

Und zeigt jetzt hochgradig gepixelte Abkehr vom Zelluloid im professionellen Kameradesign und bereitet fernstliche Kopfschmerzen, denn auch dort herrscht destillierte Eitelkeit. Es gibt sogar deutsche Hi Tec Stecker fr Broadcast von 4K bis 8K von Damar bis Hagen.
Bei den Privaten kommt jeder Schiffschaukelbremser ins Studio. Wer einen Sack voll Geld mitbringt, ist Produzent und dreht seine persnliche Problempsychopatie zwischen die Werbung. Drehbuch ? Wo zu, am Set wird alles auf Sekunde passend gelabert, wie bestellt. Nach Mitternacht kommt der Homo Nacktus.
Im Kampf um Quote immer den Anderen hinter her, sonst kippt die Werbung. Fernsehen ist ein Multikanalmedium fr destillierte Banalitten, mit 1000 Programmen. Suchet so werdet ihr finden, Mathus 17.
Die Hypobank prsentiert ihnen das Wetter, und war frher mal nur eine Bank.
Im Quassel TV fragt der Talker Boris Becker : Was haben sie gefhlt als die Klorolle alle war?
Im Quitz TV die Superfrage : Wo fhrt ihr Auto wenn sie selbst nicht drin sitzen? Antwort : In Polen. Der Kandidat gewinnt, kocht um Mitternacht am Miele Herd ein veganes Spiegelei und vorwerkelt es am Thermomix. Ein Queruland wer hier an Werbung denkt.
Knnte die Kanzlerin wie Jesus ber die Spree laufen, gbe es sofort ein ZDF Spezial : Angela Merkel kann nicht schwimmen.
Die Nachrichten sind gekaufte Handelsware, mit Hunderten Berichterstattern als Garanten der Pressefreiheit. Wir werden unabhngig informiert. Das ist die positive Seite, die man hoch bewerten muss. Aber nach 72 Jahren Frieden braucht man wieder Kimme und Korn auf allen Kanlen. Viele Tote hebt die Quote. Spielfilme sind erst ab 24:00 billiger.
Der Cutter am Pult lsst den Abspann flitzen, damit keiner lesen kann wer das gedreht hat. Digitale Discoblenden als Bildstrung sind Pflicht. Frher htte man sich entschuldigt.
Alles in 4 K, was gar kein Sender sendet und die Brillentrger durch Streuung im Glas ohnehin nicht erkennen. Bei den neuesten OLED Displays ist es endlich wieder gelungen, den Verschlei zu frdern, mit Entsorgungshinweisen in allen Sprachen.
Die Waschmaschine ist einen Schritt weiter, sie hat ein Flusensieb."


CameraGuide 2018 in Vorbereitung

B V K , 12.09.2017

Der CameraGuide ist das jährlich im Februar erscheinende Mitglieder-Jahrbuch des BVK. Für die Ausgabe 2018 können Eintragungsänderungen nun vorgenommen werden. Die Mitglieder des BVK melden Änderungswünsche unter Verwendung der versandten Datenbögen, Kolleginnen und Kollegen, die noch nicht im Berufsverband sind, können noch bis Mitte Oktober ihre Aufnahmeanträge einsenden (Formular im ... weiterlesen ...

Lichtworkshop mit Dedo Weigert in Berlin

BVK , 21.09.2017





Screencraft - neues Fördermitglied des BVK

BVK , 19.09.2017

Letzte Woche haben alle stimmberechtigten BVK Mitglieder Post aus der Geschäftsstelle erhalten. Neben verbandsinternen Informationen und Flyer bekannter BVK Förderfirmen, gab es ein mit Sorgfalt zusammengestelltes Infopaket der Firma Screencraft Entertainment GmbH im Briefumschlag.

Seit Kurzem darf der BVK Screencraft nun zu seinen Fördermitgliedern zählen: Wir freuen uns sehr darüber und heißen die Firma und seine Mitarbeiter herzlich in unserem Kreis willkommen! ... weiterlesen ...

Der 360Grad Hype ist schon vorbei

Hans Albrecht Lusznat , 15.09.2017



Greg Passmore bei i4c Day am 14.09 in der HFF München

Das Alarmsignal für 360 Grad kommt vom Amerikaner Greg Passmore, dem einzigen älteren Referenten auf dem zweiten i4C Tag 2017 in München. Passmore betreibt seit langer Zeit eine Firma für 2D/3D/VR Projekte in Austin ... weiterlesen ...

Lichtworkshop mit Dedo Weigert in Köln

BVK , 14.09.2017





Lichtworkshop mit Dedo Weigert in Hamburg

BVK , 14.09.2017





Lichtworkshop mit Dedo Weigert in Frankfurt

BVK , 14.09.2017





Über das Finden von Bildern - Werkstattgespräch

BVK , 07.09.2017

Werkstattgespräch in Hamburg:
Über das Finden von Bildern


Liebe Filmschaffende, liebe Mitglieder,

im Rahmen des Hamburger Jour fixe laden wir ein zu einem
Werkstattgespräch über das Finden von Bildern - über eine
außergewöhnliche und befruchtende Zusammenarbeit zwischen Regie,
Bildgestaltung und Schnitt.


v.l.: Richard Huber, Robert Berghoff, Knut Hake


Richard Huber (Regie), Robert ... weiterlesen ...

BERLIN: KINO FLO BEI LIGHTEQUIP - OPEN HOUSE

BVK , 05.09.2017

Openhouse am 27.9.2017 Kino Flo zu Besuch in der Lightequip Niederlassung Berlin







Gerne veröffentlichen wir auf unserer Webseite die Einladung zu einem Open House unseres Fördermitglieds Lightequip, das ein weiteres Fördermitglied des BVK zu Gast hat, die Firma ... weiterlesen ...

BBC 2017 - Bavarian Broadcast Convention

BVK , 04.09.2017

BBC 2017 Bavarian Broadcast Convention
Der Vorhang öffnet sich am 11. & 12. Oktober 2017!





Die Bavarian Broadcast Convention oder kurz BBC ist zurück. Nach dem der von der Videocation GmbH ausgerichtete Branchentreff 2013 zum vorerst letzten Mal stattfand, wird nun im ... weiterlesen ...

Einführung zu Vollformatsensoren - Online-Schulungsangebot von Sony

BVK , 31.08.2017

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

gerne möchten wir Euch auf ein interessantes Online-Schulungsangebot von Sony hinweisen.

Da das Unternehmen gerade eine neue CineAlta-Kamera mit Vollformatsensor (!) auf den Markt gebracht hat, könnte der Zeitpunkt nicht besser sein, um das Wissen rund um das Thema FullFrame und Anamorphoten auf den neuesten Stand zu bringen: ... weiterlesen ...

Mannheimer Filmsymposium zu 3D

BVK , 29.08.2017

Unter dem Motto "3D - eine weitere Dimension?" findet vom 13. bis 15. Oktober 2017 in Mannheim das 32. (!) Filmsymposium statt, an dem sich der BVK nicht nur als Mitveranstalter, sondern auch mit zwei fachlichen Beiträgen beteiligt:

Rolf Coulanges BVK referiert zum Thema "Raum in Bewegung" und Marcus Zaiser BVK stellt die Herausforderungen der Technik vor: "3D in der Praxis Ein Werkstattbericht über die Arbeit mit nativem 3D an Filmsets".

Wer sich interessiert, findet weitere Informationen inkl. das Programm auf der Website des Veranstalters..

Bundessozialgericht entscheidet zu "Kameraleuten"

BVK , 24.08.2017

Ein für unseren Berufsstand relevantes höchstrichterliches Urteil des Bundessozialgerichtes (BSG) soll Euch nicht vorenthalten werden, da es als Argumentationshilfe auch bei Vertragsverhandlungen hilfreich sein kann. Bei Rückfragen hierzu bitte die Geschäftsstelle des BVK kontaktieren.

Urteil des Bundessozialgerichtes vom 29.11.2016, Az.: B 3 KS 2/15 R Kameraleute

Das Bundessozialgericht (nachfolgend: BSG) hatte ... weiterlesen ...

Der Mond hat Blende 8

BVK , 30.07.2017



Der Kameramann, seine Regisseurin und ein Teil seiner Assistenten: Thomas Schwan, Margarethe von Trotta, Franz Rath, Werner Deml, Jan Betke, Ludolph Weyer


Anläßlich des Empfangs zu Ehren von Franz Rath hielt Margarethe von Trotta, die Regisseurin, mit der Franz Rath seine meisten Filme gemacht hat, ... weiterlesen ...

Pensionskasse Rundfunk - FAQ für Rechnungssteller

BVK , 24.07.2017

Rechnungssteller, die für Produktionen und Sender tätig sind, welche Mitglied der Pensionskasse Rundfunk sind, haben das Recht auf ihrer Rechnung an den Auftraggeber den Pensionskassenbeitrag geltend zu machen. Hierbei wird der Anstaltsanteil (7% bei Nichtmitgliedern der KSK, 4% bei KSK-Mitgliedern) sowie der Eigenanteil (7% bei Nichtmitgliedern der KSK, 4% oder 7% (optional)bei KSK-Mitgliedern)

Wir haben unter FAQ Pensionskasse Rundfunk / Rechnungssteller im Downloadbereich ein PDF bereitgestellt, in dem an Hand von Rechenbeispielen die Sache erläutert wird.

Bei Fragen bitte sich direkt an die Pensionskasse Rundfunk (PKR) wenden. Nicht an den BVK!

Impressionen der Soire zu Ehren von Franz Rath BVK

BVK , 21.07.2017

Impressionen des Abends für und mit Franz Rath - anläßlich der Vollendung seines 85. Lebensjahres!




Das BVK-Ehrenmitglied Franz Rath wurde im Kreise seiner Familie und einiger z.T. langjähriger BVK-Kollegen mit einem Abend geehrt, bei dem im Hause ARRI Margarethe von Trotta eine sehr persönliche und ... weiterlesen ...

BVK-Vorschlagsliste für den IMAGO-International-Award

Robert Berghoff , 12.07.2017

Am vorvergangenen Wochenende tagte in Berlin die Auswahlkommission des BVK für den IMAGO International Award. An zwei Tagen hatte sie insgesamt 10 eingereichte Filme anzuschauen.
Dirk Meier (er leitet das PostGraduate Studium UPGRADE an der Dffb) hatte den Beamer in Birgit Gudjonsdottirs Heimkino blitzsauber kalibriert, und als vierköpfige ... weiterlesen ...

Mitgliedsbescheinigung selbst erstellen

BVK , 11.07.2017

Unser Webmaster Uli Schmidt hat jetzt eine Möglichkeit eingerichtet, dass sich Mitglieder eine Mitgliedsbescheinigung selber herunterladen können. Diese Bescheinigung ist allerdings keine Beitragsbescheinigung für das Finanzamt und kein Nachweis zum Beantragen eines Presseausweises. Die Beitragsbestätigungen für das Finanzamt werden - wie gehabt - jeweils bis Ende Februar eines jeden Jahres ... weiterlesen ...

Neuer Instagram Host im Juli/August - Johannes Kaczmarczyk, BVK

Jakob Ebert , 10.07.2017

Nachdem Jan Prahl unseren Instagram Account im Mai/Juni erfolgreich gehostet hat, freuen wir uns im Juli/August auf DP Johannes Kaczmarczyk ...

Johannes Kaczmarczyk, BVK
http://www.johannes-kaczmarczyk.de


SITUATION DOKUMENTARFILM - DIE STUTTGARTER ERKLÄRUNG

BVK, jb , 10.07.2017


Mit einer außergewöhnlichen Aktion haben alle zwölf Regisseurinnen und Regisseure, deren Filme in diesem Jahr für den vom Südwestrundfunk/SWR und von der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg gestifteten Deutschen Dokumentarfilmpreis nominiert waren, am 30. Juni 2017 zum Abschluss des neuen Stuttgarter Dokumentarfilm-Festivals auf die schwierige Lage des programmfüllenden Dokumentarfilms und seiner ... weiterlesen ...

DEUTSCHER KAMERAPREIS 2017

bvk , 26.06.2017

Beim Deutschen Kamerapreis 2017, der am 24. Juni in Köln verliehen wurde, waren sogar 3 BVK-Mitglieder unter den Preisträgern: Jo Heim BVK erhielt den Ehrenpreis, Christoph Krauss BVK wurde für seine Arbeit als Bildgestalter am Kinospielfilm "Manifesto" ausgezeichnet, Johannes M. Louis bekam den Preis für die Bildgestaltung in der Kategorie "Kurzfilm". Der BVK gratuliert den Geehrten sehr herzlich!

... weiterlesen ...

BVK-Jahreshauptversammlung in Hamburg

Dr. Michael Neubauer , 09.04.2017

Save the date!

Die Jahreshauptversammlung des BVK 2018 wird vom 20.01. bis 21.01.2018 in Hamburg stattfinden.

Nach einer turbulenten Amtsperiode 2016-2018 wird im Januar in Hamburg der BVK-Vorstand neu gewählt. Grund genug, nicht nur Rückschau auf die abgelaufene Vorstandszeit zu halten, sondern auch einen ambitionierten Blick nach vorn zu werfen! Wie ... weiterlesen ...

UMBAU ARRI-KINO

BVK , 03.04.2017

ARRI Kino wird umgebaut

- Modernste Bild- und Tontechnik, neues Komfort- und Serviceniveau
- Partnerschaft mit der Premium Entertainment München GmbH
- Anspruchsvolles Kino für Cineasten


30. März 2017, München Das ARRI Kino in der Türkenstraße gehört zu den traditionsreichsten Filmtheatern in der bayerischen Landeshauptstadt. Ab Januar 2018 soll es nach derzeitigem Planungsstand ... weiterlesen ...

25 Jahre CAMERIMAGE FESTIVAL

BVK , 28.03.2017

Das CAMERIMAGE FESTIVAL feiert dieses Jahr seinen 25. Geburtstag. Das FESTIVAL findet heuer vom 11. bis 18. November 2017 in Bydgoszcz (PL) statt.

Ab sofort können Eure Filmprojekte für die unterschiedlichen Wettbewerbskategorien eingereicht werden! Weitere Informationen findet Ihr hier.

Der BVK unterstützt CAMERIMAGE im Rahmen seiner Möglichkeiten und pflegt eine enge Kooperation. Hinfahren lohnt sich, jeder, der dort war, ist begeistert und motiviert zurückgekehrt... - und will wieder hin!
Die unglaubliche Gastfreundschaft und der Enthusiasmus unserer polnischen Partner, Kinokultur zu zelebrieren und die große Familie der Kinematografie zusammenzubringen, sind bewundernswert!

Abtretung an den BVK aus Bild-Kunst Ausschüttungen

BVK , 30.01.2017

Bereits auf der Mitgliederversammlung 2003 wurde beschlossen, dass ausschüttungsberechtigte Mitglieder dem BVK 20% (jedoch nicht mehr als 300,00 ) ihrer jährlichen Ansprüche aus Kameraarbeit bei der VG Bild-Kunst an den BVK abtreten sollten, um es mit diesem Beitrag dem Verband zu ermöglichen, auch in finanziell schwierigen Zeiten die berufspolitischen Ziele ... weiterlesen ...

GVR Kino des BVK wird genutzt

BVK , 20.10.2016

Ihr Lieben,

die im März 2013 in Kraft getretene GVR Kino (Gemeinsame Vergütungsregel für Kinofilme) des BVK, welche mit der bedeutendsten deutschen Kinofilmproduktion CONSTANTIN Film Produktion GmbH abgeschlossen wurde, ist nach Kenntnis des BVK mittlerweile in zahlreiche Verträge mit DoP (auch solchen, die nicht Mitglied im BVK sind - warum auch ... weiterlesen ...

GVR des BVK mit ProSiebenSat.1

BVK , 17.08.2016

Berufsverband Kinematografie vereinbart Gemeinsame Vergütungsregeln mit ProSiebenSat.1 TV Deutschland

Unterföhring, 17. August 2016
Zügige und konstruktive Gespräche: Der Berufsverband Kinematografie e.V. (BVK) hat sich mit der ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH auf Gemeinsame Vergütungsregeln (GVR) gemäß 36 Urheberrechtsgesetz verständigt. Damit haben der Berufsverband der freischaffenden, bildgestaltenden Kameraleute und die Sendergruppe eine kollektivvertragliche ... weiterlesen ...

Neue interessante Versicherungsmöglichkeiten

BVK , 30.07.2015

Um BVK-Mitgliedern adäquate Versicherungsmöglichkeiten in den Bereichen Berufs-/Betriebshaftpflicht, Privathaftpflicht und Berufsunfähigkeit/Existenzschutz zu bieten, möchten wir Euch nach einiger Recherche neue Angebote vorstellen. Der BVK vermittelt selbst keine Versicherungen, man wende sich bei Interesse direkt an den Anbieter.

Wer sich als Mitglied einloggt, kann im Bereich AKTUELLES unter dem Stichwort "Versicherung" weitere Informationen finden.